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Szene12.06.2007, 02:00

Lanpartys in Deutschland

Ein Interview über Zukunft und Trends der LAN-Szene

FROM THE ARCHIVEThis article ran in 2007, 19 years ago: back then still under the name ProjectLAN.de, ploynt's predecessor. Dates, prices and links are as they were at the time.
Vom 26.-28.05.2007 traf sich der elitäre Club der Mainorgas Deutschlands auf einem "exklusiven Gipfel" in Braunschweig, der OrgaLAN, hauptsächlich veranstaltet vom Team der LANarena. Wir haben einen Blick hinter die Kulissen dieser Veranstaltung geworfen und sind auf ganz erstaunliches gestoßen: "Saufen, Grillen, Spaß haben." - schlachti.
Und eines können wir schon jetzt vorwegnehmen. Viel mehr war’s wirklich nicht ;-)

Wir haben diese Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und unseren rasenden Reporter losgeschickt, um über Zukunft und Trends der LAN-Szene zu sprechen.
Nachdem (fast) alle brav ihr Chili verspeist hatten, entführten wir Jan-Olaf 'jos' Stiller von (LANarena, X-Rent) sowie Jens 'fl_dutch' Broens (maxlan) und zwangen sie, unseren Fragen Rede und Antwort zu stehen.

Lanparty Interview
Chiliessen auf der OrgaLAN

ProjectLAN.de: Wenn ihr an die Zukunft von LAN-Partys denkt, welche Entwicklungstendenzen in der Szene könnt ihr für euch ausmachen und welche Rolle spielt dabei das Internet?

jos: Ich bin der Meinung, dass nicht nur sehr große sondern auch mittelgroße LAN-Partys (200-400 Teilnehmer) weiterhin eine Zukunft haben werden. Allerdings muss so eine  Veranstaltung heute viel stärker beworben werden als früher. Außerdem denke ich, dass die Szene unter unseriösen Veranstaltern leidet. Diese können durchaus auch potentielles LAN-Volk vergraueln. Wer einmal eine „Abrissparty“ besucht – gerade als Lanparty-Neuling – und dafür vielleicht ein paar hundert Kilometer gefahren ist und >30 € Eintritt bezahlt hat, dem wird meistens die Lust auf Lanparties erst einmal gründlich vergangen sein – ganz unabhängig davon, wer sie veranstaltet. Lanparties von hoher Qulität sind also im Interesse aller Veranstalter.
Internet auf einer LAN-Party ist sicherlich, unabhängig vom Nutzen, ein interessantes Feature. Auch ich selber schätze bspw. die Erreichbarkeit per ICQ. Für alle Valve-Spiele (Steam) ist Internet sowieso Pflicht.

fl_dutch: Wir veranstalten LAN-Parties mit 200 Gästen und sehen den Erfolg einer solchen Veranstaltung unabhängig von der Größe – allerdings waren wir die letzten Male immer ausgebucht. Ich stimme da mit Jos überein und sage, dass Professionalität bei der Ankündigung und Durchführung bzw. Eventgestaltung eine wichtige Rolle spielt. Nur die Technik stellen allein reicht schon lange nicht mehr aus. Die Leute wollen etwas geboten bekommen. Allerdings sehe ich bei unserer Teilnehmerzahl eine Internetanbindung eher als Zugabe bzw. als notwendiges Übel, nicht als Mittel um Teilnehmer zu locken.

