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Szene07.11.2008, 05:46← All News

Neuer Steuerwahnsinn – virtuelles Geld soll besteuert werden

RonnyRonny1,275 readers2 min read

Wenn die Kassen leer sind, ist sich so mancher Politiker auch für die dümmste Idee nicht zu schade. Doch diesmal steckt kein panischer CSU Politiker dahinter, sondern Politiker aus dem Reich der Mitte. Dort kam man auf die Idee, die Gewinne zu besteuern, welche man aus einem virtuellen Handel erzielt.  

Neuer Steuerwahnsinn – virtuelles Geld soll besteuert werden

Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor. Ork A trifft sich mit Ork B in einem virtuellen Shop in World of Warcraft. Ork A hat in seinem letzten Kampf ein wertvolles Schwert erbeutet. Da er dieses jedoch schon einmal besitzt, will er dies an Ork B verkaufen. Dafür verlangt er 1.000 Goldstücke. Ork B geht auf den Handel ein und bezahlt. Kurze Zeit später erhält der Spieler von Ork A eine Benachrichtigung, dass er 200 Euro an das Finanzamt, aufgrund eines kürzlich erzielten Gewinns, zu überweisen hat.

Wenn man so etwas liest, denkt man sofort „Wer hat sich denn den Sch***ß einfallen lassen.“ Doch was wie eine Horrorfiktion für jeden Onlinespieler klingt, könnte in China bald Realität werden. Dort denkt man nämlich aktiv darüber nach, den Gewinn aus einem virtuellen Geschäft mit 20 Prozent zu versteuern. Und dies natürlich real und nicht virtuell. Doch damit nicht genug. Soll ein Handel ohne Belege abgeschlossen worden sein, dann will die Regierung den Original-Preis des Handlungsgegenstand schätzen lassen und darauf die Steuern verlangen.

Blanker Wahnsinn einer „größenwahnsinnigen“ Regierung, gemäß dem Motto „Aus Nichts, viel machen.“ Was anderes kann man dazu nicht sagen, denn man stelle sich nur einmal das Desaster vor, was dadurch ausgelöst wird. Der finanzielle Ruin vieler Internetuser wäre vorprogrammiert oder die Onlineplattformen würden nur noch User haben, welche das nötige Kleingeld besitzen um sich den Spielspaß zu gönnen. Am härtesten würde es jedoch die Onlinespekulanten von virtuellen Börsen treffen. Solchen Spielereien würde man das Wasser mit einer Steuer komplett abgraben. Und zum Schluss dürfte man auch nicht vergessen, dass auch jeder User bei ProjectLAN welcher diese News liest und bewertet virtuelles Geld (Ploints) verdient. Bleibt nur zu hoffen, dass kein Politiker hierzulande auf eine solche „idiotische“ Idee kommt.

Quelle: pressetext.de

Comments 3
  • 0
    FREDchenFREDchenFirst comment

    holy schieht

    Ach du kacke, dachte erst, dass ein deutscher Politiker auf die Idee gekommen wäre, aber das hat sich ja glücklicher Weise nicht bestätigt.
    Also die Chinesen sind ja schon ziemlich angeschissen, in was die alles eingeschränkt sind...
    Ich denk mal, das Onlinegames dann in China sicherlich ganz schnell das Aus finden würden.
    So ein grenzenloser Blödsinn >.<
  • 0
    BiggaBigga

    Rechtlich schwierig

    Zumindest bei uns sollte das eigentlich nicht klappen. Denn man bräuchte ja eine Umrechnung, wieviel 1000 Gold in WoW oder 100 Ploins bei PL.de wert sind. Im Artikel wird ja von einem Umrechnungskurs von 1:1 ausgegangen.
  • 0
    BKBKLMetzgershand

    crap

    totaler kabbes so was
    allein schon die umrechnung sollte dem den gar ausmachen.
??
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