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Software05.02.2007, 00:06

Stuhl aus dem Drucker

SINTERCHAIR: Die Fabrik der Zukunft. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihre Möbel nach dem Maßanzugprinzip kaufen. Ungefähr so: Sie gehen in ein Geschäft, teilen dem Verkäufer Ihre Wünsche mit,lassen Ihre individuellen Vorstellungen am Computer visualisieren und wohnennoch an Ort und Stelle der Produktion bei. Sie erhalten ein Unikat, das auf Ihren persönlichen Geschmack und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und innerhalb von 24 Stunden abholfertig bereit steht.

FROM THE ARCHIVEThis article ran in 2007, 19 years ago: back then still under the name ProjectLAN.de, ploynt's predecessor. Dates, prices and links are as they were at the time.
Die Zukunft hat bereits begonnen. Mit einem Stuhl von Oliver Vogt und Hermann Weizenegger. Sie hat auch schon einen Namen: „Sinterchair“. Ihr „Plan-A“ für die futuristische Sitzmöbel-Produktion läuft. Der Sinterchair ist weiß, aus Plastik, charakteristisch für ihn ist seine durchbrochene Wabenstruktur. Wenn sie nicht wäre, könnte man ihn fast für einen ganz gewöhnlichen Kunststoffstuhl halten.

Das Grundprinzip für den Aufbau des Sinterchair haben Vogt + Weizenegger der Natur abgeschaut. Als Inspirationsquelle dienten ihnen Mikroorganismen, Meereseinzeller, Plankton, so genannte Radiolaren, die mit ihrer Silikathaut unter dem Mikroskop wie eine Kreuzung aus komplexen, futuristischen Geometrien und kunstvollen Ufos aussehen und eine unendliche Vielfalt an Variationsmöglichkeiten bieten.

Source: http://www.vogtweizenegger.de/sinterchair.html,vogtweizenegger

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