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Hardware20.02.2007, 11:10

RFID-Chips in Geldscheinen

Der japanische Hersteller Hitachi hat nun einen RFID-Chip entwickelt, der bei einer  Kantenlänge von 0,05 mm x 0,05 mm und einer Dicke von 5 µm (0,005 mm) sogar in Geldscheinen oder Ausweispapieren eingearbeitet werden kann. Dieser weltweit kleinste und dünnste RFID-Tag könnte dabei als Echtheitszertifikat dienen. Die Chips enthalten einen 128-Bit-ROM-Speicher, welcher Platz für eine bis zu 38-stellige Identifikationsnummer bietet. Diese kann ähnlich eines Strichcodes ganz individuell dem jeweiligen Gegenstand zugeordnet werden. Beschrieben werden die Winzlinge mittels Elektronenstrahlen, wobei die dabei hergestellte ID nicht mehr modifizierbar ist. Weitere Einsatzmöglichkeiten seiner „µ-Chips“ sieht Hitachi im Sicherheitsbereich oder aber auch im Transportgewerbe und der Unterhaltungsbranche, wo die RFID-Chips als Eintrittskarten genutzt werden. Auch die Verwendung in Gutscheinen ist denkbar. Die bisherige Kritik bei der Anwendung in Banknoten zielt vor allem auf den Wegfall der anonymen Verwendungsmöglichkeit des Bargeldes.    

AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2007, vor 19 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.

Quelle: http://www.onlinepc.ch,Quelle: onlinepc.ch

Kommentare 1
  • 0
    Torsten1. Kommentar

    Kurze Randnotiz

    Da dieser RFID-Chip soooo winzig klein ist, dass man ihn nicht mit blossen Auge sehen kann, haben wir leider auch kein Foto für die News parat. 😉
??
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