Wieviel Platz sollte ich pro Teilnehmer einplanen?
Faustregel aus der Community: rund 2m² pro Teilnehmer. Schlafplätze und der Anmeldebereich kommen separat oben drauf, nicht mit hinein rechnen.
Alles, was Orga-Teams sich in drei Jahren Forum gegenseitig beigebracht haben — jede Antwort mit Quelle, nichts erfunden.
Faustregel aus der Community: rund 2m² pro Teilnehmer. Schlafplätze und der Anmeldebereich kommen separat oben drauf, nicht mit hinein rechnen.
Tiefe zählt mehr als man denkt: 70cm statt der handelsüblichen 50cm ist für ein LAN-Setup (Tower, Monitor, Tastatur, Maus) deutlich angenehmer. Die Lanwirtschaft ließ sich dafür sogar eine eigene Sonderedition Bierzelttische anfertigen.
Ab Windows 2000 reicht die eingebaute "Internetverbindungsfreigabe" (ICS) für eine kleine Runde — keine Zusatzsoftware nötig.
Minimalausstattung: ein Switch, ein Kabel pro Rechner — "das ist sowas wie ne Verteilerdose". Zwei Dinge machen trotzdem Probleme: unterschiedliche Patch-/Versionsstände desselben Spiels zwischen den Teilnehmern, und IP-Adressen, die nicht im selben Adressbereich liegen (z.B. 192.168.0.10–20, gleiche Subnetzmaske).
Drei unabhängig genannte Ansätze: personell — ein Orga bleibt beim Switch, bis er selbst eingepackt ist; technisch — ein einfaches Ping-/SNMP-Monitoring-Tool meldet, wenn ein Gerät aus dem Netz verschwindet; physisch — mit Kabelbindern am Tischbein fixieren.
Offen diskutiert, keine feste Antwort gefunden: ein angehender Organisator fragte konkret ab 400+ Teilnehmern — im Thread selbst unbeantwortet geblieben. Ein guter Kandidat, um jemanden aus der aktiven Community gezielt zu fragen, bevor er als feste Antwort hier steht.
Direkt anfragen kostet nichts: genannt wurden Hardware-Hersteller mit eigenen Sponsoring-Formularen, Publisher-Community-Teams und lokale IT-Fachhändler. Sich vorher anzusehen, wen vergleichbar große Partys schon als Sponsor haben, verkürzt die Suche erheblich.
Ab etwa 300 Teilnehmern wird eine LAN für größere Sponsoren grundsätzlich interessant — ein starkes Konzept kann kleinere Zahlen ausgleichen. Entscheidend ist nicht die Größe allein, sondern ob der Veranstalter das Produkt kennt und eine konkrete Aktion anbietet, statt einer Standard-Werbeanfrage. Personalisierte Anfragen werden gelesen, erkennbare Serienbriefe sofort abgelehnt.
Ein Reporting binnen etwa 10 Werktagen: Turnierergebnisse, Teilnehmerlisten, Foto-/Videomaterial, und ehrliches Feedback zu Catering und Orga statt Schönfärberei.
Ja, laut mehreren Organisatoren: ein eingetragener Verein wirkt auf Sponsoren wie auf Teilnehmer als "ordentlicher und sicherer Background" und senkt die Hemmschwelle zu investieren.
Die LANwirtschaft — damals Mitteldeutschlands größte LAN — stellte den Betrieb genau deswegen ein: ein einzelner sehr erfolgreicher Jahrgang hatte die zwei folgenden schwächeren quersubventioniert, aber das trägt nicht dauerhaft. Ein Hobby-Projekt muss sich trotzdem selbst tragen.
Unterschiedliche Praxis, kein Konsens: manche Veranstalter erlauben es vollständig (wirkt sich direkt auf den eigenen Getränkeverkauf aus), andere bieten ein festes Frühstück/Mittag/Abendbrot-Programm gegen Bezahlung an. Beides funktioniert, je nach Veranstaltungsgröße.
Übereinstimmend genannt: stabiles, schnelles Netzwerk und stabiler Strom, gute Stimmung, Schlafmöglichkeiten, WC/Dusche, bezahlbares Catering, bequeme Stühle, kurze Anfahrt — und ausdrücklich keine unnötigen Lautsprecherdurchsagen mitten in der Nacht.
Nicht laut BördeLAN: Sabine "Bina" Hoffmeier leitete dort die Öffentlichkeitsarbeit im Main Team — selbst das Interview fragte eigens danach, "weil man das in der Szene selten sieht".
Ja, aber mit klaren Grenzen: ein Erwachsener muss die ganze Veranstaltung über haften, die Gruppe sollte deutlich kleiner sein, und ein jugendfreundliches Zeitfenster (z.B. vormittags bis ca. 21 Uhr statt über Nacht) macht es überhaupt erst genehmigungsfähig. Bei Zulassung ab 16 empfiehlt sich zusätzlich eine physische Sichttrennung zwischen U18- und Ü18-Bereich.
Zwei übereinstimmende Muster: das eLane-Team bewährte sich über mehrere kleinere LAN-Partys, bevor es eine 400-Personen-Veranstaltung übernahm; die SpeicherLAN achtete bewusst darauf, auch Leute ins Team zu holen, die nicht die besten Spieler sind, aber verlässlich als Team funktionieren. Vertrauen unter Teammitgliedern zählt in beiden Interviews mehr als Fachwissen.
Nicht zwangsläufig — mehrere Organisatoren beschreiben bewusstes Kleinbleiben als Vorteil, nicht als Kompromiss: persönlichere Atmosphäre, Funturniere, die bei großen Events nicht funktionieren würden, mehr Kontrolle über den Ablauf.
"Die Freude an der Organisation einer Lanparty ist verloren gegangen... ein Zusammenspiel aus fehlender Motivation, steigendem finanziellen Aufwand und letztendlich die derzeitige Entwicklung der Szene." Life@Night (Österreich) zog sich nach 7 Jahren aus genau diesen Gründen zurück.
Ja, wenn Größe und Umsatz wachsen: das norwegische "The Gathering" wurde rückwirkend die Anerkennung als kulturelle Veranstaltung entzogen und musste rund 380.000 Dollar Mehrwertsteuer nachzahlen. Ein Grund, den steuerlichen Status frühzeitig mit den lokalen Behörden zu klären statt erst bei Erfolg.