Für alle Kunden des deutschen Telekommunikationsunternehmen Arcor AG & Co. KG ist nun seit einigen Tagen schon Schluß mit dem Besuch von Porno-Portalen. Auf Antrag der Kirchberg Logistik GmbH, welche unter anderem für die Seite sexyfilme.de verantwortlich ist, wurden einschlägige Seite wie sex.com, youporn.com und privatamateure.com gesperrt.

Laut Paul Gerlach, Sprecher von Arcor, habe man der Sperrung von diesen US-Sexseiten freiwillig vorgenommen. Dabei betont Gerlach, dass man sich keinesfalls als Zensor sehen wolle, sondern hier vielmehr der Jugendschutz an erster Stelle stehe. Doch scheint diese Begründung eher etwas zwielichtig.
Denn Auslöser für die Maßnahme war das Engagement der Kirchberg Logistik GmbH, welche zahlreiche einstweiliigen Verfügungen aufgrund von Wettbewerbsnachteilen gegen die Anbieter der oben aufgeführten Seiten beim Internetprovider vorlegte.
Auch wenn die betroffenen Sexseiten gegen das deutsche Jugendschutzrecht verstoßen haben, indem hier kein Altersverifikationssystem zum Einsatz kam (beispielsweise per Postident-Verfahren), sind auch weiterhin noch massenhaft andere entsprechende Websites, auch aus Deutschland, frei zugänglich.
Nach Angaben von Adult Webmaster Blog ist der deutsche Erotikanbieter selbst kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um Verstöße gegen den Jugendschutz geht und verweist dabei auf ein aktuelles Urteil vom Landgericht Hamburg (Az.: 327 O 389/07). So wurde gegen das Unternehmen eine einstweilige Verfügung wegen des ungeschützten Verbreitens von pornographischen Angeboten an Minderjährige erlassen.
Denn Auslöser für die Maßnahme war das Engagement der Kirchberg Logistik GmbH, welche zahlreiche einstweiliigen Verfügungen aufgrund von Wettbewerbsnachteilen gegen die Anbieter der oben aufgeführten Seiten beim Internetprovider vorlegte.
Auch wenn die betroffenen Sexseiten gegen das deutsche Jugendschutzrecht verstoßen haben, indem hier kein Altersverifikationssystem zum Einsatz kam (beispielsweise per Postident-Verfahren), sind auch weiterhin noch massenhaft andere entsprechende Websites, auch aus Deutschland, frei zugänglich.
Nach Angaben von Adult Webmaster Blog ist der deutsche Erotikanbieter selbst kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um Verstöße gegen den Jugendschutz geht und verweist dabei auf ein aktuelles Urteil vom Landgericht Hamburg (Az.: 327 O 389/07). So wurde gegen das Unternehmen eine einstweilige Verfügung wegen des ungeschützten Verbreitens von pornographischen Angeboten an Minderjährige erlassen.
Quelle: http://www.e-recht24.de/news/strafrecht/625.html,Quelle
- 0
Nebeneinkommen
Da würde es mich doch glatt interessieren, wieviel Geld in welche Taschen geflossen ist. Als Imagekampagne kann das Arcor ganz sicher nicht für sich verbuchen. - 0
NEEEEEIN!!!
AH, was soll ich denn nun im Internet?! Nun ist alles vorbei...
... ach ne, bleibt ja noch Pl.de 😛 - 0
Oh Mann o Mann
da wird Arcor gewaltig viele Federn lassen. Wer hat sich den über den Jugendschutz beschwert? Bestimmt nicht die Väter der Kinder 😃 - 0
Ist das ein Kündigungsgrund?
Schließlich sind Kunden die die Internetverbindung für Besuche auf solchen Portalen nutzen auch Kunden, oder etwa nicht!?
Ich denke, die eigentliche Ursache ist, das die "Kirchberg Logistik" es nicht gern sieht, wenn ihre Filme auch derart Seiten auftauchen. Aber ob Arcor das lange durchhält ist dennoch zweifelhaft. mal sehen, was bei rauskommt. - 0
Auswüchse
Man stelle sich vor, diese Praxis bekäme Auswüchse und die Provider würden jetzt ähnlich wie in China damit anfangen, einfach unliebsame Seiten aus fadenscheinigen Gründen zu sperren. "1984": wir kommen!
??
öffentlich · unter dem Artikel
als … · +2 PLoints
Womit willst du anfangen?
2.000 Zeichen, öffentlich, bleibt im Archiv.
0 / 2.000 Zeichen
Enter = Zeilenumbruch · Strg+Enter = senden

Szene26.04.2011, 16:48
Playstation: Wie Sony seine Kunden über 77 Millionen gestohlene Daten informiert
Torsten0
Szene09.05.2010, 09:15
Beatboxender Hund
aD0
Szene21.04.2010, 11:24
Platzverbot: Warum Blizzard 320.000 Warcraft 3 und Diablo 2 Spieler sperrt
Torsten0
Szene18.04.2010, 03:23
Wie SouthPark Facebook aufs Korn nahm
Torsten0

