Allgemein20.06.2007, 00:37
Schüler tätigen Milliardendeal
Ach wäre das schön gewesen, wenn dies funktioniert hätte. Dann wäre die Berufschule pleite gewesen und es gäbe keinen Unterricht mehr. Was den beiden Schülern Christian K. und Stefan F.* jedoch wirklich durch den Kopf ging als sie die Bestellung auslösten, werden sie wahrscheinlich immer für sich selber behalten. Gegenüber der Polizei gaben sie an, dass es sich nur um einen Scherz gehandelt hätte.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2007, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Auslöser für die Ermittlungen der Polizei war eine Bestellung von neuen Rechnern und jeder Menge Computerzubehör auf den Namen eines Lehrers einer Berufschule im süd-hessischen Bensheim. Sicherlich wäre der Scherz glimpflicher abgelaufen wenn da nicht die Gesamtauftragssumme gewesen wäre, welche dem Lehrer ordentlich ins Schwitzen brachte. Diese belief sich auf über 3,6 Milliarden Euro und hätte damit das Gehalt des Lehrers und das Budget der Schule um ein vielfaches überschritten.
* Namen von der Redaktion geändert
* Namen von der Redaktion geändert
Quelle: http://www.dcrs.de/news/1330/69.html, Quelle: www.dcrs.de;http://www.orixonline.com/computer_01.jpg, Bildquelle
Kommentare 5
- 0Torsten1. Kommentar
Prävention
Die wollten doch nur verhindern, dass sich der Lehrer Crack kaufen kann. 😉 - 0
Hä?
Was bitte für Computerequipment muss man bestellen, damit sich die Gesamtsumme auf 3,6 Milliarden Euro beläuft!? Und auch nirgends zu finden ist die Antwort, was die Lümmel sich bestellet haben. - 0
Das will auch keiner auflisten
Denn dann würde die Liste endlos scrollbar werden. 😉
Wie viele Gehäuse, Netzteile, Grafikkarten, Kabel, Lüfter und Monitore es am Ende tatsächlich waren, kann niemand sagen. Sicher ist nur: Die beiden Schüler der Heinrich-Metzendorf-Berufsschule im südhessischen Bensheim haben so viel beim Elektronikhandel Reichelt bestellt, dass - wären alle Waren bezahlt worden - die Firma "das beste Geschäft in der Unternehmensgeschichte" gemacht hätte, wie Geschäftsführer Ulf Timmermann SPIEGEL ONLINE sagte. Die Zahl klingt nach einem Tippfehler, stimmt aber: Für rund 3.670.000.000 Euro haben die Jugendlichen einen ausgiebigen Großeinkauf bei dem Onlineversand gemacht - im Namen eines Lehrers. Spiegel - 0
Wer eine solche Bestellung entgegennimmt...
... der erscheint mir nicht gerade besonders seriös. - 0
Da hat der Redakteuer ein paar Fakten
unter den Tisch fallen lassen. 😉
Die Burschen haben bei reichelt.de bestellt (ist sowas wie Conrad, sehr bekannt für Elektronikbauteile etc.
"Die Eingangsbestätigungs-Mail wird automatisch verschickt. Anschließend scannen unsere Computerprogramme die Bestellung", beschreibt Timmermann das Vorgehen. Dann entscheide das Programm, ob die Bestellung "in Ordnung" sei oder ob noch jemand einen Blick auf sie werfen sollte. "Bei der Bestellung sind all unsere Alarmsysteme angesprungen. Die war nicht mehr im roten, sondern im dunkelroten Bereich."
Die zwei Lausbuben (übrigens war das ne Berufsschule, wo ide beiden als Informatiker gelernt haben) dürfen nun Sozialstunden in der Schule leisten (Kippen aufsammeln, Wände streichen undso).
??
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