Aus dem Ausland in die Heimat telefonieren per Handy kann teuer werden. Nicht telefonieren auch. Diese Erfahrung musste jetzt eine amerikanische Familie machen, die ihre drei neuen iPhones mit auf eine Mittelmeer-Reise genommen hatten. Nach ihrer Rückkehr erhielten sie vom Mobilfunkbetreiber AT&T eine Telefonrechnung von über 4800 US-$.

Vielleicht sollte das ein oder andere Foto mit den neuen Handys geschossen werden. Auf keinen Fall aber durfte damit telefoniert werden. Daher blieben die drei neuen iPhones der Familie Levy auf ihrem Europatrip auch vornehmlich ausgeschalten. Doch als die Levys nach ihrer Rückkehr den Briefkasten öffnen, schlägt ihnen eine 54-seitige Rechnung von Apples exklusivem Mobilfunkbetreiber AT&T entgegen. Unterm Strich sollte die Familie eine Telefonrechung von fast über 4.800 $ begleichen.
Die iPhones häuften diese Summe für Datenverbindungen an. Denn selbst im ausgeschalteten Zustand aktualisiert Apples Telefon den Posteingang und lädt E-Mails herunter. Dieses Feature wurde entwickelt, damit die Benutzer direkt nach dem Einschalten ihre Nachrichten lesen können.
In den Vereinigten Staaten ist dieser Service im Tarif mit inbegriffen. Teuer wirds erst außerhalb der Landesgrenzen. Nur leider steht dies wie üblich irgendwo im Kleingedruckten. So kosten in 29 Ländern, die meisten in Europa, 20 Megabyte 24,99 $. Anderswo kostet das Megabyte zwischen 5 und 20 $. AT&T hat sogar eine Warnung in die "Lupenschrift" gepackt: „Erhebliche Gebühren können entstehen, wenn das Iphone sich außerhalb der USA befindet, selbst wenn keine Dienste bewusst genutzt werden.“
Als Ausgleich bot AT&T den Levys einen Nachlass von 1500 $ an. Doch dieses Entgegenkommen lehnten sie bisher mit der Begründung ab, dass sie es nie für möglich gehalten hätten, dass die Datennetzwerke in Europa mit dem iPhone kompatibel sind.
Dabei ist die dreiköpfige Familie kein Einzelfall. Auch Herbert Kliegermann verfiel dem iPhone-Hype. Auch er schlug, ohne das übliche Kleingedruckte bei Mobilfunkverträgen durchzulesen, einfach zu und erhielt wenig später eine Rechung über 2000 $. Und was machen mitunter Amerikaner, wenn sie sich, lösgelöst von ihrer Eigenveranwortlichkeit, hintergangen fühlen? Sie verklagen kurzerhand das verantwortliche Unternehmen. Und um ausreichend Rückhalt zu bekommen, wird daraus eine Sammelklage. Als Begründung führt Kliegerman hierbei an, dass Apple nicht hinreichend über die internationalen Roaming-Gebühren informiert hätte.
Das sonst auf Kundennähe spezialisierte Unternehmen Apple ließ dazu über seine Sprecherin Natalie Kerris verlauten, dass die potenziellen Gebühren auf der Internetseite sowie bei der Aktivierung des iPhones zusätzlich und ausreichend kundgetan worden.
Die iPhones häuften diese Summe für Datenverbindungen an. Denn selbst im ausgeschalteten Zustand aktualisiert Apples Telefon den Posteingang und lädt E-Mails herunter. Dieses Feature wurde entwickelt, damit die Benutzer direkt nach dem Einschalten ihre Nachrichten lesen können.
In den Vereinigten Staaten ist dieser Service im Tarif mit inbegriffen. Teuer wirds erst außerhalb der Landesgrenzen. Nur leider steht dies wie üblich irgendwo im Kleingedruckten. So kosten in 29 Ländern, die meisten in Europa, 20 Megabyte 24,99 $. Anderswo kostet das Megabyte zwischen 5 und 20 $. AT&T hat sogar eine Warnung in die "Lupenschrift" gepackt: „Erhebliche Gebühren können entstehen, wenn das Iphone sich außerhalb der USA befindet, selbst wenn keine Dienste bewusst genutzt werden.“
Als Ausgleich bot AT&T den Levys einen Nachlass von 1500 $ an. Doch dieses Entgegenkommen lehnten sie bisher mit der Begründung ab, dass sie es nie für möglich gehalten hätten, dass die Datennetzwerke in Europa mit dem iPhone kompatibel sind.
Dabei ist die dreiköpfige Familie kein Einzelfall. Auch Herbert Kliegermann verfiel dem iPhone-Hype. Auch er schlug, ohne das übliche Kleingedruckte bei Mobilfunkverträgen durchzulesen, einfach zu und erhielt wenig später eine Rechung über 2000 $. Und was machen mitunter Amerikaner, wenn sie sich, lösgelöst von ihrer Eigenveranwortlichkeit, hintergangen fühlen? Sie verklagen kurzerhand das verantwortliche Unternehmen. Und um ausreichend Rückhalt zu bekommen, wird daraus eine Sammelklage. Als Begründung führt Kliegerman hierbei an, dass Apple nicht hinreichend über die internationalen Roaming-Gebühren informiert hätte.
Das sonst auf Kundennähe spezialisierte Unternehmen Apple ließ dazu über seine Sprecherin Natalie Kerris verlauten, dass die potenziellen Gebühren auf der Internetseite sowie bei der Aktivierung des iPhones zusätzlich und ausreichend kundgetan worden.
Quelle: http://www.theinquirer.de,Quelle
- 0
Und wie dann?
Da stellt sich mir die Frage, wie kann ich den Datenverkehr denn nun wirklich umgehen. Nehmen wir an, ich möchte das iPhone aus Sicherheitsgründen mit in den Urlaub nehmen und schalte es aus. Somit ist der Grundgedanke, eventuell entstehende Kosten durch das Ausschalten zu umgehen. Wenn dies nun aber nicht funktioniert, kann doch der Kunde eigentlich nichts dafür? Soll er nun auch noch den Akku entfernen um sorglos seinen Urlaub genießen zu können?
Ich meine, der Modus "AUS", bedeutet, dass ALLE Funktionen NICHT verfügbar sind und auch KEIN Strom verbraucht wird...Standby würde dem "Feature" schon eher entsprechen... - 0
- 0
iBankrott
Und das tolle ist, dass man sich nicht einmal mit einer Prepaid-Karte davor schützen kann - die gibt es nälich (soweit ich weiß) für das iPhone nicht.
Prost! 😉
??
öffentlich · unter dem Artikel
als … · +2 PLoints
Womit willst du anfangen?
2.000 Zeichen, öffentlich, bleibt im Archiv.
0 / 2.000 Zeichen
Enter = Zeilenumbruch · Strg+Enter = senden

Szene26.04.2011, 16:48
Playstation: Wie Sony seine Kunden über 77 Millionen gestohlene Daten informiert
Torsten0
Szene09.05.2010, 09:15
Beatboxender Hund
aD0
Szene21.04.2010, 11:24
Platzverbot: Warum Blizzard 320.000 Warcraft 3 und Diablo 2 Spieler sperrt
Torsten0
Szene18.04.2010, 03:23
Wie SouthPark Facebook aufs Korn nahm
Torsten0