Britischer Minister empfiehlt Killerspiele für Kinder
Ganz neue Töne vernimmt man zurzeit aus dem britischen Oberhaus. Tom Watson, zuständig für die Förderung neuer Technologien, empfiehlt Kindern, dass diese einen Teil ihrer Freizeit mit Videospielen verbringen sollten. Dazu zählen auch so genannte Killerspiele, über die man jetzt auch ganz neue Erkenntnisse gewann.

„Mir ist es lieber, dass mein Sohn mit seiner Wii spielt, als seine Freizeit passiv vor dem Fernseher zu verbringen.“ Klare Worte von einem aus der britischen Regierung, welcher das nötige Wissen besitzen müsste, um sich eine eindeutige Meinung zu bilden. Laut der Aussage von Tom Watson ist Videogames spielen eine gute Sache. Sein Sohn lernte zum Beispiel durch ein Teletubbie-Spiel das Zählen. Und ein Achtjähriger wusste durch ein Rollenspiel, dass Bronze durch eine Kupfer-Zinn Mischung hergestellt wird. Eindeutige Indizien dafür, dass Spiele das Wissen fördern?
Dies sind alles nur Vermutungen, welche wissenschaftlich nicht belegt sind. Ganz andere Erkenntnisse konnten indessen die Amerikaner sammeln. So fand man heraus, dass Kinder welche 3D Shooter spielen, sich weniger ablenken lassen und sich schneller orientieren können. Doch die bisher spektakulärste Erkenntnis im Zusammenhang mit Computerspielen wurde bei Ärzten gefunden, denn Ärzte welche mindestens drei Stunden in der Woche Videogames spielen, machen bis zu 37 Prozent weniger Fehler als ihre Kollegen.
Gute Nachrichten für die Spielbranche. Doch wie immer gibt es auch Schatten, wenn sich die Sonne am Horizont erhebt. So weist Heather Welford, eine britische Journalistin und Autorin von diversen Büchern für den richtigen Umgang mit Kindern, darauf hin, dass viele Kinder sich heute schon nicht mehr richtig konzentrieren können und sprachliche Schwächen in der Interaktion mit reellen Menschen aufzeigen. Gründe dafür sieht sie im übermäßigen Fernsehkonsum und auch bei den Videospielen. Laut ihrer Meinung sollen die Kinder lieber draußen spielen, als ihre Freizeit zu Hause vor dem Monitor zu verbringen.
Quellen: mirror.co.uk, the babyregistry.co.uk, Wikipedia
Dies sind alles nur Vermutungen, welche wissenschaftlich nicht belegt sind. Ganz andere Erkenntnisse konnten indessen die Amerikaner sammeln. So fand man heraus, dass Kinder welche 3D Shooter spielen, sich weniger ablenken lassen und sich schneller orientieren können. Doch die bisher spektakulärste Erkenntnis im Zusammenhang mit Computerspielen wurde bei Ärzten gefunden, denn Ärzte welche mindestens drei Stunden in der Woche Videogames spielen, machen bis zu 37 Prozent weniger Fehler als ihre Kollegen.
Gute Nachrichten für die Spielbranche. Doch wie immer gibt es auch Schatten, wenn sich die Sonne am Horizont erhebt. So weist Heather Welford, eine britische Journalistin und Autorin von diversen Büchern für den richtigen Umgang mit Kindern, darauf hin, dass viele Kinder sich heute schon nicht mehr richtig konzentrieren können und sprachliche Schwächen in der Interaktion mit reellen Menschen aufzeigen. Gründe dafür sieht sie im übermäßigen Fernsehkonsum und auch bei den Videospielen. Laut ihrer Meinung sollen die Kinder lieber draußen spielen, als ihre Freizeit zu Hause vor dem Monitor zu verbringen.
Quellen: mirror.co.uk, the babyregistry.co.uk, Wikipedia
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Meine Meinung
Tja, sicherlich ist es richtig, dass man lieber aktiv (Computer, Konsole) als passiv (TV) konsumieren sollte. Aber trotzdem schränkt es doch gerade jüngere Kinder arg in der Auslebung ihrer Kreativität ein. Und die Positiv-Beispiele zeigen doch gerade, dass man neue Medien sinnvoll einsetzen kann bzw. sollte.
Wichtig ist nur, dass die Eltern sich auch damit beschäftigen und das Kind nicht nur abschieben Richtung Computer/Konsole/TV. Im Übermaße ist alles schädlich. Genauso, wie man es nicht mit der Konsole übertreiben sollte, sollte man seine Kinder auch nicht auf Gedeih und Verderb draußen Spielen lassen.
