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Allgemein04.03.2007, 21:10

Elektroschocks gegen Internetsucht

In der Volksrepublik China werden seit einiger Zeit im Pekinger Militärhospital Jugendliche behandelt, die nach der Meinung der Regierung zu viel Zeit im Internet verbringen würden. Bei der Behandlung setzt das Krankenhauspersonal auf leichte Stromschläge, wie sie auch lange Zeit in der westlichen Welt in Psychatrien, z.B. bei Schidzophrenie, angewandt wurden. In der Einrichtung werden vorläufig Patienten im Alter von 12 bis 24 Jahren behandelt. Werden hier etwa Zocker, Freigeister und Angestellte als Versuchskaninchen mißbraucht?

AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2007, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Im Land der "Gold-Farmer" (WoW) sollen einer Umfrage nach zu urteilen ca. 14 Prozent der Jugendlichen Internet-suchtgefährdet sein.
Die chinesische Regierung sieht durch das Internet den Volkscharakter gefährdet und startete eine Kampagne, um diesen "schwerwiegenden nationalen Problem" Herr zu werden. Betroffene Eltern sollen unter anderem ihre Kinder in eine Art Bootcamp weggeben, wo ihre Sprößlinge dann wieder auf Realität getrimmt werden sollen.
Leiter dieses Projektes ist ein Militärforscher mit Spezialisierung auf Gesprächstherapie, militärische Disziplin, Drogen, Hypnose und Elektroschocks.

Quelle: http://de.theinquirer.net, theinquirer.net

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