Szene19.08.2008, 11:06
29.000 Dollar für ein Computerspiel
Die stolze Summe von 29.000 Dollar durfte jetzt eine britische Filesharerin für das Computerspiel Pinball Dreams 3D bezahlen. Auslöser dafür war die Kriegserklärung der Firma Topware Interactive gegen 100 Verdächtige, um die illegale Weitergabe ihres Spiels zu unterbinden. Den ersten Sieg konnten sie jetzt vor Gericht erringen.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2008, vor 18 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
6.000 Pfund schwer wiegt der Schadensersatz, welche die britische Filesharerin an Topware Interactive abdrücken darf. Dazu kommen noch einmal Auslagen für Anwälte und Richter in Höhe von 10.000 Pfund. Damit wurde erstmals ein Filesharer mit einer Rekordsumme von umgerechnet 29.000 Dollar durch ein Gericht bestraft.
Das diese Summe so hoch ausfiel, hat natürlich einen Hintergrund. Zum ersten kann die Höhe des entstandenen Schadens nicht gemessen werden, sondern nur durch Analysten geschätzt werden. Zweitens soll die Höhe der Strafe andere Filesharer abschrecken. Dies hofft zu mindestens die britische Musik- und Filmindustrie, welche den Fall publizierte. Durch eine interne Vereinbarung mit britischen Internetprovidern, gelang der Verband der Musik- und Filmindustrie an über tausend Daten von Personen, welche unter Verdacht stehen illegales Filesharing zu betreiben.
Gegen weitere 99 Personen wird unterdessen noch ermittelt. Man kann auch im Falle von weiteren Verurteilungen mit neuen Höchststrafen rechnen, da die britischen Gerichte den Kampf der Musik- und Filmindustrie gegen Filesharing aktiv unterstützen.
Das diese Summe so hoch ausfiel, hat natürlich einen Hintergrund. Zum ersten kann die Höhe des entstandenen Schadens nicht gemessen werden, sondern nur durch Analysten geschätzt werden. Zweitens soll die Höhe der Strafe andere Filesharer abschrecken. Dies hofft zu mindestens die britische Musik- und Filmindustrie, welche den Fall publizierte. Durch eine interne Vereinbarung mit britischen Internetprovidern, gelang der Verband der Musik- und Filmindustrie an über tausend Daten von Personen, welche unter Verdacht stehen illegales Filesharing zu betreiben.
Gegen weitere 99 Personen wird unterdessen noch ermittelt. Man kann auch im Falle von weiteren Verurteilungen mit neuen Höchststrafen rechnen, da die britischen Gerichte den Kampf der Musik- und Filmindustrie gegen Filesharing aktiv unterstützen.
Quelle: http://www.telegraph.co.uk/news/2583041/Illegal-file-sharers-face-fines-after-copyright-case.html, telegraph.co.uk
Kommentare 3
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und der rest ???
also 6000 plus 10000 sind bei mir 16000
wo ist der rest von den 29000 dollar strafe
irgendwie nicht gerade glaubwürdig
gruss bba - 0
6.000 + 10.000 = 29.000
6.000 Pfund !!!! + 10.000 Pfund !!!= 29.000 Dollar. Bei der Verurteilung handelt es sich um eine Britin und keine Amerikanerin. Jedoch kann hierzulande mit Pfund kaum einer etwas vom Preisgefühl her anfangen. Deswegen die Umrechnung in Dollar.
??
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