Auf dem Arbeitsmarkt setzt sich nach und nach der Trend von Online-Videobewerbungen durch. Inzwischen findet sich gar eine Reihe an selbst gedrehten Bewerbungsfilmchen Arbeitssuchender auf der Videoplattform YouTube.
Einige Jobvermittlungsagenturen in den USA haben diesen Trend bereits aufgegriffen und verweisen interessierte Arbeitgeber per Link auf die Video-Lebensläufe der Bewerber bzw. ermöglichen auf ihren eigenen Seiten das Hochladen einer Filmdatei. Und auch die Unternehmen ihrerseits nutzen zunehmend die Möglichkeiten von Web 2.0, um passendes Personal zu finden. In Deutschland wird heute bereits jeder zweite Job via Internet vergeben. E-Recruiting und infolge auch die Kurzvorstellungen per Videoclip gewinnen immer mehr an Bedeutung.Die Kehrseite der Medaille bzw. der Grund weshalb sich Internet-Videos noch nicht als Bewerbungsform durchgesetzt haben sind wohl die damit verbundenen Risiken. Viele Arbeitssuchende fürchten, sich mit Online-Auftritten lächerlich zu machen oder wegen ihres Aussehens abgelehnt zu werden. "Für die Bewerberseite sehe ich die Sache eher kritisch. Es könnte leicht zu Vorurteilen und Diskriminierungen kommen bzw. die Arbeitgeber voreilig bei ihrer Entscheidung beeinflussen. In den USA sei es deshalb sogar verboten, Bewerbungen mit Fotos zu versehen.
Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061207003, Quelle: pressetext.de
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