Küchenschaben sind doch lästige Tiere. Wenn man sie sieht, ist das Geschrei groß und sie verschwinden meistens gleich in die dunkelste Ecke, welche sie finden können. Daraufhin folgt eine hektische Suche nach ihr und mehrere ergebnislose Schläge mit dem Pantoffel. Am Ende bleibt einem meistens nur der Hilferuf nach dem Kammerjäger.
Doch das Kakerlaken auch nützlich sein können, möchte Garnet Hertz beweisen. In einem eigens durchgeführten Experiment, will er den Intellekt des Insektes auf die Spur kommen und dieses als Steuerungseinheit für einen Roboters verwenden. Dafür befestigt er den kleinen Widerling auf einem umgebauten Trackball eines dreireifigen Roboters. Durch die Bewegungen der Schabe wird dieser bewegt. Abstandssensoren am Roboter erkennen dabei Hindernisse.
Mit Hilfe von zusätzlich Lichtsensoren, möchte Hertz die Bewegungen der Kakerlake kontrollieren können. Dazu nutzt er die Scheu der Schaben vor Licht. Sobald die Abstandssensoren ein Hindernis melden, wird dem Insekt in dessen Blickbereich eine helle Fläche vorgegaukelt. Die Schabe würde dann laut der allgemeinen Theorie in die dunkle Richtung flüchten.
Daß dies leider nicht immer der Fall ist, ist für Hertz ein Beweis dafür, dass Kakerlaken doch intelligenter sind, als bisher angenommen. Er arbeitet jedoch an diesem Problem.
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Quelle: http://www.conceptlab.com/roachbot/, Infos: conceptlab.com;Bildquellen: conceptlab.com;
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Wird nicht mehr lang dauern...
... und Kakerlaken steuern Düsenjets oder gar Raumschiffe auf langjährigen Missionen. Schließlich sollen diese ja besonders beständig gegen radioaktive, kosmische Strahlung sein. Trotzdem bekomme ich ein etwas Gänsehaut bei dem Gedanken. 😉
P.S.: Habt ihr das "Made in China" entdeckt? 😃 - 0

Torsten0
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