Szene30.05.2008, 00:00
Playboy-Casting per YouTube
Sie sind jung, sie sind schön und sie begeben sich in die Hände mehrerer Männer. Die Rede ist von den Bunnys des Playboymagazin, welche sich täglich für die monatlichen Ausgaben des Playboys in Pose werfen und sich vor der Kamera in die heißesten Stellungen verbiegen. Zum 55. Jubiläum will Hugh Hefner natürlich eine ganz besondere Ausgabe auf den Markt bringen. In diesem sollen die besten Bunnys der Neuzeit abgelichtet werden. Doch das Casting hierzu erfolgt nicht wie üblich über die weltweitgestreuten Playboyagenturen sonder ganz modern per YouTube.
FROM THE ARCHIVEThis article ran in 2008, 18 years ago: back then still under the name ProjectLAN.de, ploynt's predecessor. Dates, prices and links are as they were at the time.
Seit Anfang April gibt es die Plattform auf YouTube. Die Idee dahinter ist schon mehrfach im Netz umgesetzt wurden und auch der alternde Boss des Playboymagazin Hugh Hefner (geb. 1926) will das neue Medium nutzen. Seine Freundin Holly Madison spricht persönlich in einem Video, die Einleidung zum Casting. Daraufhin sollen alle Interessierten ein kurzes Video von sich drehen und auf der, speziell für den Playboy, eingerichteten Plattform hoch laden. Die Besucher sollen danach das beste Video küren und die Darstellerin wird dann auf der Titelseite der Jubiläumsausgabe abgelichtet.
Eine schicke Idee, doch irgend etwas scheint die Nutzer zu stören. Denn statt den erhofften Klickzahlen, tümpelt die Seite lustlos vor sich hin. Nicht einmal einhundert Bewerberinnen haben bisher ihr Video geuploadet. Die populärsten Videos wurden gerade einmal knapp 100.000 mal angeklickt, was für YouTube Verhältnisse eher im unteren Bereich liegt. Als Vergleich zu diesen Zahlen kann man sich gerne die Klickzahlen zum Video des Roboter Asimo ansehen, welcher vor einer Wochen das Detroit Symphony Orchestra dirigierte. Das Video wurde am 15. Mai bei YouTube eingestellt und hat jetzt schon die 400.000 Marke überschritten. (siehe Beitrag Hondas Roboter „Asimo“ dirigiert das Detroit Symphony Orchestra)
Holly Madison hat für den ausbleibenden Erfolg auch gleich eine Begründung. Aus ihrer Sicht wird durch die Aktion zwar gleichzeitig mehrere Bewerberinnen weltweit angesprochen, jedoch vermutet sie, dass schon eine Extra Portion Mut dazu gehört ein Video von sich zu drehen und dieses der Welt zur Verfügung zu stellen. Ob man dieser Erklärung glauben schenken darf, ist anzuzweifeln. Dazu muss man sich nur einmal auf YouTube und dem pornografischen Ableger YouPorn umsehen. Sollte wirklich die „Extra Portion Mut“ die Ursache für das erfolglose Webcasting sein, dann dürften diese Seiten sich nicht über eine Unzahl von Videos erfreuen, welche die Schmerzgrenzen der künstlerischen Darstellung und der Akteure des öfteren überschreiten.
Eine schicke Idee, doch irgend etwas scheint die Nutzer zu stören. Denn statt den erhofften Klickzahlen, tümpelt die Seite lustlos vor sich hin. Nicht einmal einhundert Bewerberinnen haben bisher ihr Video geuploadet. Die populärsten Videos wurden gerade einmal knapp 100.000 mal angeklickt, was für YouTube Verhältnisse eher im unteren Bereich liegt. Als Vergleich zu diesen Zahlen kann man sich gerne die Klickzahlen zum Video des Roboter Asimo ansehen, welcher vor einer Wochen das Detroit Symphony Orchestra dirigierte. Das Video wurde am 15. Mai bei YouTube eingestellt und hat jetzt schon die 400.000 Marke überschritten. (siehe Beitrag Hondas Roboter „Asimo“ dirigiert das Detroit Symphony Orchestra)
Holly Madison hat für den ausbleibenden Erfolg auch gleich eine Begründung. Aus ihrer Sicht wird durch die Aktion zwar gleichzeitig mehrere Bewerberinnen weltweit angesprochen, jedoch vermutet sie, dass schon eine Extra Portion Mut dazu gehört ein Video von sich zu drehen und dieses der Welt zur Verfügung zu stellen. Ob man dieser Erklärung glauben schenken darf, ist anzuzweifeln. Dazu muss man sich nur einmal auf YouTube und dem pornografischen Ableger YouPorn umsehen. Sollte wirklich die „Extra Portion Mut“ die Ursache für das erfolglose Webcasting sein, dann dürften diese Seiten sich nicht über eine Unzahl von Videos erfreuen, welche die Schmerzgrenzen der künstlerischen Darstellung und der Akteure des öfteren überschreiten.
Source: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080529033, pressetext.de;http://www.youtube.com/playboycasting, playboycasting;http://de.wikipedia.org/wiki/Hugh_Hefner, wikipedia.de
Comments 2
- 0windfuxFirst comment
naja...
...von nix kommt nix, ist klar^^
sollen die sich doch die bunnys aus dem youtube/youporn-dschungel selber raussuchen, faule säcke 😉 - 0
??
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