Die (logisch durchdachte) Mischung machts. So wie immer halt. - 0
Ah-Oh...
...Sein Sohn lernte zum Beispiel durch ein Teletubbie-Spiel das Zählen...
Erschreckende Vorstellung!!! Zu meiner Zeit haben mir meine Eltern das Zählen selbst beigebracht, lange vor Kindergarten und Schule.
Insgesamt gesehen mag das ja eine "relativ" vernünftige Ansicht sein, die da von einem (leider britischen) Politiker kommt. Würde mir so etwas mal aus Deutschland, vor allem aus Bayern wünschen. - 0
Erschreckend?
Warum findest du die Vorstellung, dass jemand durch ein Videospiel zählen gelernt hat erschreckend? Muss man denn durch die Eltern zählen lernen? Ich finde nicht, dass so etwas schlimm ist. - 0
Nun ja...
...du schreibst selbst:
Wichtig ist nur, dass die Eltern sich auch damit beschäftigen und das Kind nicht nur abschieben Richtung Computer/Konsole/TV.
Natürlich beziehst du dich dabei auf Computer/Konsole/TV, klar. Ich erweitere es aber einfach mal auf den kindlichen Lernprozess, damit sollten sich Eltern vorrangig beschäftigen. Schliesslich sind Eltern die ersten "Lehrer", die so ein kleiner Mensch hat.
"Erschreckend" bezog sich meinerseits in erster Linie auf die "Teletubbies", denen ich jeglich guten pädagogischen Einfluss abspreche. Dahingehend waren/sind "Sesamstrasse" oder "Die Sendung mit der Maus" geradezu hervorragend geeignet.
Ich habe vor einigen Jahren selbst eine pädagogische Ausbildung gemacht, zu der Zeit, als die "Teletubbies" gerade rauskamen. Wenn man dieses Format mit einem gewissen Hintergrundwissen analysiert, wird es wirklich "erschreckend". 😉
Schade, dass Morrigan nicht mehr dabei ist. Sie hätte zu dem Thema mit Sicherheit einiges an fundiertem Fachwissen beitragen können. - 0
Meine Meinung:
Ich muss Balu mal wieder zusprechen (wie sooft ;P ). Nach padägogischen Studien sind die Teletubbies das schlimmste was sich die Sender in den letzten jahren ausgedacht haben. Mein Bruder hat mich auf diese Studien aufmerksam gemacht, da er sich als Erzieher nunmal damit auseinandersetzen muss. Gleichzeitig wird aber Spongebob empfohlen, da man hier soziale Regeln grundlegend und einfach vermittelt bekommt. Doch wie ihr es schongesagt habtt kommt es auf das richtige Verhältnis an, da mir die sozialen Regeln nichts bringen, wenn ich keine sozialen Kontakte habe und nicht beigebracht bekommen haben diese zu knüpfen. Gleichzeitig schließe ich mich auch der Formulierung an: "Die Eltern sind die ersten Lehrer". Meist wird das Kind genauso wie seine Eltern und man sollte diese auch unterstützen bei der ieung und die Kinder nicht vor dem virtuellen Medium verkommen lassen.
Zwar ist das Englische System hier bei nicht vorbildlich perfekt, aber es biete doch eine ausgewogene und konsequente Erziehung, die es Jugendlichen eröglicht sich in die Gesellschaft zu intergieren.
Ich glaube wir Jugendlichen beurteilen das Thema wieder etwas anders als ihr "alten" Hasen, trotzdem sind doch einige Geimeinsamkeiten zu erkennen. - 0
.
Sicher sind die Eltern die ersten Lehrer, aber müssen es auch die besten sein? Wenn es pädagogisch wertvolle neue Medien gibt finde ich es egal, wie ein Kind etwas lernt. Solange es nicht ausschließlich dadurch lernt 😉
Aber ich glaube, eigentlich sind wir alle einer Meinung 🙂
Was genau ist denn an den Teletubbies so schrecklich? Habe mal eine Folge geschaut, fand es zwar nciht besonders lehrreich für Kinder, aber auch nicht so schlimm wie e scheinbar ist. - 0
?
Also meist haben die Folgen keinen Sinn und die Sprache oder eher die Art des Sprechens ist nicht gerade vorbildlich. Wieso sollte man sich sonst mit Tabbie-Winke-Winke verabschieden oder komisch Laute von sich geben ???
??
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