ProjectLAN.de: Jos hat eben das Thema "Veranstalter" angeschnitten. Guido 'sEIGu' Seifert von lanparty.de hat dazu vor über zwei Jahren eine Kolumne namens L33t 1000+ Orgas, go home!  veröffentlicht. Wie hat sich eurer Meinung nach das Veranstalterfeld entwickelt und was könnt ihr allen ambitionierten jungen Menschen diesbezüglich mit auf den Weg geben?

fl_dutch: Die Message ist doch ganz einfach – klein anfangen und stetig mit den Erfahrungen wachsen. Das ist im Interesse aller Veranstalter. Ich spreche aber niemandem das Recht ab, selber auf die Nase zu fallen.

jos: Ich spreche mal aus meiner Erfahrung als Verleiher für Lanparty-Technik. Mit was für Plänen da potentielle Lanparty-Veranstalter regelmäßig an mich herantreten ist nach wie vor haarsträubend. Und das sind gar nicht mehr unbedingt die „gerade-18-gewordenen-Mainorgas“ sondern auch größere Veranstaltungsagenturen.
Glücklicherweise kommt es aber heute seltener vor, dass solche Parties dann auch tatsächlich angekündigt werden oder gar stattfinden. Ein guter Teil der heute tatsächlich aktiven Veranstalter verfügt zumindest über gewisse Erfahrung.

Lanparty Interview
v. li. n. re.:  fl_dutch,  jos, schlachti  (lanparty.de)


ProjectLAN.de: Die LAN-Szene scheint sicht immer stärker zu kommerzialisieren. Da haben wir z.B. die innovaLAN GmbH, welche regelmäßig große LAN-Partys im Norden der Republik veranstaltet. Die Netzstatt Gaming League (NGL), mousesports, Gamesports u.a. gehören unter das Dach der Freaks 4U GmbH und die Turtle Entertainment GmbH vereint unter anderem die ESL-Europe und GIGA Digital. Wie steht ihr dieser Entwicklung gegenüber? Wo seht ihr Vorteile, wo könnten sich Nachteile für Veranstalter und Teilnehmer ergeben?

jos: Diese Entwicklung ist vor allem bei größeren Veranstaltungen jenseits von tausend Teilnehmern und mehr eine Nötige. Solche Parties können und sollten realistischerweise nicht mehr von ehrenamtlichen Hobbykräften erledigt werden. Die Hauptarbeit während der Party wird natürlich weiterhin von Ehrenämtlern gestemmt, die aus Spaß an der Freude dabei sind und keine oder nur eine geringer Vergütung erhalten (etwa Fahrtkosten, Verpflegung etc.).Die Vorbereitungen zu solchen Parties gehen dagegen schnell in Richtung Vollzeitjob. Insbesondere, was Verwaltung und Buchhaltung angeht.

fl_dutch: Im Sinne der Professionalisierung der Veranstaltungen sehe ich die Beteiligung von Firmen an einer LAN-Party zwar kritisch, habe aber nichts dagegen. Allerdings ist der Begriff Kommerzialisierung eher negativ besetzt. Problematisch finde ich, dass ein Event durch die Beteiligung von Sponsoren in dessen erwünschte Richtung gelenkt werden kann. Das fängt bei der Präsentation des Sponsors an, und macht wie die Vergangenheit schon gezeigt hat, auch vor den Turnieren nicht halt. Klasse wäre es, wenn Lan-Events in Zukunft so professionell sind, dass auch die Helfer ein professionelles Entgelt für ihr bisher meist ehrenamtliches Engagement bekommen.

ProjectLAN.de: Woran könnte es liegen, dass die schwedische Dreamhack-LAN sich jedes Mal aufs Neue überbietet - 7.752 Teilnehmer und damit neuer Weltrekord in 2006 - und eine Dimension 6 statt anfangs 6.280 nur knapp 3.500 Leute anzieht und das bei einer viel höheren Bevölkerungsdichte in Deutschland und der besseren Anbindung an Nachbarstaaten?

fl_dutch:
Das deutsche Publikum ist meist recht kritisch. Die Gründe sind sicherlich vielfältig. Ich finde es durchaus erfolgreich, eine Erstveranstaltung mit 3500 Teilnehmern aus dem Boden zu stampfen. Die Dreamhack hatte viel mehr Zeit zu wachsen und sich ein entsprechendes Image als Computerfestival aufzubauen. Ich drücke Innovalan die Daumen, dass sie es schaffen ein mit der Dreamhack vergleichbares Event in Deutschland langfristig zu etablieren. Mit der Northcon war Innovalan ja schon auf dem richigen Weg – die Kapazitäten der Hallen in Neumünster machten den Wechsel in eine größere Location leider notwendig.

