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Allgemein02.08.2009, 11:53← Alle News

Erste Infos zu Command & Conquer 4

agplayeragplayer2.890 LeserLesezeit 5 Min

Die Command & Conquer-Reihe gilt als einer der ältesten Echtzeitstrategie-Serien und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich im Laufe der Zeit in die drei unterschiedliche Szenarien „Generäle“, „Alarmstufe Rot“ und „Tiberium“ aufgeteilt hat. Letzteres feiert bald mit Command & Conquer 4 sein definitives Ende und soll dabei neben altbekannten Elementen der Serie auch viele innovative Ideen bieten.

Erste Infos zu Command & Conquer 4
Story

Die ersten Infos zu Story von Command & Conquer 4 machen eindeutig klar, dass es sich hierbei um den finalen, letzten Teil der Tiberium-Saga handelt: Der angeblich tote Kane, Anführer der Bruderschaft von Nod, erkennt die Gefahr durch den Rohstoff Tiberium, der langsam, aber sich droht, die gesamte Erdkugel zu bedecken und so die Menschheit zu vernichten. Er schlägt der GDI vor, sich zusammen zu tun und gemeinsam die Organisation „Tiberium Network Control“ zu gründen, um die Tiberium-Seuche ein für alle Mal einzudämmen. Klar, dass dieses Bündnis der beiden verfeindeten Parteien kein glückliches Ende finden wird. 15 Jahre später wurde ein Großteil des Tiberiums ausgerottet und in Energie umgewandelt. Die Menschheit erlebt eine Ära des Wohlstands und der Harmonie. In diesen Zeiten des Reichtums entbrennt erneut der Streit zwischen der GDI und der Bruderschaft von Nod und ein großer Krieg beginnt.

In der GDI-Kampagne schlüpft man in die Rolle eines abtrünnigen Kommandanten, der sich gegen Alles und Jeden auflehnt. Der Titel der Kampagne, „Der Mann, der Kane tötete“, lässt darauf schließen, dass es sich hierbei um Michael McNeil, bekannt aus Command & Conquer: Tiberian Sun, handelt. Über die Nod-Kampagne ist hingegen noch sehr wenig bekannt. Klar ist nur, dass sie auf den Namen „Alles muss enden“ hört und alle offenen Fragen, die die Tiberium-Reihe bisher ungeklärt ließ, beantworten wird.

Obwohl Command & Conquer 4 die Saga mit einem epischen Finale abschließen soll, ist das Ende der Tiberium-Reihe nicht gleich dem Ende des Tiberium-Universums, so Entwickler Samuel Bass. Was das genau heißt? Im Interview mit Gamespot.com drückt er es wie folgt aus:„Auch wenn wir aktuell nur über Command & Conquer 4 reden können, kann man davon ausgehen, dass der Abschluss der Tiberium-Saga nicht das Ende des Tiberium-Universums als Ganzes ist.“

Gameplay

Die in der Einleitung angesprochenen „innovativen Ideen“ soll man den Entwicklern zufolge besonders im Gameplay wiederfinden: Command & Conquer 4 setzt nicht wie die Vorgänger auf den klassischen Basisbau, sondern auf sogenannte „Crawler“. Die sind Kampfeinheit und Basis zugleich und können Einheiten nicht nur produzieren, sondern auch transportieren. Damit sie beim Befördern dieser Truppen auch gut geschützt sind, können sie mit allerlei Upgrades aufgerüstet werden. Von Lasergeschützen bis zu Mörsern ist alles vertreten. Gleichzeitig dienen die Crawler auch selbst dazu, die eigenen Einheiten mit Upgrades zu verbessern. Geht einer der vierbeinigen Roboter mal verloren, wird man mit dem ein oder anderen Nachteil dafür bestraft. Was es genau mit diesen Nachteilen auf sich hat, haben die Entwickler aber noch nicht verraten.

