Szene30.01.2009, 07:46
Bochumer Polizei ermittelt wegen Cyberdiebstahl
Die Bochumer Polizei befindet sich derzeit auf der Jagd nach einem Dieb, welcher Gegenstände eines Spielers aus dem Onlinespiel Metin2 entwendete. Da es sich bei dem Diebstahl um virtuelle Gegenstände handelt, steht die Polizei vor neuen Herausforderungen. Bisher gab es keinen ähnlichen Fall in Deutschland.
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Der Gesamtpreis der virtuellen Güter beträgt 1.000 Euro. Diese Summe investierte der geschädigte Spieler bisher, um seinen Charakter mit Phönixschuhen und einem Siamesenmesser auszurüsten. Seit ein paar Tagen sind diese Gegenstände verschwunden. Zusätzlich wurde der Spieler um sieben Millionen Yang, der Spielwährung in Metin2, erleichtert. Nachdem der Spieler den Verlust feststellte, gab er bei der Polizei eine Anzeige gegen „unbekannt“ auf. Diese begannen sofort mit der Ermittlung.
Dass sich die Ermittlungen als schwierig erweisen werden, zeigt schon die Einmaligkeit des Verbrechens. Laut dem deutschen Recht sind Güter, bewegliche Dinge, welche man Greifen kann. Aus diesem Grund kann man bei Cyberdiebstählen auch nicht von Diebstahl nach der deutschen Rechtsprechung sprechen. Hier existiert immer noch eine Rechtslücke, welche wahrscheinlich bei Häufung weiterer Fälle, geschlossen wird.
Stattdessen konzentriert sich die Bochumer Polizei bei ihrer Suche, auf den vermeintlichen Diebstahl von persönlichen Daten. Laut den Aussagen des Geschädigten und des Betreibers von Metin2, kann es sich bei diesem Verbrechen nur um einen Accountdiebstahl handeln. Diese Tat ist ein Straftatbestand, welcher neben einer Geldstrafe mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden kann.
Quelle: pressetext.de
Dass sich die Ermittlungen als schwierig erweisen werden, zeigt schon die Einmaligkeit des Verbrechens. Laut dem deutschen Recht sind Güter, bewegliche Dinge, welche man Greifen kann. Aus diesem Grund kann man bei Cyberdiebstählen auch nicht von Diebstahl nach der deutschen Rechtsprechung sprechen. Hier existiert immer noch eine Rechtslücke, welche wahrscheinlich bei Häufung weiterer Fälle, geschlossen wird.
Stattdessen konzentriert sich die Bochumer Polizei bei ihrer Suche, auf den vermeintlichen Diebstahl von persönlichen Daten. Laut den Aussagen des Geschädigten und des Betreibers von Metin2, kann es sich bei diesem Verbrechen nur um einen Accountdiebstahl handeln. Diese Tat ist ein Straftatbestand, welcher neben einer Geldstrafe mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden kann.
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