jos: Ohne selber auf der Dreamhack gewesen zu sein, behaupte ich, dass so eine Veranstaltung kaum mit der typischen deutschen Lanparty zu vergleichen ist. Grundsätzlich sind Lanparties (bzw. „Computerparties“) in Skandinavien seltene, aber dafür sehr gut besuchte Veranstaltungen, die auch Gäste aus den Nachbarländern anziehen. Auf deutschen Lanparties sind ausländische Gäste dagegen – selbst bei grenznahen Parties – die ganz große Ausnahme.

Lanparty Interview
Neben Schwimmengehen, Billardspielen, Grillen u. ä. wurde auch gezockt.


ProjectLAN.de: Es gab ja in der Vergangenheit einige Anstrengungen, die LAN-Szene zu einen. So war Mitte 2005 bereits entschieden, die NGL an einen LAN-Party Dachverband abzugeben (mehr unter lanparty.de). Allerdings ist dieses Vorhaben schon nach kurzer Zeit gescheitert. Im Bereich des eSports konnte mit der Schaffung des Deutschen eSport-Bundes (ESB) ein erster Schritt in Richtung Bündelung der Kräfte getätigt werden. Für wie sinnvoll und förderlich haltet ihr die Gründung eines LAN-Party Dachverbandes bzw. welche Perspektiven könnte ein solches Vorhaben eröffnen?

jos:
Die Schaffung eines Lanparty-Dachverbandes halte ich für schwierig realisierbar. Zu unterschiedlich sind die Interessen und Ansichten der deutschen Lanparty-Veranstalter. Und zu unübersichtlich und inhomogen sind die Veranstalter selbst organisiert.
Das geht vom e.V. über die GmbH bis hin zu Einzelpersonen, die nach einer Veranstaltung in der Versenkung verschwinden. Die Frage wäre, welche (gemeinsamen) Ziele ein solcher Dachverband verfolgen sollte und wie er organisiert und finanziert werden sollte.

fl_dutch: Ich sehe da aktuell keinen Sinn drin. Sicherlich wäre es schön, einen Verband zu haben, der für uns Veranstalter Lobbyarbeit betreibt – gerade wenn man auf das immer wieder auf der Tagesordnung stehende Verbot von Gewaltspielen geht. Dort könnte ein Verband sicherlich gut wirken. Allerdings wäre dafür durchaus einiges an Geld nötig, dass die Veranstalter auf dem aktuellen Professionalitätslevel einfach nicht über haben (wollen).

ProjectLAN.de: Zum Schluß eine kleine nicht ganz so ernst gemeinte Frage. Wie könnte eine LAN-Party in 10 Jahren aussehen?

fl_dutch:
Vielleicht gibt es dann gar keine Lanparties mehr.

jos: Zehn Jahre sind eine ungeheuer lange Zeit in so einem schnelllebigen Bereich. Aber ich denke, dass sich so viel gar nicht ändern wird. Es werden nur noch mehr graue Haare auf Lanparties zu sehen sein, als heute schon, weil wahrscheinlich immer noch dieselben Leute hingehen. Aber ich bin immer sehr zurückhaltend mit solchen Zukunftsprognosen. Hättest Du mich 1997 auf einer Lanparty gefragt, ob ich in 10 Jahren immer noch Lanparties veranstalten werde, wäre die Antwort mit Sicherheit „Nein“ gewesen. :-)

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und wünschen euch weiterhin alles Gute für die Zukunft!


