Allgemein03.04.2009, 02:08
PC für 99 Euro
Nicht aus Fernost, sondern aus dem sonnigen Italien kommt er. Der erste hier erhältliche PC für unter 100 Euro. Während sich manch einer für dieses Geld gerade mal eine Einzelkomponente in sein System einbaut, vertreibt die italienische Firma Abaco gleich einen ganzen Rechenknecht inklusive Betrriebssystem. Ein Clou in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation?
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2009, vor 17 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Wer, was PC-Hardware betrifft, so einigermaßen im Bilde ist, der kann sich denken, dass der 99-Euro-Rechner kaum fürs Daddeln konzipiert wurde. Zumal die Installation eines aktuellen 3D-Titels wohl dessen Kapazitäten sprengen würde.
Was steckt also in einem PC, der dem Verkaufswert einer 1 GB- Festplatte oder einem grafikfähigen Taschenrechner entspricht?
Der italienische Rechner wird angetrieben von einem Intel Atom 230 mit 1,6 Ghz. Auf dem Mainboard finden sich 512 MByte RAM, insgesamt 6 USB-Anschlüsse sowie der Grafikchipsatz GMA-950 von Intel. Über eine Festplatte verfügt der Italiener nicht. Dafür aber über 4 GByte Flash-Speicher, welcher das Betriebssystem XUbuntu Linux beherbergt.
Der Stromverbrauch des Gerätes soll laut Hersteller bei höchstens 42 Watt liegen.
Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, der kann seinen Abaco-PC problemlos erweitern. So gibt es beispielsweise eine "richtige" Festplatte (80 GByte) ab 28 Euro Aufpreis. Auch ein Flachbildschirm, DVD-Brenner, WiFi oder eine Webcam können dazubestellt werden.
Wer ungebedingt einen PC für Büroarbeiten benötigt und nicht mehr als 100 Euro ausgeben will, der sollte angesichts der mageren Ausstattung des PCs wohl lieber nach einem guten Gebrauchten Ausschau halten. Allein die geringe Speicherkapazität wird sich im Alltag früh bemerkbar machen und ein Aufrüsten wohl unumgänglich machen. Der 99-Euro-PC: Unterm Strich ein verlockendes Angebot, jedoch mit echten Einschränkungen.
Was steckt also in einem PC, der dem Verkaufswert einer 1 GB- Festplatte oder einem grafikfähigen Taschenrechner entspricht?
Der italienische Rechner wird angetrieben von einem Intel Atom 230 mit 1,6 Ghz. Auf dem Mainboard finden sich 512 MByte RAM, insgesamt 6 USB-Anschlüsse sowie der Grafikchipsatz GMA-950 von Intel. Über eine Festplatte verfügt der Italiener nicht. Dafür aber über 4 GByte Flash-Speicher, welcher das Betriebssystem XUbuntu Linux beherbergt.
Der Stromverbrauch des Gerätes soll laut Hersteller bei höchstens 42 Watt liegen.
Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, der kann seinen Abaco-PC problemlos erweitern. So gibt es beispielsweise eine "richtige" Festplatte (80 GByte) ab 28 Euro Aufpreis. Auch ein Flachbildschirm, DVD-Brenner, WiFi oder eine Webcam können dazubestellt werden.
Wer ungebedingt einen PC für Büroarbeiten benötigt und nicht mehr als 100 Euro ausgeben will, der sollte angesichts der mageren Ausstattung des PCs wohl lieber nach einem guten Gebrauchten Ausschau halten. Allein die geringe Speicherkapazität wird sich im Alltag früh bemerkbar machen und ein Aufrüsten wohl unumgänglich machen. Der 99-Euro-PC: Unterm Strich ein verlockendes Angebot, jedoch mit echten Einschränkungen.
Quelle: http://www.theinquirer.de,theinquirer.de;http://www.abacocomputers.com,abacocomputers.com
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