Unter der Lupe: Mediamarkts Samsung R519-Aura T6500 Darilo
Um auch mal unterwegs arbeiten zu können braucht es mittlerweile keine Großinvestitionen mehr. Durch leistungsfähige Prozessoren im Mobilsektor sind auch Geräte im unteren Preissegment noch ausreichend, um nicht nur E-Mails abzurufen oder im Internet zu surfen, sondern auch HD-Videos anzuschauen oder multimedial unterstützte Präsentationen anzufertigen. Vor allem die Elektronik-Fachmärkte werben jetzt, da gerade das Weihnachtsgeschäft anläuft, mit immer neuen "Sonderangeboten" um neue Kunden. Doch wie tauglich sind die beworbenen Notebooks wirklich?

Wer heute einen Blick auf die Mediamarkt-Website geworfen hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass dort dick und fett das Samsung R519-Aura T6500 Darilo neben der Visage eines Berliner Komikers prangt. Für 499 Euro soll es ein top ausgestattetes Notebook mit großer Festplattet, jeder Menge Arbeitsspeicher und einem schlagkräftigen Doppelprozessor-Gespann den Besitzer wechseln.
Doch beim Blick auf das angenehm große Display gibt es schon die erste Ernüchterung. Wie schon beim Angebot vom Montag (siehe Blu-ray Notebook zm Schnäppchenpreis) beläuft sich die native Auflösung auf lediglich 1366x768 Bildpunkte. Das mag zwar bei Breitbild-Filmen ausreichen, für das Lesen von langen Dokumenten oder Surfen auf Websites ist das aber eher unpraktisch. zudem handelt es sich um ein 16:9 Glare Display mit Superbright-Technologie. Das verspricht zwar satte und brilliante Farben, dürfte aber bei hellem Umgebungslicht einige Probleme durch auftretende Spiegelungen bereiten. Wer also Wert darauf legt, nachmittags draußen im Kaffee seine E-Mail-Korrespondenz durchzugehen, der sollte sich anderweitig umschauen.
Um beim Bewertungs-Sandwich weiterzumachen, hier wieder ein positives Detail. Mit dem GeForce G 105 M ist ein eigener Grafikchip samt 512 MB dediziertem Videospeicher verbaut. Anders als bei reinen onboard-Lösungen wird hier der Grafik-Speicher nicht vom Hauptspeicher abgezogen, sondern steht vollends für Grafikberechnungen zur Verfügung. So mit kommt das System bei Grafiklastigen Anwendungen wie Spielen oder Videoanwendungen nicht so schnell aus dem Tritt. Der GeForce G 105M ist ein Nachfolger der GeForce 9300M GS und beherrscht DirectX 10 Befehle.
Außerdem unterstützt er die Hardware-seitige Videodekodierung (PureVideo HD, VP3) und kann so den Hauptprozessor beim Anschauen von HD-Filmen entlasten. Allerdings ist der Grafikchip nur begrenzt spieletauglich, so laufen moderne DirectX 10 Spiele (z.B. Crysis) nur mit minimalen Detail-Einstellungen, ältere DirectX 9 Titel (Half-Life 2, Far Cry) dafür aber sogar mit hohen Details. Großer Wehrmutstropfen: Leider ist als externe Anschlussmöglichkeit nur eine VGA-DSUB-Buchse verbaut. HDMI oder wenigstens DVI? Fehlanzeige.
Als Prozessor arbeitet ein Intel Core™2 Duo Prozessor T6500 mit 2,1 GHz, 2 MB Cache und einem 800MHz Frontsidebus. Schnell genug, um mit aktuellen Anwendungen aller Art (Office, Spiele, Videoschnitt, Bildbearbeitung) zurecht zu kommen. Unterstützt wird das System dabei von 4 GB RAM, die wirklich reichlich bemessen sind und flottes Arbeiten ermöglichen. Ebenso satt bemessen ist die 500 GB Festplatte. Diese ist per moderner SATA-Schnittstelle angebunden und dreht mit 5400 Umdrehungen pro Sekunde. Wer extern speichern möchte, dem steht ein internes DVD+/-RW Laufwerk zur Verfügung.
Als Netzwerkanschluss steht ein 10/100 MBit Ethernet-Anschluss sowie ein schneller 802.11bg/n WLAN Adapter zur Verfügung - das ist seit einiger Zeit Standard. Für lange Standzeiten steht ein 6-Zellen Akku mit 4000 mAh seinen Mann und bietet bis zu viereinhalb Stunden Arbeitszeit. Die Ladezeit beträgt etwa 3 Stunden. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium (allerdings nur in der 32 Bit Version) zum Einsatz. Was sich allerdings mit den 4 GB Arbeitsspeicher beißt, da diese eigentlich nur von der 64 Bit Version vollständig genutzt werden können. Das Gehäuse kommt in einem edlen Matt-Schwarz daher und macht neben der Tastatur einen sehr ordentlichen Eindruck.