Das Gespräch führte Daniel 'aD' Kühne.
Vielen Dank an Junkie für die Bilder!
Comments 18
  • 0
    SodanSodanFirst comment

    Nettes Interview :)

    Ich persönlich mag mittelgroße LAN-Parties viel mehr als so große, obwohl es mich auch mal reizen würde auf eine Riesen-LAN zu gehen. Aber LANs wirds noch lange geben und irgendwann schaff ichs auch noch mal dahin ^^

    MfG Sodan
  • 0
    TorstenTorsten

    Sachdienlicher Hinweis

    von sEIGu:

    "Guido 'sEIGu' Seifert von lanparty.de hat dazu vor über zwei Jahren eine Kolumne namens L33t 1000+ Orgas, go home! geschrieben."
    -----------------
    "sachlich falsch. ich habe die eingestellt, das dingen kommt von [1stLanSAW]Lt. BUTCHER. ich wäre im leben nich so zart mit den spinnern umgegangen - daran hätte man es eigentlich sofort merken müssen 🙂"
  • 0
    aDaD

    Dankö

    Aus "geschrieben" wurde nun "veröffentlicht".

    Aber warum lockt den nun Deutschland/Dimension 6 so wenig Ausländer an bzw. was ist der Unterschied zwischen "deutschen" Lan-Partys und "schwedischen/ausländischen" Lan-Partys?
  • 0
    SodanSodan

    mmh

    vielleicht ist es das schlechte bild was wir deutschen im ausland haben könnten oder einfach der fakt, dass für solche lans nicht ausreichend werbung im ausland gemacht wird.

    obwohl ich eher mit ersterem rechne. ich persönlich würde mich auch nur sehr schwer tun ins ausland auf eine lan zu fahren. da kommen bei mir eigentlich nur die skandinavischen länder oder das deutschsprachige ausland in frage.
  • 0
    aDaD

    Echt?

    Warum Skandinavien und nicht Polen, Tschechei bzw. Niederlande, Frankreich usw. liegt doch näher?! Und was haben wir den für ein Image?
  • 0
    SodanSodan

    weil ich ...

    die skandinavischen länder besser finde. die leute sind einfach freundlich.
    die franzosen zum beispiel wollen nicht so gerne englisch reden.
    in tschechien und polen würde ich mich nicht wohlfühlen ... ja vorurteile ... angst um die hardware ... blabla
    niederlande wäre noch ok.

    und unser image ist, auch wenn viele im in- und ausland nicht in die kamera sagen würden, leider das beste ...
    altlasten und so ..

    aber das ist glaube ich nicht das thema.
  • 0
    TorstenTorsten

    Ich sag mal, wenns ne gute LAN ist

    dann würde ich auch ins Ausland fahren. Wenns sein muss, sogar nach Bayern. *g*
  • 0
    ABSinthABSinth

    Die Orgas haben noch nicht begriffen

    das ich auf einer Lan eigentlich vor allem zocken will. Rahmenprogramm ist okay wenn es den Rest nicht stört. Aber am meisten vermiesen einem die bekloppten CS Kiddis und Möchtegern-Pro-Nörgler die Lan. Ich wäre für ne Ü22 LAN...
  • 0
    AndrejAndrej

    Also ne polnische Lanparty

    ...nee ich weiss nicht. Da hab ich dann nicht mehr nur Angst um meinen Rechner sondern auch noch um mein Auto. Ausserdem kann ich die Sprache überhaupt nicht. Weiss aber nicht wie das in Schweden ist. Wird dort englisch gesprochen? Wenn ja, dann sollten wir uns andere Länder das vielleicht auch zweisprachig machen. Dann würde das schon eher mal was werden mit internationalen Teilnehmern.
  • 0
    SodanSodan

    die schweden können englisch

    und das sogar recht gut, denn dort ist im tv und kino vieles in englisch 🙁
    nich so wie in deutschland ...
    und ein deutsch/english angebot auf lans wäre so oder so nicht schlecht.
    das fängt bei einer multilingualen homepage an, geht über zweisprachigen support und endet bei vor-ort-betreuung in englisch.
    das wäre mal geil. jedoch glaube ich nicht, dass das allzu schnell früchte tragen wird.
    das müsste man eine ganze weile durchhalten und ist sicher auch nur interessant für grenznahe oder sehr große lans.
  • 0
    Pvt._HudsonPvt._Hudson

    @Sodan:

    und das sogar recht gut, denn dort ist im tv und kino vieles in englisch
    nich so wie in deutschland ...

