SchülerVZ - Ärger mit virtuellen Drohungen
Unter normalen Umständen fungiert SchülerVZ als Plattform, um sich zu vernetzen, untereinander eigene Profile zu erstellen, Freundschaften zu schließen und Nachrichten zu verschicken. Im Normalfall - wohlgemerkt. Nun aber wurden ganz andere Nachrichten über das Schülerverzeichnis versendet.

Vergangenen Mittwoch - also vor fast einer Woche - hat ein 14-Jähriger in Offenburg einen Jugendlichen nach einer Auseinandersetzung durch einen einzigen Messerstich getötet. Gleich darauf folgten über 450 Morddrohungen über das virtuelle Netzwerk, die durch Bekannte des Opfers auf der Profilseite des mutmaßlichen Täters hinterließen.
Um den mutmaßlichen Täter zu schützen, loggte sich die Polizei unter dem Namen des 14-Jährigen ein, um seine Profilseite zu sichern. "Die Offenburger Polizei hat die Seite des Jugendlichen eingesehen, die Drohungen registriert und anschließend umfassende Sicherungsmaßnahmen getroffen", so Polizeisprecher Emil Roth.
Das Profil des mutmaßlichen Täters sei mittlerweile nur noch für dessen Freunde sichtbar, und auch aus der Mitgliedersuche wurde der Name entfernt. Ob und wie die Drohungen nun geahndet werden, darüber wurde bislang noch nichts berichtet. Die Plattform "schülerVZ" wurde am 20. Februar 2007 nach "studiVZ" eigens für Schüler gegründet und hat mittlerweile rund 3 Millionen Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
"Laut IVW wurde das SchülerVZ allein im Januar 2008 rund 12.100.000.000-mal aufgerufen. Die IVW Studie misst die Verbreitung von Medien, um eine bessere Verteilung von Werbung zu ermöglichen. Bis im letzten Jahr StudiVZ auf Platz 1 aufstieg, war die Website von T-Online auf Platz 1 in Deutschland. StudiVZ wuchs im Vergleich zum Dezember 2007 um 18,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Seitenaufrufe, während SchülerVZ um 11 Prozent auf 5,8 Milliarden Seitenaufrufe zulegte." wikipedia.de
Um den mutmaßlichen Täter zu schützen, loggte sich die Polizei unter dem Namen des 14-Jährigen ein, um seine Profilseite zu sichern. "Die Offenburger Polizei hat die Seite des Jugendlichen eingesehen, die Drohungen registriert und anschließend umfassende Sicherungsmaßnahmen getroffen", so Polizeisprecher Emil Roth.
Das Profil des mutmaßlichen Täters sei mittlerweile nur noch für dessen Freunde sichtbar, und auch aus der Mitgliedersuche wurde der Name entfernt. Ob und wie die Drohungen nun geahndet werden, darüber wurde bislang noch nichts berichtet. Die Plattform "schülerVZ" wurde am 20. Februar 2007 nach "studiVZ" eigens für Schüler gegründet und hat mittlerweile rund 3 Millionen Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
"Laut IVW wurde das SchülerVZ allein im Januar 2008 rund 12.100.000.000-mal aufgerufen. Die IVW Studie misst die Verbreitung von Medien, um eine bessere Verteilung von Werbung zu ermöglichen. Bis im letzten Jahr StudiVZ auf Platz 1 aufstieg, war die Website von T-Online auf Platz 1 in Deutschland. StudiVZ wuchs im Vergleich zum Dezember 2007 um 18,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Seitenaufrufe, während SchülerVZ um 11 Prozent auf 5,8 Milliarden Seitenaufrufe zulegte." wikipedia.de
Quelle: http://www.schuelervz.de,schuelervz
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traurig...
Mord und der Verlust eines geliebten Menschen ist nichts tolles, da sind glaub ich alle einer Meinung.
Und wer ist denn nicht fassungslos traurig und zugleich wütend, will dem Täter seine "gerechte" Strafe zu geben.
Tja, mehr als noch Hintergrundinformationen gibt uns dieser Artikel kaum.
Aber 450 Morddrohungen sind schon ne ganze Menge - wusste nur nicht, dass sich die Polizei darum kümmert das Profil zu anonymisieren, würde ich bei sowas sofort selbst machen. - 0
Selber machen?
Wenn du als gefasster Täter in Untersuchungshaft sitzt und dich mal eben um dein Profil zu löschen bei SchülerVZ einloggst? Naja, okay, in Deutschland ist auch das denkbar!
??
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