Allgemein29.10.2006, 21:45
Google rechtfertigt seine Chinaaktivitäten
Diese Woche findet in Athen das erste Internet Governance Forum statt. Auf dieser Konferenz der Vereinten Nationen http://www.un.org wird auch Google http://www.google.com vertreten sein. In der kontroversiellen Diskussion über Googles Selbstzensur in China, wird der Konzern allerdings nicht von seiner bisherigen Linie abweichen, wie der Guardian http://www.guardian.co.uk berichtet.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2006, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Obwohl Google Kritik für seine Vorgehensweise in China ernten wird, besteht das Unternehmen auch auf der UN-Konferenz darauf, dass seine Präsenz in China mehr Gutes als Schlechtes bewirke, indem die Suchmaschine den Chinesen trotz Zensur den Zugang zu mehr Informationen verschaffe. "Google.cn ist zensiert, aber um zu entscheiden was zensiert wird, haben wir eine Technik erfunden, die grundsätzlich technisch und nicht redaktionell ist. Das führt dazu, dass wir das Minimum von dem blockieren, was der Internetprovider verlangt", erklärt Andrew McLaughlin, Chef der globalen Public Policy bei Google. Auch die Tatsache, dass Google Chinesen einstellt und ihnen damit die Möglichkeit gibt, an der freidenkerischen Google-Kultur teilzuhaben, sieht McLaughlin als einen Fortschritt für China.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International http://www.amnesty.org will diese Argumente nicht gelten lassen. "Was wir von Google, Yahoo und Microsoft noch nicht gesehen haben, ist irgendein Versuch, ihre gemeinsame Verhandlungsmacht zu nutzen um die Voraussetzungen unter denen sie in China arbeiten, zu diskutieren und zu ändern", kritisiert Kate Allen, Direktorin von Amnesty International in Großbritannien.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International http://www.amnesty.org will diese Argumente nicht gelten lassen. "Was wir von Google, Yahoo und Microsoft noch nicht gesehen haben, ist irgendein Versuch, ihre gemeinsame Verhandlungsmacht zu nutzen um die Voraussetzungen unter denen sie in China arbeiten, zu diskutieren und zu ändern", kritisiert Kate Allen, Direktorin von Amnesty International in Großbritannien.
Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061030003, Quelle: pressetext.de;http://www.robertsharp.co.uk/images/google_china_notguaranteedpermalink.jpg, Bilddquelle
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