Software11.08.2008, 02:13
Apple: „Kill-Schalter“ gegen Ungeziefer
Gegenüber dem Wall Street Journal bestätigte der Apple-Chef Steve Jobs, dass man dem iPhone einen „Kill-Schalter“ spendiert hat. Dieser ist dafür da, schädigende Software zu deinstallieren und damit die Sicherheit des Apple-Produkts zu steigern.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2008, vor 18 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Dieser Vorgang soll jedoch nur möglich sein, wenn versehentlich ein schädliches Programm in den App-Store gelangt ist und über diesen auf die zahlreichen iPhones. Nach Steve Jobs wäre es unverantwortlich, eine solche Möglichkeit nicht zu integrieren und zu glauben, dass der eigene Online-Store unangreifbar sei. Es tut sich allerdings die Frage auf, ob sich Apple daran hält oder auch Programme von Drittanbietern löscht, welche zwar nicht unbedingt schädlich sind, von Apple aber nicht auf den eigenen Produkten gesehen werden wollen.
Bei der vor kurzem aufgetauchte „Schwarze Liste“ handelt es sich um eine Liste mit Drittanwendungen, welche auf das „Core Location Framework“ zurückgreifen und nicht um eine Liste, mit deren Hilfe man beliebige Drittanwendungen einfach entfernen kann. Hierdurch will Apple anscheinend die Ortungsfunktion per Satellit oder Mobilfunknetz vor Missbrauch schützen.
Im Weiteren äußerte sich der Apple-Boss zu den Verkaufszahlen des App-Store. Bereits jetzt sollen rund 60 Millionen Downloads über das neue Portal getätigt worden sein. Weiter sei damit zu rechnen, dass in Kürze die 500 Millionen Grenze überschritten wird. Nicht nur die reinen Zahlen, sondern auch der Umsatz ist beachtlich. So bestätigt Jobs dem Store einen Umsatz von einer Million Dollar pro Tag. Von den Verkäufen behält Apple 30% des Erlöses, die restlichen 70% gehen an die eigentlichen Entwickler.
Bei der vor kurzem aufgetauchte „Schwarze Liste“ handelt es sich um eine Liste mit Drittanwendungen, welche auf das „Core Location Framework“ zurückgreifen und nicht um eine Liste, mit deren Hilfe man beliebige Drittanwendungen einfach entfernen kann. Hierdurch will Apple anscheinend die Ortungsfunktion per Satellit oder Mobilfunknetz vor Missbrauch schützen.
Im Weiteren äußerte sich der Apple-Boss zu den Verkaufszahlen des App-Store. Bereits jetzt sollen rund 60 Millionen Downloads über das neue Portal getätigt worden sein. Weiter sei damit zu rechnen, dass in Kürze die 500 Millionen Grenze überschritten wird. Nicht nur die reinen Zahlen, sondern auch der Umsatz ist beachtlich. So bestätigt Jobs dem Store einen Umsatz von einer Million Dollar pro Tag. Von den Verkäufen behält Apple 30% des Erlöses, die restlichen 70% gehen an die eigentlichen Entwickler.
Quelle: http://winfuture.de,Winfuture
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