Allgemein26.06.2006, 11:39
VDSL-Netz der T-Com einsatzbereit
T-Com-Vorstand Roland Kittel erklärte gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus, dass sein Unternehmen in sehr naher Zukunft die ersten VDSL-Anschlüsse für seine Kunden schalten könne. Los gehe es in Düsseldorf, Frankfurt, Fürth, Köln, Leipzig, Nürnberg, Offenbach und Stuttgart. In den versorgten Gebieten seien Kapazitäten für rund 50% der Haushalte verfügbar. Berlin, Hamburg, Hannover und München sollen noch vor Anpfiff der neuen Bundesliga-Saison am 11. August nachfolgen. Hintergrund für diesen Termin ist das Abkommen mit dem Pay-TV-Sender Premiere, der für die Deutsche Telekom nach dessen Verlust der Live-Rechte für die herkömmlichen Verbreitungswege die Ausstrahlungen produziert.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2006, vor 20 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Über VDSL werden in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen, je nach Zahlungsbereitschaft und Entfernung zum Verteilerkasten, bis zu 50 MBit/s möglich sein. Um diese für einfaches Surfen unnötigen Bandbreiten unnötigen Bandbreiten trotzdem an den Mann zu bringen setzt die Telekom voll auf Triple-Play, das neben Internetzugang und Telefonie eben auch ein Portfolio an TV-Angeboten umfasst, dessen Zugpferd die Bundesliga-Spiele sein sollen. Seitens Premiere soll eine Preisstruktur für die Bundesliga "zeitnah nach der Fußball-Weltmeisterschaft" bekanntgegeben werden.
Wie es mit dem Ausbau des VDSL-Netzes weitergeht bleibt dagegen nach wie vor offen. Am Wochenende berichtete die Wirtschaftswoche darüber, dass T-Com-Chef Walter Raizner mehr oder weniger offen damit drohe, die für den Ausbau eingeplanten 3 Mrd. Euro im Ausland zu investieren und den VDSL-Ausbau einzufrieren, falls die neu geschaffene Infrastruktur nicht zumindest für eine gewisse Zeit von der Regulierung im Telekommunikationsmarkt ausgenommen wird.
Wie es mit dem Ausbau des VDSL-Netzes weitergeht bleibt dagegen nach wie vor offen. Am Wochenende berichtete die Wirtschaftswoche darüber, dass T-Com-Chef Walter Raizner mehr oder weniger offen damit drohe, die für den Ausbau eingeplanten 3 Mrd. Euro im Ausland zu investieren und den VDSL-Ausbau einzufrieren, falls die neu geschaffene Infrastruktur nicht zumindest für eine gewisse Zeit von der Regulierung im Telekommunikationsmarkt ausgenommen wird.
Quelle: http://www.t-com.de,T-Com
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