Allgemein31.03.2007, 09:05
Der Bücherwurm stirbt aus
Seit knapp einem Monat entwickelt sich Scribd rasch und scheinbar erfolgreich zu dem, was Youtube für Videos bereits seit langem ist. Statt Filmschnipseln können Text-Dateien in pdf- oder Word-Format veröffentlicht werden. Laut Welt Online zieht die Seite schon jetzt 130.000 Nutzer täglich in ihren Bann. Dazu kommen mehr als eine halbe Million Seitenabrufe.
FROM THE ARCHIVEThis article ran in 2007, 19 years ago: back then still under the name ProjectLAN.de, ploynt's predecessor. Dates, prices and links are as they were at the time.
Ähnlich wie bei Youtube können publizierte Texte kommentiert und bewertet werden. Allerdings sind die Dateien im Gegensatz zum großen Vorbild auch herunterladbar. Über eine Art "Acrobat Reader light" können die Dokumente dann bequem betrachet werden.
Bei diesem Konzept erscheint es als offensichtlich, dass nicht nur Hinz und Kunz ihre persönlichen Tagebücher der Welt präsentieren, sondern auch geschützte Werke ihren Weg auf dieses Portal finden. So sind bereits allerhand eingescannte Bücher, Magazine und Zeitschriften abrufbar. Die Industrie reagierte umgehend und beschwerte sich bei den Betreibern, die daraufhin 25 Werke entfernen mussten. Dabei ist zu erwarten, dass dies nicht die einzigen Tilgungen bleiben werden. Immernoch gibt es beispielsweise ganze Sonderausgaben des Playboy zu betrachten. Angesichts der rasch wachsenden Community und der somit wachsenden Zahl an Uploads wird der Kontrolle der Dokumente in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden müssen.
Scribd kann aber auch ganz legal Vorteile bringen. Denkbar wäre z.B. für Schüler oder Studenten der Austausch von Hausarbeiten, Präsentationen und ähnlichem, welche dann konstruktiv diskutiert werden könnten und was idealerweise eine gegenseitige geistige Befruchtung zur Folge hätte.
Wie genau sich die nach Youtube & Co. sensibilisierten Verlage gegenüber dem Portal verhalten und welche möglichen Maßnahmen ergriffen werden, um Urheberrechte zu schützen, bleibt abzuwarten. Das Filtern von Texten dürfte aber einfacher umzusetzen sein, als das Kontrollieren von Videos.
Hier ein Beispiel für ein bei Scribd hochgeladenes Dokument:
Bei diesem Konzept erscheint es als offensichtlich, dass nicht nur Hinz und Kunz ihre persönlichen Tagebücher der Welt präsentieren, sondern auch geschützte Werke ihren Weg auf dieses Portal finden. So sind bereits allerhand eingescannte Bücher, Magazine und Zeitschriften abrufbar. Die Industrie reagierte umgehend und beschwerte sich bei den Betreibern, die daraufhin 25 Werke entfernen mussten. Dabei ist zu erwarten, dass dies nicht die einzigen Tilgungen bleiben werden. Immernoch gibt es beispielsweise ganze Sonderausgaben des Playboy zu betrachten. Angesichts der rasch wachsenden Community und der somit wachsenden Zahl an Uploads wird der Kontrolle der Dokumente in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden müssen.
Scribd kann aber auch ganz legal Vorteile bringen. Denkbar wäre z.B. für Schüler oder Studenten der Austausch von Hausarbeiten, Präsentationen und ähnlichem, welche dann konstruktiv diskutiert werden könnten und was idealerweise eine gegenseitige geistige Befruchtung zur Folge hätte.
Wie genau sich die nach Youtube & Co. sensibilisierten Verlage gegenüber dem Portal verhalten und welche möglichen Maßnahmen ergriffen werden, um Urheberrechte zu schützen, bleibt abzuwarten. Das Filtern von Texten dürfte aber einfacher umzusetzen sein, als das Kontrollieren von Videos.
Hier ein Beispiel für ein bei Scribd hochgeladenes Dokument:
Source: http://www.welt.de/webwelt/article780595/Der_neue_Horror_fuer_Verlage.html,Quelle: welt.de
Comments 2
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Doktus
Kennt ihr schon Doktus? Ist das sowas wie Scribd? http://www.doktus.de/dok/favs/4620/was-ist-doktus.html
??
public · under the article
as … · +2 PLoints
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