Das hätte sich Marylin (Name von der Redaktion geändert) nicht träumen lassen. Ihre Tochter soll Musikpiraterie betrieben haben. Und das schon mit 7 Jahren. Während diesem Alter wird ihr vorgeworfen mehr als 1.000 Musiktitel illegal gedownloadet zu haben. Marylin selber kann es sich nicht erklären. Sie ist selber seit Jahren behindert und lebt von Sozialhilfe.
Das die Musiklabel es wahrscheinlich auf behinderte Menschen abgesehen haben, zeigt auch ein Fall welcher vor kurzem erst bekannt wurde. Bei diesem wurde einem geistig Behinderten unterstellt, mehrere Musiktitel illegal gezogen zu haben. In einem anderen Fall wurde der Prozess gegen einen Beschuldigten eröffnet, welcher schließlich während den Ermittlungen verstarb. Der prozessierende Anwalt hatte dann auch ein Einsehen und genehmigte den Hinterbliebenen eine 60tägige Trauerzeit, bevor er weiter gegen den Toten ermittelte.
Da hilft es auch nichts, wenn man versucht mit den Labels zu kooperieren. Marylin bat schließlich darum, den betroffenen Rechner nach den angeblichen Musiktiteln zu durchsuchen. Dies wurde jedoch von den Anwälten abgelehnt. Zudem gewinnen Beobachter des ganzen Procedere allmählich den Eindruck, dass sich die potentielle Klage doch nicht gegen die Tochter sondern direkt gegen Marylin richten soll. In diversen Verhören wurde schon versucht, die Tochter zu einer Aussage gegen die Mutter zu nötigen.
Was die Labels mit solchen Vorgehensweisen erreichen wollen, bleibt bis heute im Dunkeln.
Source: http://www.intern.de/news/neue--meldungen/--200703261520.html, Quelle: www.intern.de;http://www.bbc.co.uk/radio4/womanshour/media/prison.jpg, Bildquelle
- 0
Heftig
Hier wird direkt gegen das schwächste Glied der Kette vorgegangen. Scheint nur allzu typisch in der amerikanischen Geschäfts-Mentalität zu sein.

Torsten0
Torsten0
Torsten0
Torsten0