Das Adrenalin schießt nach oben. Erste Schweißperlen zeigen sich auf deiner Stirn, während du ängstlich durch den Gebäudekomplex irrst, in der Hoffnung noch rechtzeitig das nächste Konferenzzimmer zu finden. „Nächste links“, so hatte man es dir gesagt. Oder war es doch erst die übernächste? Die KI Forscher der Uni Saarland haben sich jetzt an ein Problem gewagt ,welches sicherlich einem jeden von uns schon einmal ist. Die Orientierungslosigkeit in großen Gebäuden oder auf Behören. Dazu wollen sie ein menschliches GPS System in diese Gebäude installieren.
Die größte Schwachstelle bei solchen Gebäuden ist die Undurchlässigkeit der GPS Signale. Dadurch können herkömmliche Systeme nicht verwendet werden. Die Forscher der Uni wollen das Problem mit Hilfe von RFID Chips angehen. Dazu schaffen sie vorab ein 3D Modell des Gebäudes um danach die optimalsten Stellen für die RFID Chips zu berechnen. Über einen Empfänger, welcher als Zusatzmodul in Größe einer SD-Card in PDAs gesteckt werden kann, soll die sichere Navigation durch das Gebäude gewährleistet werden. Zusätzlich denkt man darüber nach an den Wänden Displays zu installieren, welche eine Navigation auch ohne Empfangsgeräte ermöglicht. Solche System würden jedoch bevorzugt in Flughäfen oder Einkaufszentren zum Einsatz kommen.
>wichtiger Hinweis: Auszüge aus dieser Newsmeldung dürfen online und kostenfrei unter Angabe des Links weiter verwendet werden. (PL-Redaktion)
Source: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070305028, Quelle: pressetext.de;http://www.eff.org/Privacy/Surveillance/RFID/rfid.png, Bildquelle
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