Zum Inhalt springen
← Netzwerke
RE

readmore.de Fanclub

Clan♛StefanRwww.readmore.de ↗gegründet 2008 · 7 Mitglieder

Ein Netzwerk für alle Fans von readmore.de

Offen. Klick, und du bist drin.

← readmore.de Fanclub

Readmore.de - gruscheln oder gruseln?

TorstenTorsten19.05.2008, 14:24
Heute früh, ich hatte mir grad frischen Kaffee aufgebrüht, bin ich beim Abgrasen meiner Newsseiten bei bei folgender News auf der Szene-Plattform readmore.de hängengeblieben - \"Rudelbildung auf readmore.de\":

\"Im Fußball verboten, im Internet schon lange Standard: Rudelbildung. Genauer: Gruppenbildung. Überall, wo Menschen in sozialen Netzwerken interagieren, finden sich Individuen zusammen und gründen Gruppen, um sich auszutauschen, zu diskutieren oder einfach nur nach außen zu repräsentieren. Das ist jetzt auch auf readmore.de möglich. Egal, ob zur Unterstützung eines bestimmten Spielers oder Teams, als Plattform für Freunde in die Jahre gekommener eSport-Klassiker oder einfach nur als gemütliches Troll-Gehege: Alles kann, nichts muss!\"

Also stehen auch bei readmore die Räder nicht still und im Hintergrund wird fleißig gewerkelt. Diese Gruppensysteme sind ja ansich nichts Neues und schon seit längerem bei so kleinen Plattformen wie Facebook, Xing oder im Studentenverzeichnis zu finden. Ich glaube sogar, dass es hier auf ProjectLAN soetwas gibt, bin mir da aber grad nicht so sicher, ob ich das so offen schreiben darf. Denn die Ankündigung dieses WebZwoNull-Features (ach, wie ich dieses Wort mittlerweile satt habe...) hat die jungen Gemüter der Readmore-Gemeinschaft nicht nur erhitzt, sondern quasi zur Kernschmelze getrieben. Beispiele? Gern:

\"super ich krieg ja schon dsa kotzen wenn die ESL mit ihren überaus dummen Ideen ala ESL Lvl und co kommen aber rm übertrumpft das ganze mit einer fragster-studiVZ abguck nummer die lächerlicher und nutzloser nicht sein könnte...\"

\"STEAM, ESL und jetzt READMORE.
ich finde das es überall nutzlose features regnet.
Wahrscheinlich um mehr \"knöpfedrücker\" vor die Pc\'s zuhohlen, welche die Community eh immer weiter runterziehen 🙁
Ich finds schade das wie immer alles Kommerz ist.
investiert lieber in eine breitere Coverage oder sorgt mal dafür, dass das Forum angenehmer wird. 🙂
Btw. Ich hasse euch alle.\"


Als aktiver Webteilnehmer ist man das zwar mittlerweile gewohnt, aber dennoch regen solche Ereignisse sehr zum Nachdenken an. Wie schafft man es, eine Gemeinschaft von aktiven und gleichzeitig ... naja ... soziale (im Sinne von freundlich, hilfsbereit, konstruktiv, rational denkend) Mitgliedern aufzubauen? Eine Gemeinschaft, die einem nicht jedem Fehler krumm nimmt? Die einem zur Seite steht, wenns mal grad nicht so läuft, wie es laufen soll? Eine Gemeinschaft, deren Mitglieder sich gegenseitig respektieren und unterstützen?

Es ist ja nun so, dass Ronny und ich uns in der gleichen Position befinden und wir uns auch immer sehr viele Gedanken im Vorfeld darüber machen, ob bestimmte Veränderungen sinnvoll sind oder lieber aufgeschoben werden sollten. Das ist ein wenig wie Schachspielen. Denn da geht man ebenso mehrere Varianten der Vorgehensweise durch und versucht Entwicklungen strategisch vorzuplanen. 😉 Dabei bleiben auch einige Ideen auf der Strecke, einfach, um unserer Community Zeit zu geben, sich zu entwickeln. Aber zurück zu readmore.

Bei readmore hab ich das Gefühl, dass dort das Problem nicht am jungen Durchschnittsalter der Diskussionsteilnehmer liegt. Ich kenne eine Menge junger Leute, die allesamt vernünftig sind - nicht nur außerhalb des Internets. Ich denke eher, dass dort die kritische Masse von extrovertierten Usern sehr hoch ist. Fans von bekannten eSportlern, selbsternannte Clan-Manager und und und. Und genau diese versuchen sich eben immer und überall zu profilieren - selbst, wenn es das ungefilterte Herausblasen von nicht zu Ende gedachten Gedanken erfordert. Einen Internet-Ruf aufzubauen - das scheint der Treibstoff zu sein, der dort so manches Hirn zu derartigen Aktionen treibt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Redaktion von readmore.de schon länger Gedanken darüber macht, wie man dem entgegen wirken kann. Denn einerseits wirken viele \"Flame\"-Kommentare (die nicht selten unter die Gürtellinie gehen) einfach demoralisierend auf die Redakteure, andererseits leidet auch das Image und die Seriösität der Plattform darunter. Den Trend zu kippen ist ziemlich schwierig. Denn einerseits scheitern aus Erfahrung nahezu alle Erziehungsansätze an Usern im Internet, andererseits will man sicherlich auch nur ungern Zensur betreiben.

Computerbase ist vor kurzem einen interessanten Weg gegangen. Dort gibt es seit neuestem die Möglichkeit, Kommentare positiv oder negativ zu bewerten. Hat ein Kommentar einen fetten Minuswert erreicht, dann wird es einfach ausgeblendet. Der Autor wird dann möglicherweise auch ein wenig Peinlichkeit empfinden. Ob das tatsächlich gut funktioniert, wird sich sicherlich erst in ein paar Monaten zeigen. Auf jeden Fall versucht man dort, das Problem aktiv in den Griff zu bekommen. Allerdings wäre es wirklich wünschenswert, wenn es denn gar nicht erst soweit kommen muss. Deswegen heute auch mein Nachdenken darüber, wie man den richtigen Kurs hält. 😉

Nochmal ein paar Worte zum eigentlichen Aufhänger. Ich finde Gruppen ganz praktisch und nutze die selbst auch aktiv auf verschiedenen Plattformen. Denn der große Vorteil liegt darin, dass man einen schnellen Einstieg in eine Gemeinschaft von Leuten findet, die allesamt das gleiche Interesse teilen. Ich für meinen Teil nutze das für die Arbeit und meine Freizeit-Interessen (Kino, Programmierung, Musik, etc.). Dass es das nun bei readmore gibt? Warum auch nicht. Das ist derzeit eine der aktivsten deutschen eSport-Plattformen und wenn man Leute findet, die die gleichen Interessen in diesem Bereich teilen, dann sicherlich dort.

Für Psyfact...äh ProjectLAN
Torsten
Kommentare 0
??
öffentlich · unter dem Artikel
als … · +2 PLoints
Womit willst du anfangen?
2.000 Zeichen, öffentlich, bleibt im Archiv.
0 / 2.000 Zeichen
Enter = Zeilenumbruch · Strg+Enter = senden