Fazit
Das Samsung R519-Aura T6500 Darilo ist ein solides Multimedia-Notebook zu einem sehr fairen Preis. Positiv sind der eingebaute und starke Prozessor, die deidizierte Grafikkarte, der üppige Arbeitsspeicher sowie die große Festplatte. Abstriche gibt es jedoch beim verwendeten Display, dem fehlenden HDMI-Ausgang um auch mal einen modernen Flachbildschirm anschließen zu können. Einen digitalen Audio-Ausgang gibt es ebensowenig. Außerdem ist zwar das topaktuelle Windows 7 vorinstalliert, hier jedoch lediglich als 32-Bit Betriebssystem - welches wiederum nur 3,5 GB der eigenbauten 4GB RAM adressieren und verwenden kann.
Hier gehts zum Mediamarkt Angebot
Doch beim Blick auf das angenehm große Display gibt es schon die erste Ernüchterung. Wie schon beim Angebot vom Montag (siehe Blu-ray Notebook zm Schnäppchenpreis) beläuft sich die native Auflösung auf lediglich 1366x768 Bildpunkte. Das mag zwar bei Breitbild-Filmen ausreichen, für das Lesen von langen Dokumenten oder Surfen auf Websites ist das aber eher unpraktisch. zudem handelt es sich um ein 16:9 Glare Display mit Superbright-Technologie. Das verspricht zwar satte und brilliante Farben, dürfte aber bei hellem Umgebungslicht einige Probleme durch auftretende Spiegelungen bereiten. Wer also Wert darauf legt, nachmittags draußen im Kaffee seine E-Mail-Korrespondenz durchzugehen, der sollte sich anderweitig umschauen.
Um beim Bewertungs-Sandwich weiterzumachen, hier wieder ein positives Detail. Mit dem GeForce G 105 M ist ein eigener Grafikchip samt 512 MB dediziertem Videospeicher verbaut. Anders als bei reinen onboard-Lösungen wird hier der Grafik-Speicher nicht vom Hauptspeicher abgezogen, sondern steht vollends für Grafikberechnungen zur Verfügung. So mit kommt das System bei Grafiklastigen Anwendungen wie Spielen oder Videoanwendungen nicht so schnell aus dem Tritt. Der GeForce G 105M ist ein Nachfolger der GeForce 9300M GS und beherrscht DirectX 10 Befehle.
Außerdem unterstützt er die Hardware-seitige Videodekodierung (PureVideo HD, VP3) und kann so den Hauptprozessor beim Anschauen von HD-Filmen entlasten. Allerdings ist der Grafikchip nur begrenzt spieletauglich, so laufen moderne DirectX 10 Spiele (z.B. Crysis) nur mit minimalen Detail-Einstellungen, ältere DirectX 9 Titel (Half-Life 2, Far Cry) dafür aber sogar mit hohen Details. Großer Wehrmutstropfen: Leider ist als externe Anschlussmöglichkeit nur eine VGA-DSUB-Buchse verbaut. HDMI oder wenigstens DVI? Fehlanzeige.
Als Prozessor arbeitet ein Intel Core™2 Duo Prozessor T6500 mit 2,1 GHz, 2 MB Cache und einem 800MHz Frontsidebus. Schnell genug, um mit aktuellen Anwendungen aller Art (Office, Spiele, Videoschnitt, Bildbearbeitung) zurecht zu kommen. Unterstützt wird das System dabei von 4 GB RAM, die wirklich reichlich bemessen sind und flottes Arbeiten ermöglichen. Ebenso satt bemessen ist die 500 GB Festplatte. Diese ist per moderner SATA-Schnittstelle angebunden und dreht mit 5400 Umdrehungen pro Sekunde. Wer extern speichern möchte, dem steht ein internes DVD+/-RW Laufwerk zur Verfügung.
Als Netzwerkanschluss steht ein 10/100 MBit Ethernet-Anschluss sowie ein schneller 802.11bg/n WLAN Adapter zur Verfügung - das ist seit einiger Zeit Standard. Für lange Standzeiten steht ein 6-Zellen Akku mit 4000 mAh seinen Mann und bietet bis zu viereinhalb Stunden Arbeitszeit. Die Ladezeit beträgt etwa 3 Stunden. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium (allerdings nur in der 32 Bit Version) zum Einsatz. Was sich allerdings mit den 4 GB Arbeitsspeicher beißt, da diese eigentlich nur von der 64 Bit Version vollständig genutzt werden können. Das Gehäuse kommt in einem edlen Matt-Schwarz daher und macht neben der Tastatur einen sehr ordentlichen Eindruck.
Fazit
Das Samsung R519-Aura T6500 Darilo ist ein solides Multimedia-Notebook zu einem sehr fairen Preis. Positiv sind der eingebaute und starke Prozessor, die deidizierte Grafikkarte, der üppige Arbeitsspeicher sowie die große Festplatte. Abstriche gibt es jedoch beim verwendeten Display, dem fehlenden HDMI-Ausgang um auch mal einen modernen Flachbildschirm anschließen zu können. Einen digitalen Audio-Ausgang gibt es ebensowenig. Außerdem ist zwar das topaktuelle Windows 7 vorinstalliert, hier jedoch lediglich als 32-Bit Betriebssystem - welches wiederum nur 3,5 GB der eigenbauten 4GB RAM adressieren und verwenden kann.
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