Allgemein18.07.2007, 08:17
Musikkonzerne zur Zahlung verdonnert.
Eigentlich sollte alles ganz anders ablaufen. Doch diesmal gab es kein zurück mehr. Im November 2004 zeigte sich Capitol Records, welche durch die RIAA (Recording Industry Association of America) vertreten wurde, noch siegessicher als sie damals gegen Debbie Foster vorging, weil diese angeblich über ihre Internetverbindung, verbotenes Filesharing betrieb.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2007, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Als Mrs. Foster erklärte, daß sie zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen funktionierenden PC besaß, kamen die Anwälte von Capitol Records auf die Idee sie mit den Verbindungsprotokollen ihres Internetproviders zu konfrontieren. Auch dieser Vorwurf konnte von den Anwälten von Mrs. Foster entkräftet werden. Nach dem die Vereinigung bemerkte, daß sie an diesem Punkt auf der Stelle trat, geriet die Tochter von Mrs. Foster in das Visier der Anwälte. Diese erklärten, daß es durchaus möglich sei das Mrs. Foster nicht direkt die Schuldige ist. Jedoch wird ihr eine stille Beteiligung an den Verbrechen angelastet. In der ersten Instanz wurde der Klage der Musikfirma statt gegeben. Diese konnte jedoch in der Zweiten wieder abgewendet werden.
Im Frühjahr 2006 rieten ihr ihre Anwälte eine Klage gegen die RIAA wegen falscher Anschuldigung einzureichen. Als diese Capitol Records vorlag, beantragten die Firma die Abweisung der eigenen Klage und der Klage von Mrs. Foster, ohne eine Schuld anzuerkennen. Das Gericht gab diesem Antrag statt und erklärte die Partei von Mrs. Foster zum Sieger. Ebenfalls verdonnerte es Capitol Records und die RIAA zur Kostenübernahme aller entstandenen Kosten von Mrs. Foster und den Gerichtskosten. Jetzt wurden die genauen Kosten auf die stolze Summe von 68.685,23 US Dollar festgesetzt.
Im Frühjahr 2006 rieten ihr ihre Anwälte eine Klage gegen die RIAA wegen falscher Anschuldigung einzureichen. Als diese Capitol Records vorlag, beantragten die Firma die Abweisung der eigenen Klage und der Klage von Mrs. Foster, ohne eine Schuld anzuerkennen. Das Gericht gab diesem Antrag statt und erklärte die Partei von Mrs. Foster zum Sieger. Ebenfalls verdonnerte es Capitol Records und die RIAA zur Kostenübernahme aller entstandenen Kosten von Mrs. Foster und den Gerichtskosten. Jetzt wurden die genauen Kosten auf die stolze Summe von 68.685,23 US Dollar festgesetzt.
Quelle: http://www.gulli.com/news/riaa-muss-debbie-foster-fast-2007-07-18/, Quelle: www.gulli.com;http://www.golem.de/0707/53533.html, Quelle: www.golem.de
Kommentare 1
- 0Torsten1. Kommentar
Schöner Gegenschlag
Es ist absolut unsozial, wie die RIAA hier vorgegangen ist. Allerdings wird die Strafsumme die ehemaligen Kläger wohl weit weniger jucken, als das Urteil.
??
öffentlich · unter dem Artikel
als … · +2 PLoints
Womit willst du anfangen?
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