Allgemein09.08.2007, 14:15
Microsoft setzt Katzen gegen Spam ein
Während die Ägypter damals Katzen als gottähnliche Wesen verehrten, geht man heutzutage weniger zimperlich mit den kleinen Pelztieren um. Wir kennen ja schon die Geschichte, in der ein gewiefter Chemiker aus Katzen Benzin macht. Seine Aussage damals "Mit sieben Katzen komme ich hundert Kilometer weit!". Nun zweckentfremdet auch der Branchenriese Microsoft die kleinen Racker. Sie sollen fortan im Kampg gegen Spam eingesetzt werden. Bei der Anmeldung an kostenlosen E-Mail-Diensten sollen diese in Zukunft in Form von Bildern die Zugänge zu Hotmail und Co. bewachen.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2007, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Die Idee stammt, mit Bildern automatischen Spam-Systemen den Zugang zu verwehren hatte der Psychologe und Microsoft-Entwickler Kevin Larsen. Derzeit haben Website-Betreiber nämlich massiv mit Spam-Bots zu kämpfen, die sich automatisch als User auf den Internetplattformen registrieren und sich nichteinmal von scriptbasierten Bildercodes, sogenannten Captchas, abschrecken lassen. Hierbei wird normalerweise ein Zahlen- und Buchstabencode geniert, mit verschiedenen Mustern versehen und als Bild dargestellt. Aber da moderne Spambots mittlerweile auch Bilderkennung, ähnlich wie die OCR-Technik von Scannern, erlernt haben, helfen auch diese nicht mehr.

verschiedene "Captchas"
In Zukunft sollen echte Fotos diese Bildercodes ersetzen. Der User gibt dann lediglich ein, was er auf dem Foto sieht und identfiziert sich damit als Mensch gegenüber dem System. So neu ist diese Technologie dennoch nicht, sie wird bereits von einigen findigen Webentwicklern eingesetzt, die sich selbst zu helfen wussten.

verschiedene "Captchas"
In Zukunft sollen echte Fotos diese Bildercodes ersetzen. Der User gibt dann lediglich ein, was er auf dem Foto sieht und identfiziert sich damit als Mensch gegenüber dem System. So neu ist diese Technologie dennoch nicht, sie wird bereits von einigen findigen Webentwicklern eingesetzt, die sich selbst zu helfen wussten.
Quelle: http://oncomputer.t-online.de/c/12/01/30/80/12013080,Quelle
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