    Was willst du damit sagen? Falls dich Filme tatsächlich in OT interessieren, würdest du a) wissen, das in den großen Kinos meist in den ersten Wochen auch immer ein oder zweimal die englische Originalfassung läuft und es b) vereinzelt auch im Fernsehen als Zweitkanalton die englische Sprache "mitgeliefert" wird. c) es gibt soetwas wie Videotheken, die 99% aller Filme mit der Original-Tonspur bereit halten.
    Ich schätze aber mal wieder, das du es nicht weist, weil es dich prinzipiell nicht interessiert, du nur mal wieder unser Deutsch und die Übersetzung malträtierst, weil es "die anderen ja auch tun".
    Deutschland hat weltweit die nahezu besten Synchonstudios und die geben sich tatsächlich viel Mühe. Viele Sachen sind aber nicht 1:1 zu übersetzen, weil bestimmt sachen in Amerika etwas ganz anderes aussagen, als dass, was man 1:1 heraushört.
  • 0
    SodanSodan

    @hudson

    ist schon lustig. aber du wirst auf meinem rechner so gut wie keinen deutschen filme/serien/dokus finden 😉
    das hängt damit zusammen, dass ich mir das nun mal alles in englisch anschaue .... ups ... doch net recht gehabt, dass ich nur "mitmecker" ...

    und das mit den kinos ist auch net so richtig ... hab wegen vielen filmen schon geschaut und in dd ists wohl eher mau mit englischen originalen ...

    und tv schaue ich nicht wirklich und mein fernseher würde sowas wahrscheinlich gar nicht unterstützen ...

    und jeder der ahnung hat und serien wie southpark/family guy/american dad/battlestar galactica/scrubs und viele andere in englisch schaut weiß, dass die deutsche sync zu 90% mies ist 😉

    aus diesem grund schau ich schon seit über 3 jahren filme und serien fast ausschließlich in englisch....
    meiner meinung nach sollte in kinos alles in englisch und deutsch kommen ...

    so viel dazu.
  • 0
    Pvt._HudsonPvt._Hudson

    @Sodan:

    aber du wirst auf meinem rechner so gut wie keinen deutschen filme/serien/dokus finden

    Du bist ein elender Raubkopierer und stellst der Filmindustrie gegenüber Forderungen? Schäm Dich!

    Wenn in den DEUTSCHEN Kinos beide Sprachversionen laufen sollten, dann hast du offentsichtlich verkannt, dass das wirtschaftlich bei den aktuellen Eintrittspreisen nicht realisierbar ist.

    Das 90% der Lokalisierung murks ist, liegt wohl auch daran, dass Du denkst, dass wenn ein Ami sagt: "Good Job!" - dieser meint "Gute Arbeit!" Ist aber in der Realität nicht der Fall. Das weis man aber erst, wenn man mal in den Staaten war. Desweiteren wird bei der Lokalisierung auch auf die Lippensynchronität geachtet und dafür muss der eine oder andere Text umgeschrieben werden. zum verglaich kannst Du Dir ja mal eine spanische oder französische Version auf DVD angucken und schauhen, wie Lippensynchron es dort ist. Also mekere nicht, wenn Du a) kein geld dafür ausgibst und b) die Sachen noch nie direkt verglichen hast bzw. noch nie selbst an einer Lokalisierung beteiligt warst.
  • 0
    Pvt._HudsonPvt._Hudson

    Ich meinte natürlich...

