Medienverwahrlosung - Die Lösung!
Ein Fünftel der deutschen Kinder und Jugendlichen befinden sich im Zustand der Medienverwahrlosung. Diese Einschätzung stammt vom Kriminologen Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) http://www.kfn.de, der zwei Lösungsansätze empfiehlt: Das Verbot der Fernsehausstrahlung aller Filme, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind sowie die Einführung von Ganztagsschulen. Sabine Feierabend, Medienwissenschafterin der Medienforschung des SWR, hält hingegen wenig von einem Verbot.
Die Notwendigkeit einer Medienkompetenz unter Kindern und Jugendlichen steigt. Nach Feststellung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MFS), verfügen über die Hälfte der 13- bis 15-Jährigen über einen eigenen Fernseher im Zimmer. Unter den Sechsjährigen hat bereits jeder Vierte ein eigenes Gerät im Zimmer stehen. In einer Repräsentativbefragung des Jahres 1998 gaben 18 Prozent der männlichen und 13 Prozent der weiblichen Neuntklässler an täglich mehr als vier Stunden am Tag vor dem Fernseher zu verbringen.
Wie Christian Pfeiffer betont, haben 56 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jungen bei einer aktuellen Befragung angegeben Filme, die wegen ihres jugendgefährdenden Inhalts erst nach 23 Uhr ausgestrahlt werden, häufig anzuschauen. Unter den Mädchen gaben dies nur 25 Prozent an. Zwei Drittel der Jungen gaben in der Umfrage von 1998 an Computerspiele regelmäßig zu nutzen.
Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061205033, Quelle: pressetext.de;http://internat.martinique.free.fr/images/counttheblackdots.gif, Bildquelle
- 0
Hmm da müssen aber nicht nur die
Eltern besser aufpassen. Da sind auch die Fernsehsender gefragt.

Torsten0
Torsten0
Torsten0
Torsten0
