Szene05.05.2009, 14:04
Killerspieldepatte: BIU kritisiert Äußerung der CSU
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware äußerte sich in einer offiziellen Pressemitteilung zu der CSU-Kritik am Alterskennzeichnungsverfahren für Computer- und Videospiele. Jüngst übten Innenminister Joachim Herrmann und Sozialministerin Christine Haderthauer Kritik am Alterskennzeichnungsverfahren bei Computer- und Videospielen.

AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2009, vor 17 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (kurz: BIU) kann die Meinung der CSU nicht nachvollziehen und fordert nun die bayerische Staatsregierung zu einer sachlichen Diskussion auf. Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware sagte dazu: „Wenn die für den Jugendschutz in Bayern verantwortliche Staatsministerin Haderthauer in den Medien behauptet, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle würde am Staat vorbei Alterskennzeichnungen vergeben, dann hat Sie das System des Jugendschutzgesetzes leider nicht verstanden“.
Weiter spricht er: „Es gibt derzeit keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Arbeit der USK bzw. die bestehenden Prüfkriterien unzureichend sind. Die Evaluation des Hans-Bredow-Instituts im Auftrag von Bund und Ländern hat in einem Bericht jedenfalls die Alterskennzeichen der USK als nachvollziehbar bezeichnet.“ Wolters wirft Frau Haderthauer Unwissenheit vor, da sie es als zuständige Ministerin für den Jugendschutz wissen müsste.
Quelle: Pressemitteilung
Weiter spricht er: „Es gibt derzeit keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Arbeit der USK bzw. die bestehenden Prüfkriterien unzureichend sind. Die Evaluation des Hans-Bredow-Instituts im Auftrag von Bund und Ländern hat in einem Bericht jedenfalls die Alterskennzeichen der USK als nachvollziehbar bezeichnet.“ Wolters wirft Frau Haderthauer Unwissenheit vor, da sie es als zuständige Ministerin für den Jugendschutz wissen müsste.
Quelle: Pressemitteilung
Kommentare 1
- 0Balu1. Kommentar
Muhaha...
Eine Sozialministerin, in deren Bereich der Jugendschutz fällt, glänzt in der Öffentlichkeit mit Unwissenheit. Da sieht man wieder, dass die politischen Posten und Pöstchen in Bayern mit Quote statt mit Kompetenz besetzt werden.
Aber Hauptsache, laut bellen. Wie heisst es doch so schön: "Hunde, die bellen..."
Genauso sinnfrei wie die IP-Sperre für KiPo-Seiten... armes Bayern, noch ärmeres Deutschland.
??
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