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Szene07.06.2007, 10:58← Alle News

Der ESB im Kreuzverhör

aDaD1.365 LeserLesezeit 1 Min

Frank Sliwka, 45 Jahre, geschäftsführender Vorstandsvorsitzende des Deutschen e-Sport Bundes (ESB) und zugleich Leiter der Agentur MeTraSt, welche das alljährliche "International eSports-Forum" in Düsseldorf sowie für den Entwicklerkongress auf der Games Convention organisiert, engagiert sich seit nunmehr sechs Jahren für die Etablierung des eSports in Deutschland.

In einem Interview spricht er über den Verlauf der 4. internationalen Esconf und berichtet über die Anerkennung des eSports als Sportart. Weiterhin versucht Sliwka die Rolle des ESB in der deutschen eSport-Landschaft zu verdeutlichen und weißt diesbezüglich auf deren Lobbyarbeit in z.B. der Politik hin (Stichpunkt "Killerspieldebatte"). Dabei gilt es zu beachten, dass die Schlagkräftigkeit des Verbandes wegen  eingeschränkter Mittel derzeit noch zu wünschen übrig läßt.

Frank Sliwka gilt als einer Macher im Hintergrund des deutschen eSports. Als Vorsitzender des deutschen eSport-Bund betreibt er seit 2 1/2 Jahren Lobbying für den deutschen eSport. Zu seinen Gesprächspartnern zählen hochrangige Politiker. Trotzdem wird der ESB von der Szene eher kritisch betrachtet, da über diese Arbeit wenig in der Szene publik gemacht wird.

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Kommentare 2
  • 0
    TorstenTorsten1. Kommentar

    Zweischneidiges Interview

    Ich fand die Fragen wirklich ausgezeichnet gestellt. Aber dennoch hat es der Vorstandsvorsitzende geschafft, mehr als einmal ausweichend zu antworten. Sprich: Die gestellen Fragen haben einen als Leser neugierig gemacht, die Antworten waren aber oftmals unzureichend. Wirklich mehr erfahren hat man nicht. Immer wieder taucht das Wort "Killerspiele" auf, wenn auf die Arbeit des ESB hingewiesen wird. Aber öffentlich (also in Szene-externen Medien) hat man keine Kenntnis davon genommen, dass sich der Verband für den E-Sport in der Debatte zu den Killerspielen jemals äusserte.

    Was macht der Verband noch?
    Was kann man sich von einer Mitgliedschaft versprechen?
    Gibt es eigentlich regelmäßige Mitgliederversammlungen?
    Warum gibt es seit Dezember '06 keine Pressemitteilungen mehr?
    Wie finanziert sich der Verein - also welche Gegenleistungen bekommen Sponsoren für ihre zur Verfügung gestellten Mittel?
    Wie schaut der Plan für die nächsten 5 Jahre aus (Lobby-Arbeit kanns doch nicht wirklich allein sein)?
    Die Vorstandsmitglieder haben namenhafte Unternehmen in der Spiel-/E-Sport Industrie und könnten mit ihrer Position ihre Zielgruppe hervorragend lenken...eine passende Frage kann sich jeder selbst ausdenken. 😉
  • 0
    TorstenTorsten

    Update zum ESB

    Kleine Zwischeninfo. Seit wir Herrn Sliwka nach kurzer Absprache unsere investigativen Interviewfragen zugesendet haben (Empfang wurde von ihm bestätigt) sind nun rund 4 Monate ins Land gegangen. Hoffen wir, dass der ESB jetzt, nach der GC, etwas Zeit für unsere Fragen hat. Solange bekommt er auch immer noch brav jede Woche eine Erinnerungsmail von uns. 😉
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