Vor einiger Zeit berichteten wir von dem Vorhaben des Bundesinnenministeriums, im Verdachtsfalls Handy, Festnetz und Internetleitung zu überwachen. Die gesetzliche Regelung zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung wurde heute im Bundestag abgehandelt. Am heutigen Nachmittag stimmten die Volksvertreter mit großer Mehrheit für die personenbezogene Speicherung von Telekommunikationsdaten.

Neben der Bundesjustizministerium Zypries stimmten heute 366 von insgesamt 524 Abgeordneten für die Vorratsdatenspeicherung, wobei nur zwei Abgeordnete keine Meinung zum Thema hatten und sich ihrer Stimme enthielten. An diesem "schwarzen Tag für die Bürgerrechte in Deutschland", so die Verlautbarungen aus Oppositionskreisen, wurde lediglich eine von der Europäischen Union geforderte Richtlinie umgesetzt, so Frau Zypries gegenüber den Kritikern.
Sie erklärte, dass nur Daten gespeichert werden, die von den Providern ohnehin schon zu Abrechnungszwecken gespeichert werden. Von einem Überwachungsstaat allerdings sei Deutschland weit entfernt.
Ganz anders sieht dies der FDP-Bundestagsabgeordnete Jörg van Essen, welcher der Justizministerin hierauf entgegnete, dass die Vorratsdatenspeicherung hierzulande viel zu weit gehen würde wie gefordert. Deshalb sieht er auch weiterhin die Langzeitspeicherung von Daten als verfassungswidrig an. Die Bundesregierung sei über das Ziel hinaus geschossen, erklärte ein Vertreter von Bündnis 90 / Die Grünen zum heutigen Abstimmungsergebnis.
Jan Korte (Die Linke) hält die Speicherung von Verbindungsdaten ebenso für nicht zulässig, sofern diese "den Kern des persönlichen Lebens betreffen".
Doch noch scheint nicht aller Tage Abend. Zahlreiche Personen sowie auch die Ärztevereinigung "Marburger Bund" haben heute angekündigt, rechtliche Schritte gegen den Gesetzesentwurf beim Bundesverfassungsgericht einzureichen. Die Erfolgschancen jedoch sind ungewiss.
Sie erklärte, dass nur Daten gespeichert werden, die von den Providern ohnehin schon zu Abrechnungszwecken gespeichert werden. Von einem Überwachungsstaat allerdings sei Deutschland weit entfernt.
Ganz anders sieht dies der FDP-Bundestagsabgeordnete Jörg van Essen, welcher der Justizministerin hierauf entgegnete, dass die Vorratsdatenspeicherung hierzulande viel zu weit gehen würde wie gefordert. Deshalb sieht er auch weiterhin die Langzeitspeicherung von Daten als verfassungswidrig an. Die Bundesregierung sei über das Ziel hinaus geschossen, erklärte ein Vertreter von Bündnis 90 / Die Grünen zum heutigen Abstimmungsergebnis.
Jan Korte (Die Linke) hält die Speicherung von Verbindungsdaten ebenso für nicht zulässig, sofern diese "den Kern des persönlichen Lebens betreffen".
Doch noch scheint nicht aller Tage Abend. Zahlreiche Personen sowie auch die Ärztevereinigung "Marburger Bund" haben heute angekündigt, rechtliche Schritte gegen den Gesetzesentwurf beim Bundesverfassungsgericht einzureichen. Die Erfolgschancen jedoch sind ungewiss.
Panorama - Vom Rechtsstaat zum Schnüffelstaat
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Erschreckend
Erschreckend in welche Richtung wir uns hier langsam entwickeln. Mir persönlich macht es immer weniger Spaß in Deutschland zu leben, ständig muß man sich aufregen, über die Veruntreuerung unserer Steuergelder, Einschränkungen im Alltag usw. - 0
Big Brother is watching you...
So, der erste Schritt in Richtung Überwachungsstaat ist getan...wie wird das enden? - 0
...oppoturne Terrorhysterie
- das ist doch alles nur um uns zu beschützen^^ - nur zu unserem besten LOL !
aber mal im ernst, stoibers persönlicher verfolgungswahn, und seine panische angst angegriffen zu werden (man versteht`s ja - er sitzt wegen einer messerattacke im rollstuhl....), sollte eigentlich mehr einen psychiater, als die politik beschäftigen !
da liegt imho die wurzel dieser tollen neuen "angepassten" methoden 😉 - 0
edit...
und der grosse bruder (der ja soo bedroht und gefährdet ist, obwohl er allen nur den richtigen weg weisen will....)
sieht solchen fleiss sicher auch recht wohlwollend ! 😉) u._.a. - 0
Nicht Stoiber...
...sondern Schäuble möchte gerne unser Big Brother sein. Und auch falsch: Schäuble wurde angeschossen. Die Messerattacke traf Oskar Lafontaine.
Davon abgesehen ist es wirklich schlimm., was der Staat hier macht. Bleibt abzuwarten, ob die Eingaben der Gegner vor dem BVG eine Chance haben. Wir wollen es hoffen. Denn so wird der Überwachung nach und nach Tür und Tor geöffnet. - 0SOSocke
datensicherrung
Ich mein google macht das ja schon seit jahren ....und zwar legt google von jeder ip eine logdatei auf einem sever im ausland an... - 0
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So durchsichtig...
wie in der Bundesrepublik Deutschland, geht es nur noch in
den USA zu. Man sollte die Politiker alle samt in ne Zelle
sperren und ihnen Zeit geben darüber nachzudenken
was für nen Mist sie produzieren.
??
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