Irgendwo in einer ruhigen Landschaft im Süden des amerikanischen Bundesstaates Texas. Eine Gruppe von afrikanischen Antilopen sammelt sich im Schatten von ein paar groß gewachsenen Bäumen. Plötzlich ertönt ein lauter Knall. Eine Antilope fällt getroffen zu Boden, die anderen rennen vor Schreck auseinander. Der Schuss kam aus einer kleinen unscheinbaren Hütte und wurde von einem Remington-Gewehr abgefeuert. Doch von dem Jäger fehlt jede Spur.
Tausende Kilometer weit entfernt sitzt, auf seinen Bildschirm starrend und in der linken Hand ein kühles Bier haltend, ein Weidsmann aus Manhatten, New York City. Per Mausklick hat dieser soeben ein Tier erlegt. Der geneigte Hobbyschütze steuert dabei eine mit Zieleinheit versehene Webcam, welche den Blick auf das Jagdrevier freigibt. Außerdem ist die Hardware mit einem Gewehr verbunden, welches den Bewegungen der Kamera folgt und ebenso ferngesteuert agieren kann. Und das für einen Monatsbeitrag von $ 14,95 plus $ 1.000 Eigenbeteiligung für die erlegten Viecher. Das Fleisch des erlegten Tieres bekommt man direkt nach Hause geschickt. Monatlich hat man insgesamt zwanzig Minuten Zeit und maximal zehn Schuss zur Verfügung.
Das Ganze nennt sich „Live-Shot“ und stammt von einem findigen texanischen Unternehmer namens John Lockwood, der sich allerdings angesichts der massiven Kritik an seinem Projekt eher unverstanden fühlt. Laut Lockwood könnten nämlich auf diese Art und Weise auch körperbehinderte Jäger sowie Soldaten im Ausland auch weiterhin ihrer Jagdleidenschaft nachgehen.
Das Ganze nennt sich „Live-Shot“ und stammt von einem findigen texanischen Unternehmer namens John Lockwood, der sich allerdings angesichts der massiven Kritik an seinem Projekt eher unverstanden fühlt. Laut Lockwood könnten nämlich auf diese Art und Weise auch körperbehinderte Jäger sowie Soldaten im Ausland auch weiterhin ihrer Jagdleidenschaft nachgehen.
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E5D6ED31C81784A7F9F10C81FF12EE79F~ATpl~Ecommon~Scontent.html,Quelle: faz.net
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Das erinnert mich
ein wenig an ein ähnliches System bei den Amis. An der Grenze zu Mexico wurden Kameras aufgestellt. Diese sind mit einer Internetseite verbunden, an denen couragierte US-Bürger 24h pro Tag, 7 Tage die Woche und 356 Tage im Jahr Ausschau nach Grenzüberschreitungen halten können. Mal sehen wie lange es dauert, bis diese Cams zusätzlich mit einer Gatling-Gun ausgestattet werden. *g* - 0
??
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