Szene12.06.2008, 00:03
Tageszeitung macht Adventure zum Amstetten Simulator
Edna bricht aus! Wenn eine gewisse Edna aus einem Keller flüchten muss, dann denkt man dabei sicherlich nicht sofort an den grausamen Inzestfall aus Österreich. Dass eine Österreichische Tageszeitung dies offenbar doch tut, scheint daher recht seltsam.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2008, vor 18 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
In einem Artikel der Tageszeitung „Heute“ geht es um das PC Adventure „Edna bricht aus“. Wer nun an eine ausführliche Vorstellung des Spiele-Titels gedacht hat, liegt absolut falsch. Vielmehr geht es um eine verdrehte Behauptung, was den Inhalt den Spiels angeht. Der da wäre: Die Heldin muss aus einem Keller entkommen, in dem sie von ihrem Vater eingesperrt worden sein soll. Das klingt verdächtig nah am Fall „Amstetten“.
Weiter heißt es in dem Artikel der Tageszeitung „Heute“, dass ein Mitarbeiter des Softwareunternehmens Daedalic, welches dieses Spiel entwickelt hat, sogar gesagt haben soll, dass die Anspielungen an das Inzest-Drama nicht beabsichtigt waren.
Es macht jedoch den Anschein, als hätte es sich der zuständige Redakteur etwas zu einfach gemacht. Denn in dem Spiel „Edna bricht aus“ muss die Kleine nämlich aus einem Irrenhaus fliehen und dabei eher witzige und verrückte Abenteuer bestehen. Also fernab jeglicher Inzest- oder Misshandlungsgedanken.
Dass Daedalic dieses nicht auf sich beruhen lässt, dürfte wohl mehr als klar sein. In einer Stellungnahme sagt Carsten Fichtelmann, Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens:
"Anschuldigungen, unser PC-Spiel Edna Bricht Aus würde in irgendeiner Form die Opfer von Amstetten verunglimpfen, sind völlig irrsinnig und empörend. Das Spiel nimmt in keiner Weise Bezug auf aktuelle Ereignisse, jedwede Behauptungen dieser Art sind völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein rechtliches Vorgehen gegen diese bewusste Falschdarstellung werden wir prüfen."
Weiterhin betonte Carsten Fichtelmann, dass das Spiel schon vor einem Jahr fertig gewesen sei und man also noch gar nichts von Amstetten habe wissen können. Das einzige, worüber man sich im Hause Daedalic freuen dürfte, ist jede Menge Aufmerksamkeit.
Wer sich nun für das absolut abgedrehte PC Adventure interessiert, den möchten wir auf das ausführlich und witzige Review von "Edna bricht aus!" auf Demonews verweisen. Außerdem haben wir für euch noch einen kleinen Trailer des Spiels parat.
Weiter heißt es in dem Artikel der Tageszeitung „Heute“, dass ein Mitarbeiter des Softwareunternehmens Daedalic, welches dieses Spiel entwickelt hat, sogar gesagt haben soll, dass die Anspielungen an das Inzest-Drama nicht beabsichtigt waren.
Es macht jedoch den Anschein, als hätte es sich der zuständige Redakteur etwas zu einfach gemacht. Denn in dem Spiel „Edna bricht aus“ muss die Kleine nämlich aus einem Irrenhaus fliehen und dabei eher witzige und verrückte Abenteuer bestehen. Also fernab jeglicher Inzest- oder Misshandlungsgedanken.
Dass Daedalic dieses nicht auf sich beruhen lässt, dürfte wohl mehr als klar sein. In einer Stellungnahme sagt Carsten Fichtelmann, Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens:
"Anschuldigungen, unser PC-Spiel Edna Bricht Aus würde in irgendeiner Form die Opfer von Amstetten verunglimpfen, sind völlig irrsinnig und empörend. Das Spiel nimmt in keiner Weise Bezug auf aktuelle Ereignisse, jedwede Behauptungen dieser Art sind völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein rechtliches Vorgehen gegen diese bewusste Falschdarstellung werden wir prüfen."
Weiterhin betonte Carsten Fichtelmann, dass das Spiel schon vor einem Jahr fertig gewesen sei und man also noch gar nichts von Amstetten habe wissen können. Das einzige, worüber man sich im Hause Daedalic freuen dürfte, ist jede Menge Aufmerksamkeit.
Wer sich nun für das absolut abgedrehte PC Adventure interessiert, den möchten wir auf das ausführlich und witzige Review von "Edna bricht aus!" auf Demonews verweisen. Außerdem haben wir für euch noch einen kleinen Trailer des Spiels parat.
Quelle: http://www.demonews.de/reviews/index.php?artikel=1746&bs=1,DemoNews
Kommentare 1
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