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Szene16.10.2007, 06:58

Lebendiger Bundestrojaner in Irland gesichtet.

Stell dir vor, du bekommst einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung spricht eine dir unbekannte Stimme und verlangt von dir ein Teil deines Vermögens, welches du auf deinem Konto hast. Als du versuchst ihm zu erklären, dass du nicht soviel Geld besitzt, teilt er dir deine Kontonummer und deinen aktuellen Kontostand mit. Gibt’s doch gar nicht

AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2007, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Das dachten sich auch vier Betroffenen auf der grünen Insel. Dort gab ein Sicherheitsexperte des Ministerium für Familien und Sozialangelegenheiten genau diese brisanten Informationen an seinen kriminellen Bruder weiter. Dafür kassierte er immer wieder ein paar hübsche Geldbeträge und besserte sein "geringes" Einkommen auf.

Als der Insider aufflog, versuchte er sich mit Händen und Worten gegen diese Anschuldigungen zu wehren. Laut seiner Aussage ist dies kein Einzelfall. Seine gesamten Kollegen würden ebenfalls in den Daten von fremden Personen schnüffeln. Er kennt keinen Mitarbeiter, welcher nicht schon mindestens einmal die Daten seiner Freunde, Verwanden oder Bekannten durchgeforstet hat. Selber informierte er sich auch immer wieder gerne über den Finanzstatus von Popstars. Ebenfalls erwähnte er den Mißbrauch dieser Daten zum Auffinden geeigneter Sexualpartner.
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Quelle: http://www.independent.ie/national-news/civil-servant-mole-leaked-intelligence-to-criminal-1166835.html, Quelle: www.independent.ie;http://www.theinquirer.de/2007/10/16/vorratsdatenspeicherung_fur_erpressung_genutzt.html, Quelle: www.theinquirer.de;http:/

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