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Allgemein24.09.2007, 04:17← All News

3D-Drucker für zu Hause

aDaD8,043 readers1 min read

Die Zeiten, in denen Objekte ausschließlich per Hand vormodelliert beziehungsweise erstellt werden mussten sind schon seit einigen Jahren vorbei. Statt Hammer, Säge, Feile und dergleichen setzen große Unternehmen seit geraumer Zeit lediglich Computermaus und Tastatur zur Gestaltung von Designprototypen ein. Per 3D-Drucker werden diese dann als Objekt ausgedruckt. Diesen zurzeit sehr kostenintensiven Herstellungsprozess mit seinen teuren Geräten will das noch junge start-up Unternehmen Desktop Factory im kommenden Jahr auch für den Privatanwender erschwinglich machen.

3D-Drucker für zu Hause
Ab dem Jahr 2008 dürfen auch die Leute zu Hause kreativ werden und virtuell vorgezeichnete Modelle in 3D ausdrucken. Für 4995 US-Dollar bringt die Firma Desktop Factory einen 65 x 50 x 50 Zentimeter großen 3D-Drucker auf den Markt, welcher aufgrund dieser Maße zwar durchaus schreibtischtauglich ist, aber mit 45 Kilogramm Eigengewicht nicht ganz federleicht dahergeschwebt kommt.

Der Desktop Factory 125 ci soll Objekte erzeugen können, die maximal 12,7 x 12,7 x 12,7 Zentimeter groß sind. Die Gegenstände werden aus einzelnen Schichten aufgebaut. Jede Lage ist dabei zirka 0,25 Millimeter dick. Das zu druckende Objekt muss dazu in einem gängigen 3D-Format, wie zum Beispiel STL , vorliegen.

Wer sich also seinen Lieblingsavatar gerne als 3D-Modell ins Regal stellen will und zudem umgerechnet rund 3570 Euro übrig hat, der kann das Gerät ab sofort für 495 US-Dollar (354 Euro) vorbestellen. Auch wenn der Endpreis nicht unbedingt für jeden den Begriff "erschwinglich" trifft, so wird dieses Gerät dennoch um die Hälfte günstiger verkauft, wie vergleichbare Drucker anderer Hersteller.
Die Materialkosten sollen sich dabei ungefähr auf 50 US-Cent pro Kubikzentimeter belaufen. Als Zielgruppe dienen vorerst kleine Ingenierbüros, Universitäten und Schulen.

Doch wie so oft in der Hardwarebranche zahlt sich Abwarten auch hier aus. Nach Angaben der New York Times soll der Preis des 3D-Druckers in vier Jahren auf 1000 Dollar (derzeit 714 Euro) gesunken sein.

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Source: http://www.winfuture.de,Quelle

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