Eine weitere Neuigkeit ist das Klassensystem, das die Einheiten eines einzelnen Crawler festlegt. Für jede neu produzierte Mobil-Basis kann man nämlich eine der drei Klassen „Angreifer“, „Verteidiger“ und „Unterstützer“ auswählen. Während letztere mit einer starken Luftwaffe und mächtigen Superattacken auftrumpfen kann, punktet die Defensiv-Klasse mit Elite-Infanterie und Verteidigungsanlagen. Angreifer-Crawler können dagegen robuste Panzer einsetzen, die sich jedoch träge fortbewegen und ihren Preis haben. Insgesamt soll es ca. 80 verschiedene Einheiten geben, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Erfahrungssystem

Für großes Aufsehen unter Command & Conquer-Fans sorgte die Mitteilung, dass man für den neuesten Ableger der Serie permanent mit dem Internet verbunden sein muss. Egal, ob Singleplayer oder Multiplayer, um Command & Conquer 4 spielen zu können, muss man online mit einem persönlichen Account angemeldet sein. Community Manager Apoc begründete diese Entscheidung mit dem neuen Erfahrungssystem. Das speichert alle Leistungen wie z.B. im eigenen Profil ab und belohnt einen für Erfolge mit Erfahrungspunkten. So steigt man wie in einem Rollenspiel immer weiter im Rang auf. Der eigentliche Sinn dieses Systems entfaltet sich aber erst bei einem Levelaufstieg. Dann erhält man nämlich Attributspunkte, mit denen man neue Upgrades, Einheiten und Fähigkeiten freischalten kann. Ohne Online-Account gibt es also auch kein Erfahrungssystem.

Multiplayer

Während das letzte Command & Conquer-Spiel, Alarmstufe Rot 3, nur maximal sechs Spieler duldete, soll der Mehrspielermodus von Command & Conquer 4 bis zu zehn Spieler zulassen. Dabei will EA zum ersten Mal nicht auf den Online-Dienst Gamespy setzen. Stattdessen soll es ein selbst entwickeltes Online-System richten, das neben einem Serverbrowser auch eine Matchmaking-Funktion bieten soll. Außerdem soll es die Möglichkeit geben, mit Mitspielern kurzzeitig einen Clan zu gründen, damit man zusammen mehrere Missionen an einem Stück bewältigen kann.

Zusätzlich soll es noch einen Koop-Modus geben, in dem man zu zweit die ganze Kampagne durchspielen kann. Je nach ausgewählter Klasse variieren dabei die Aufgaben und der Schwierigkeitsgrad soll sich dynamisch an das eigene Online-Level anpassen. Die schlechte Nachricht ist: Freunde gepflegter LAN-Parties werden hierbei vielleicht in die Röhre schauen müssen, denn auf Grund der permanent benötigten Internet-Verbindung wird es schwerfallen, einen LAN-Modus einzubauen. Aber wie sagt man so schön:„Die Hoffnung stirbt zuletzt!“

Im ersten Trailer zu Command & Conquer 4 kommt Kane im Hauptquartier der GDI an. Dort schlägt er seinen Feinden vor, gemeinsam die Organisation „Tiberium Network Control“ zu gründen. Der Trailer zeigt jedoch keine Zwischensequenz des Spiels, denn die soll man laut den Entwicklern aus der Ego-Perspektive erleben.

Der Trailer:

Übrigens lohnt es sich für einen Überblick über alle Informationen, die aktuelle Episode der „Battlecast Primetime“ hier anzuschauen.

Command & Conquer 4 wird wahrscheinlich für PC, Xbox 360 und PS 3 entwickelt. Über den Erscheinungstermin wird zwar noch spekuliert, Community Manager Apoc ließ jedoch verlauten, dass das Spiel spätestens im Juli nächsten Jahres erscheinen wird. Zudem läuft momentan ein Wettbewerb mit dem Namen „Name the Game“, bei dem Fans ihre Vorschläge für den Untertitel des Spiels zusenden können. Zu Gewinnen gibt es exklusiven Zugang zum Betatest, der somit indirekt bestätigt worden ist.

Die neusten Screenshots zu Command & Conquer 4 findet ihr in unserer Galerie.

Quelle: http://www.cnc-inside.de,CnC Inside

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