In den Industrieländern nimmt der Anteil von älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung stetig zu. Somit drängt sich eine immer größer werdende Zielgruppe in den Fokus der Industrie, deren besondere Bedürfnisse bedient werden wollen. Während hierzulande der Rollator unsere Senioren mobil hält, sollen die Rentner in Japan bald in Roboteranzüge schlüpfen.

Wenn der Rollator zerhaun in der Ecke liegt und Oma dir deine Einkaufstüten nach Hause trägt, dann ist er wohl er auch bei uns zu haben. Im innovativen und technikbegeisterten Japan produziert die Firma Cyberdyne ein motorgetriebens "Exoskelett" namens "HAL" (Hybrid Assistive Limb), welches älteren Menschen oder Leuten mit entsprechender körperlicher Beeinträchtigung beim Gehen und Heben von schweren Dingen helfen soll.
Einmal am Körper angelegt liefert das wetterfeste System zusätzliche Kraft zur Bewältigung der jeweiligen Körperbewegung. Beispielsweise beim Aufstehen von einem Stuhl messen spezielle Sensoren des Anzugs den auf den Oberschenkeln ankommenden elektrischen Impuls, welcher zuvor vom Hirn ausgesendet wurde. Daraufhin errechnet der Computer in Windeseile, wieviel Kraft der Nutzer benötigt, um tatsächlich auch Aufzustehen. Diese Daten überträgt er schließlich an die motorgestützten Gelenke. Die nun unterstützend bereitgestellte mechanische Kraft steht dann ein Bruchtteil einer Sekunde vor der eigentlichen Muskelbewegung zur Verfügung. Wie uns übrigens das Video unten verrät, stemmt der Anzug bis zu 150 kg!
"Es fühlt sich eher wie das Steuern eines Roboters an, als dass man einen mit sich herumträgt", beschreibt Chefentwickler Yoshiyuki Sankai das Gefühl beim Tragen von "HAL". Wenn es nach ihm geht, dann soll "HAL" vor allem zu medizinischen Rehabilitationszwecken, für Industrie- aber auch zu Unterhaltungszwecken dienen und bei der Katastrophenrettung behilflich sein.
Cyberdyne will in diesem Jahr mindestens 400 solcher 23 kg schweren Anzüge zum Preis von je 4.200 US-$ produzieren. Allerdings ist "HAL" bisher nur für eine Körpergröße von maximal 1,60 m geeignet. Die Idee von Giant-Robo-Granny vs. Boddicker muss also erstmal auf Eis gelegt werden.
Fies, wenn plötzlich der Akku versagt.
Einmal am Körper angelegt liefert das wetterfeste System zusätzliche Kraft zur Bewältigung der jeweiligen Körperbewegung. Beispielsweise beim Aufstehen von einem Stuhl messen spezielle Sensoren des Anzugs den auf den Oberschenkeln ankommenden elektrischen Impuls, welcher zuvor vom Hirn ausgesendet wurde. Daraufhin errechnet der Computer in Windeseile, wieviel Kraft der Nutzer benötigt, um tatsächlich auch Aufzustehen. Diese Daten überträgt er schließlich an die motorgestützten Gelenke. Die nun unterstützend bereitgestellte mechanische Kraft steht dann ein Bruchtteil einer Sekunde vor der eigentlichen Muskelbewegung zur Verfügung. Wie uns übrigens das Video unten verrät, stemmt der Anzug bis zu 150 kg!
"Es fühlt sich eher wie das Steuern eines Roboters an, als dass man einen mit sich herumträgt", beschreibt Chefentwickler Yoshiyuki Sankai das Gefühl beim Tragen von "HAL". Wenn es nach ihm geht, dann soll "HAL" vor allem zu medizinischen Rehabilitationszwecken, für Industrie- aber auch zu Unterhaltungszwecken dienen und bei der Katastrophenrettung behilflich sein.
Cyberdyne will in diesem Jahr mindestens 400 solcher 23 kg schweren Anzüge zum Preis von je 4.200 US-$ produzieren. Allerdings ist "HAL" bisher nur für eine Körpergröße von maximal 1,60 m geeignet. Die Idee von Giant-Robo-Granny vs. Boddicker muss also erstmal auf Eis gelegt werden.
Fies, wenn plötzlich der Akku versagt.
Quelle: http://www.curioustimes.com,curioustimes.com
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