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Hardware17.11.2006, 04:42

Roboter die sich selber heilen.

US-Wissenschaftler haben eine Technologie entwickelt, die Robotern das Erkennen von eigenen Defekten erleichtert. Wie das Wissenschaftsmagazin Science in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, kommt die neue Fähigkeit vor allem Robotern zugute, die zur Erkundung von unerforschtem Terrain eingesetzt werden. Verliert die Maschine aufgrund von äußeren Umständen beispielsweise eines seiner Gliedmaßen, ist ein interner Sensor in der Lage, die eigene Bewegungsfähigkeit an die veränderten Bedingungen anzupassen.

AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2006, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Diese Selbstheilungs- und Anpassungsfähigkeit ist Floreano zufolge aber eines der wichtigsten Kriterien, um den Erfolg von Robotermissionen zu sichern, bei denen Menschen nicht direkt eingreifen können. Neben anderen Planeten dürfte die Fähigkeit vor allem auch Unterwasser-Robotern zugute kommen, die verstärkt für die Erforschung des Meeresbodens eingesetzt werden."Fällt eine Komponente aus, ist es für die involvierten Techniker nur schwer möglich herauszufinden, was genau passiert ist. Mittels des neuen Algorithmus können Roboter eine profundere Selbstanalyse durchführen und im Extremfall gar ohne Eingreifen von außen die eigenen Funktionsmechanismen an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen", so Floreano abschließend.

Grafik©Eva Bachan
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Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061117033, Quelle: pressetext.de;http://www.evedesign.net, Bildquelle: www.evedesign.net

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