Doku-Irakshooter: Sechs Tage in Falludscha
Konami arbeitet zurzeit an einem Computerspiel, welches die Spielbranche revolutionieren soll, denn bei dem Spiel geht es nicht mehr in erster Linie um das spielen an sich. Konami will mit dem Game „Sechs Tage in Falludscha“ ein Spiel auf den Markt bringen, welches ein dokumentarisches Gameplay besitzt.

Falludscha ist der Inbegriff für den irakischen Widerstand, gegen die amerikanischen Einheiten, die im Irak stationiert sind. Nachdem die Stadt im April 2003 nahezu kampflos und unter der Verwaltung von örtlichen Einflussträgern an die Amerikaner übergeben wurde, kam es in den Monaten darauf zu blutigen Auseinandersetzungen. Der Grund dafür war die rabiate Vorgehensweise der Amerikaner. Diese besetzten eine Schule und funktionierten sie zu einem Quartier um. Als die Bevölkerung damit nicht einverstanden war, eröffneten amerikanische Soldaten das Feuer und töteten dabei Frauen und Kinder. Darauf hin entwickelte sich der Widerstand in Falludscha und breitete sich auf die Nachbarstädte aus.
In einer Großoffensive versuchten die Amerikaner die Stadt wieder unter Kontrolle zu bringen. Bei diesem Versuch setzten sie auch weißen Phosphor ein, obwohl der Einsatz von Phosphor international geächtet ist und Amerika 2001 bekannt gab, dass alle ihre Phosphorkampfbestände vernichtet sind. Ein Biologe aus Falludscha beschrieb diese Offensive wie folgt „Ein Feuersturm ging über Falludscha nieder. Danach wiesen die Verletzten und Toten unbekannte Verletzungen auf. Die Körper waren verbrannt obwohl die Kleider noch intakt waren.“ Erst Ende 2004 gelang es den Amerikanern die Stadt teilweise wieder zu kontrollieren. Seitdem gilt Falludscha als Hochburg des Widerstands.
Konami will die Ereignisse von 2004 in ein Computerspiel packen. Das Ziel ist ein Computerspiel indem man die Geschehnisse der Monate von 2004 hautnah miterleben kann. Im Spiel befindet man sich aktiv in den Kampfhandlungen in Falludscha. Aus einer Schulterblicksicht kann man den Einheiten beim kämpfen zusehen und aktiv in das Geschehen eingreifen. Um die Ereignisse möglichst realistisch darzustellen engagierte Konami mehrere ehemalige Soldaten, welche in Falludscha dienten. Auch soll die komplette Spielumgebung zerstörbar sein. Ein Sprecher von Atomic Games, der Produktionsfirma hinter dem Spiel, erklärte dies an einem Beispiel. Nach seiner Aussage kann man Wände so zerstören, dass diese beim Einsturz Gegner aber auch befreundete Einheiten unter sich begraben können.
Mit “Sechs Tage in Falludscha” will Atomic Game das erste Real-Life Game veröffentlichen. Der Spieler spielt im Spiel mehrere Ereignisse aus 2004 nach. Ein Teil der Story stammt aus den Federn von ehemaligen amerikanischen Soldaten aus Falludscha, welche ihre Erlebnisse in Tagebüchern festhielten. Konami will mit dem Spiel keine Gewalt verkaufen, sondern das Medium „Videospiel“ nutzen, um auf die Begleitumstände eines Krieges hinzuweisen. Ob dies gelingen kann, darüber darf man sich 2010 ein Urteil bilden.

Quellen: online.wsj.com, Wikipedia (Falludscha)
In einer Großoffensive versuchten die Amerikaner die Stadt wieder unter Kontrolle zu bringen. Bei diesem Versuch setzten sie auch weißen Phosphor ein, obwohl der Einsatz von Phosphor international geächtet ist und Amerika 2001 bekannt gab, dass alle ihre Phosphorkampfbestände vernichtet sind. Ein Biologe aus Falludscha beschrieb diese Offensive wie folgt „Ein Feuersturm ging über Falludscha nieder. Danach wiesen die Verletzten und Toten unbekannte Verletzungen auf. Die Körper waren verbrannt obwohl die Kleider noch intakt waren.“ Erst Ende 2004 gelang es den Amerikanern die Stadt teilweise wieder zu kontrollieren. Seitdem gilt Falludscha als Hochburg des Widerstands.
Konami will die Ereignisse von 2004 in ein Computerspiel packen. Das Ziel ist ein Computerspiel indem man die Geschehnisse der Monate von 2004 hautnah miterleben kann. Im Spiel befindet man sich aktiv in den Kampfhandlungen in Falludscha. Aus einer Schulterblicksicht kann man den Einheiten beim kämpfen zusehen und aktiv in das Geschehen eingreifen. Um die Ereignisse möglichst realistisch darzustellen engagierte Konami mehrere ehemalige Soldaten, welche in Falludscha dienten. Auch soll die komplette Spielumgebung zerstörbar sein. Ein Sprecher von Atomic Games, der Produktionsfirma hinter dem Spiel, erklärte dies an einem Beispiel. Nach seiner Aussage kann man Wände so zerstören, dass diese beim Einsturz Gegner aber auch befreundete Einheiten unter sich begraben können.
Mit “Sechs Tage in Falludscha” will Atomic Game das erste Real-Life Game veröffentlichen. Der Spieler spielt im Spiel mehrere Ereignisse aus 2004 nach. Ein Teil der Story stammt aus den Federn von ehemaligen amerikanischen Soldaten aus Falludscha, welche ihre Erlebnisse in Tagebüchern festhielten. Konami will mit dem Spiel keine Gewalt verkaufen, sondern das Medium „Videospiel“ nutzen, um auf die Begleitumstände eines Krieges hinzuweisen. Ob dies gelingen kann, darüber darf man sich 2010 ein Urteil bilden.

Quellen: online.wsj.com, Wikipedia (Falludscha)
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