Die Cyberkriminalität erreichte mit dem Ereignis um die Virginia Tech Uni einen neuen makaberen Höhepunkt. Aufgrund der erzeugten Aufmerksamkeit und durch den bekannten Informationsdurst der User, wurden kurz nach dem Massaker diverse Mails mit dem Hinweis auf ein aktuelles Video vom Tathergang versand.
Doch hinter dem Videolink verbarg sich weder ein Video noch aktuelle Bilder, sondern vielmehr ein bekannter Banktrojaner, welcher in der Lage ist Passwörter und die Bankverbindungsdaten des Users auszuspionieren.
Ebenfalls verzeichneten diverse Domainverwalter kurz nach dem Massaker einen rasanten Anstieg an Neuregistrierungen von Domains, welche namentlich in einem direkten Zusammenhang mit dem Ereignis stehen. Wozu diese in Zukunft verwendet werden ist den Verwaltern bisher noch unbekannt. Doch auch hier geht man davon aus, dass ein Großteil davon zu kriminellen Aktivitäten missbraucht wird.

Ein Einzelfall? Leider Nein. Diverse Anbieter von Antivirensoftware und Antispamprogrammen beobachten seit längerem einen direkten Zusammenhang von katastrophalen Geschehnissen und Cyberkriminalität. Dabei wird das Ereignis unmittelbar dazu benutzt um schadhafte Programme zu verteilen und ungerechtfertigte Spendenaufrufe zu tätigen. So gab es zum Beispiel nach den Anschlägen auf die Londoner U-Bahn unzählige Spam-Mails von angeblichen Angehörigen und vermeintlichen Hilfsorganisationen, welche um finanzielle Hilfe baten.
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Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070421001, Quelle: pressetext.de;http://www.sophos.com/images/common/misc/virginia-email.gif, Bildquelle;
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Das sind die echten
Leichenfledderer. Echt abartig mit sowas noch Geld zu verdienen oder noch mehr Schaden anzurichten. - 0

Torsten0
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