    "Vergleich"! - Verdammt, wir bracuhen ne Edit-Funktion! 😉
  • 0
    SodanSodan

    @hudson

    "Du bist ein elender Raubkopierer und stellst der Filmindustrie gegenüber Forderungen? Schäm Dich!"

    lustig XD es gibt keine dvd's in englisch, die ich mir gekauft und geripped haben könnte 😉 ????
    also mal keine anschuldigungen, die du nicht beweisen kannst ...

    im übrigen bin ich überzeugter kinogänger und bis jetzt 7 mal im kino dieses jahr ... und für diesen und nächsten monat sind wieder konigänge geplant ... also wirf mir bitte net vor ich wäre nicht bereit zu zahlen. ich war dieses jahr schon im größten müll und habe dafür geld gezahlt ...

    ich versteh so oder so deine aufregung nicht 😉 ich habe doch nur gesagt, dass ich gerne die filme im kino in englisch sehen will ...

    und ich habe kein problem mit der lippensyncro oder so. aber ein teil vom humor bei serien wie family guy/sp etc ... wird über die englische sprache transportiert ... bei der übersetzung geht das total verloren und sachen die in der englischen version zum wegwerfen sind, sind in der deutschen version total langweilig. weil die deutsche sprache diese art von humor nicht über den wortklang etc übertragen kann.... ich denke wenn man goethe ins englische übersetzt, werden auch viele sachen verloren gehen, die eben nur in der deutschen sprache möglich sind ...
    und mir geht es genauso wenig um die absolut korrekte übersetzung ...
  • 0
    Pvt._HudsonPvt._Hudson

    @Sodan:

    Damit du das jetzt nicht falsch verstehst, ich sehe mir auch OT-Filme an. Ich gehe auch regelmäßig ins Kino und ich habe mit sehr vielen Amerikanern und Leuten Kontakt, die lange Zeit in den Staaten waren. Von daher kann ich mit hoher Warscheinlichkeit sagen, dass es oftmals nicht möglich ist, für den "allgemeinen" Deutschen eine sinngenaue Übersetzung zu tätigen und der dann auch darüber lachen kann. Besondern kompliziert ist es bei Filmen von Quentin Tarrentino oder den Soeerbergh Brüdern, die mit viel Wortwitz und natürlich auch amerikanisch-geschichtlichen Hintergrund spielen. Dabei lassen sich die Dialoge einfach nicht 1:1 übersetzen.
    Ich bin daher dankbar, dass es Leute gibt, die sich die Mühe machen und die Filme möglichst akurat übersetzen. Wenn ich da im Vergleich Länder wie Norwegen oder Argentinien sehe, die es nur schaffen Untertitel einzubleden, kann man sich hierzulande daher nur dankbar schätzen. Wer darüberhinaus Filme im Original-Ton sehen (oder hören) möchte, der hat die Möglichkeit die Blockbuster in vielen Kino zu sehen und das auch noch zum gleichen Preis, meist halt nur zu bestimmten Zeiten oder aber er kauft sich die DVD's mit mehreren Tonspuren.
    Ich habe keine Anschludigung gegen Dich erhoben, sondern nur aus Deinem Post heruasgelesen. Das es "Deine" Filme nicht in englisch gibt, tut mir daher auch wirklich Leid, selbst wenn ich dann auch nicht weis, warum Du der englischen Tonspur hinterher weinst!?!? ... Wenn es diese nicht gibt!?
  • 0
    SodanSodan

    wir einigen uns

    einfach hudson 😉

    - es wäre toll, filme im kino auch in englisch sehen zu können
    - deutsche syncro ist eine der besten
    - verschiedene sprachbezogene dinge kann man nicht übersetzen und gehen verloren

    das sollte diese nette diskussion zu einem konsenz bringen, mit dem wir alle leben können ;
  • 0
    Pvt._HudsonPvt._Hudson

    Das sehe ich (fast) genauso...

    ... denn englisch-sprachige Filme laufen in den Dresdner Kinos. 😉
??
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