Szene13.06.2008, 00:45
Roboter Asimo zum Schiedsrichter befördert
Vor kurzem erst sah man Hondas Roboter Asimo vor dem Detroiter Philharmonic Orchester, bewaffnet mit einem Dirigentenstab. Dort dirigierte er das Orchester vor ausverkauftem Haus. In der Zwischenzeit arbeiten Hondas Wissenschaftler mit Hochdruck an der Spracherkennung und Sprachortung von Asimo. Das Ziel ist jedoch nicht, dass er nur einen Menschen versteht sondern, dass er mehrere Menschen gleichzeitig sprachlich verstehen und einordnen kann.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2008, vor 18 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Einen kleinen Teilerfolg konnten die Tüftler von Honda vor wenigen Tagen für sich verbuchen. Sie verfeinerten die Programme so weit, dass Asimo jetzt als Schiedsrichter bei dem beliebten Spiel „Stein-Schere-Papier“ fungieren könnte. Hierzu testete man die neue Software und Technik an drei Personen. Diese stellten sich vor Asimo und sagten gleichzeitig eins der drei Worte „Stein-Schere-Papier“. Asimo musste jetzt die Stimmen der jeweiligen Person zuordnen und einen Sieger ermitteln. Dies schaffte er auch mit einer 80prozentigen Genauigkeit.
Die Software, welche die Wissenschaftler für die Personenortung einsetzen, nennt sich „HARK“ Über acht hochempfindliche Mikrofone, welche in Asimo integriert sind, erkennt die Software die Stimmen, ortet die Richtung aus der die Stimmen kommen und filtert Umgebungsgeräusche raus. Danach leitet „HARK“ die Daten an die Spracherkennungssoftware weiter. Diese ermittelt dann erst die gesprochenen Worte und wandelt sie in eine für Asimo verständliche Sprache um.

Auch wenn das ganze Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, geht man davon aus, dass Asimo, sobald die Software die Marktreife erlangt hat, besser hören kann als ein Mensch. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, was auch ein anderer Test bewies. In diesem gaben drei Personen in einem Restaurant, gleichzeitig eine Bestellung an Asimo weiter. Asimo konnte die Bestellungen jedoch nur mit einer Genauigkeit zwischen 30 und 40 Prozent identifizieren.
Die Software, welche die Wissenschaftler für die Personenortung einsetzen, nennt sich „HARK“ Über acht hochempfindliche Mikrofone, welche in Asimo integriert sind, erkennt die Software die Stimmen, ortet die Richtung aus der die Stimmen kommen und filtert Umgebungsgeräusche raus. Danach leitet „HARK“ die Daten an die Spracherkennungssoftware weiter. Diese ermittelt dann erst die gesprochenen Worte und wandelt sie in eine für Asimo verständliche Sprache um.

Auch wenn das ganze Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, geht man davon aus, dass Asimo, sobald die Software die Marktreife erlangt hat, besser hören kann als ein Mensch. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, was auch ein anderer Test bewies. In diesem gaben drei Personen in einem Restaurant, gleichzeitig eine Bestellung an Asimo weiter. Asimo konnte die Bestellungen jedoch nur mit einer Genauigkeit zwischen 30 und 40 Prozent identifizieren.
Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080611029, pressetext.de;http://world.honda.com/ASIMO/, Honda Asimo
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