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Allgemein18.01.2007, 15:30

Terrorgefahr durch Google Earth?

Beim Konflikt um die Google-Earth-Darstellung britischer Truppenlager im Irak hat das Unternehmen nun eingelenkt. Das aktuelle Kartenmaterial wurde durch ältere Aufnahmen vor Ausbruch des Irakkrieges ersetzt. Das behaupten zumindest mehrere Google-Earth-User und das britische IT-Portal The Register, das gleich auch entsprechende Kartenvergleiche mitliefert.

AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2007, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Daily Telegraph mit einem Bericht am Wochenende, wonach Aufständische mit Kartenmaterial von Google Earth Angriffe auf die britischen Lager planen würden. Entsprechende Unterlagen seien bei Hausdurchsuchungen sichergestellt worden, so die britische Zeitung, die sich auf Geheimdienstinformationen beruft.

Der Vorwurf, dass die zum Teil hochauflösenden Erdkartenbilder von Terroristen missbraucht werden können, ist nicht neu. Bei Google Deutschland will man den Vorwurf so aber nicht stellen lassen: "Google Earth ist über zwei Mio. Mal von Menschen auf der ganzen Welt heruntergeladen worden. Die überwältigende Mehrheit dieser Anwender nutzt das Programm in rein friedlicher Absicht", so Google-Sprecher Stefan Keuchel.
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Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070118021, Quelle: pressetext.de;http://google-earth.noblesse-oblige.jp/pic/polygon-fukutoshin.jpg, Bildquelle

Kommentare 1
  • 0
    Torsten1. Kommentar

    Erstaunlich

    Aber der Pfad zur Hölle ist ja schliesslich gepflastert mit guten Absichten. In Deutschland basteln gefrustete Schüler ihre Schule im Spiel Counterstrike nach, während die anderen gleich nach der ganzen Welt greifen. :> Ich bereite mich derweil schonmal auf meinen Marsangriff vor. 😉
??
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