Szene10.06.2009, 09:05
Tschechen missbrauchen Facebook-Fotos zu Werbezwecken
Stell dir vor du bist ein begeisterter Internetnutzer. Als Hobby betreibst du einen kleinen Blog, welcher familiärer Natur ist. Auf diesen bindest du schöne Bilder von dir und deiner Familie ein, natürlich nur für den privaten Austausch. Und plötzlich wirst du in einem fremden Land zum Werbemaskottchen einer unbekannten Firma. Gibt’s nicht? Es ist gerade geschehen und zwar in der Tschechischen Republik.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2009, vor 17 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Da denkt man an nichts Schlimmes, als man auf einmal von einem Freund ein Foto aus der Tschechei erhält. Auf diesen findet man sich und seine Familie in überdimensionaler Größe auf einer Supermarktwerbung wieder. Man wundert sich wie das Foto dort hin gelangt, denn schließlich wohnt man doch in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Welche Gedanken müssen einem Familienvater, der bei Facebook eine Webseite betreibt, durch den Kopf schießen, wenn er mit solch einer Sache konfrontiert wird. Laut eigenen Aussagen, hat er weder der Nutzung seiner Bilder zugestimmt noch irgendwie die Fotos zur Verwendung von Werbezwecken freigegeben. Trotzdem konnte er nicht anders als Staunen, als er ein Foto von seiner Familie in der Tschechischen Republik wieder fand. Aufgrund der Sprachbarriere konnte er bisher kein Statement der Firma einholen und ob er einen Anwalt für diesen Fall einschalten wird, ist auch fraglich.
Eins zeigt dieser Vorfall jedoch sehr deutlich. Auch in Ländern in denen es ein vermeintliches Copyrightrecht gibt, kommt es immer wieder zu Verletzungen dieser Rechte. Wahrscheinlich ist das Unternehmen davon ausgegangen, dass man den Missbrauch nicht entdecken würde, aufgrund der örtlichen Entfernung. Das dies nicht der Fall ist, kann nur eins bedeuten „Die Welt ist ein Dorf.“


Original Kopie für Werbezwecke
Link: extraordinarymommy.com
Welche Gedanken müssen einem Familienvater, der bei Facebook eine Webseite betreibt, durch den Kopf schießen, wenn er mit solch einer Sache konfrontiert wird. Laut eigenen Aussagen, hat er weder der Nutzung seiner Bilder zugestimmt noch irgendwie die Fotos zur Verwendung von Werbezwecken freigegeben. Trotzdem konnte er nicht anders als Staunen, als er ein Foto von seiner Familie in der Tschechischen Republik wieder fand. Aufgrund der Sprachbarriere konnte er bisher kein Statement der Firma einholen und ob er einen Anwalt für diesen Fall einschalten wird, ist auch fraglich.
Eins zeigt dieser Vorfall jedoch sehr deutlich. Auch in Ländern in denen es ein vermeintliches Copyrightrecht gibt, kommt es immer wieder zu Verletzungen dieser Rechte. Wahrscheinlich ist das Unternehmen davon ausgegangen, dass man den Missbrauch nicht entdecken würde, aufgrund der örtlichen Entfernung. Das dies nicht der Fall ist, kann nur eins bedeuten „Die Welt ist ein Dorf.“


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