Tod durch Cybermobbing - Südkorea will hart durchgreifen
In Südkorea ist jetzt ein Todesfall einer prominenten Schauspielerin bekannt geworden, welche sich aufgrund von Cybermobbing das Leben nahm. Die südkoreanischen Behörden sprechen von einer Tragödie nationalen Ausmaßes und verlangen schärfere Gesetze zur Regulierung des Internets.

Tod durch Cybermobbing. Die südkoreanische Schauspielerin Choi Jin Sil nahm sich vor kurzem das Leben, indem sie sich in ihrem Badezimmer erhängte. Laut Ermittlungen der Polizei, ist dieser Selbstmord eine direkte Reaktion auf die anhaltenden Cybermobbingattacken im Internet. Dort wurde die Schauspielerin von mehreren Internetusern beschuldigt, dass sie einen ihrer Kollegen in den Selbstmord trieb, weil sie aktiv offene Geldforderungen einforderte.
Choi Jin Sil beschwerte sich in der Nacht ihrer Verzweiflungstat bei ihrer Mutter über die Cyberattacken. Kurze darauf fand ihrer Mutter sie tot im Bad. Schon Jahre zuvor war die Schauspielerin ein Opfer von Cybermobbing geworden. Seitdem soll sie Antidepressiva geschluckt haben.
Die südkoreanische Regierung ist geschockt über dieses Ereignis und fordert unterdessen schärfer Kontrollen für das Internet. Einige Politiker bezeichneten das Internet als „Toilettenwand“ an der jeder seinen Schmutz hinterlassen kann. Seit mehreren Monaten beschäftige die Regierung ein Team aus 900 Agenten des nationalen Cyber Terror Response Centers, das sich speziell mit dem Auffinden von rufschädigenden Inhalten und Cybermobbing-Attacken im Web befasse. Im Fokus der Fahnder stehen dabei vor allem Online-Foren und Blogs.
Südkorea ist eine Hochburg des Internets. Bis 2006 war es das Land mit den meisten Breitbandanschlüssen pro Einwohner. Die Anzahl der Internetnutzer wird bei einer Bevölkerung von 50 Millionen auf knapp 36 Millionen geschätzt.
Choi Jin Sil beschwerte sich in der Nacht ihrer Verzweiflungstat bei ihrer Mutter über die Cyberattacken. Kurze darauf fand ihrer Mutter sie tot im Bad. Schon Jahre zuvor war die Schauspielerin ein Opfer von Cybermobbing geworden. Seitdem soll sie Antidepressiva geschluckt haben.
Die südkoreanische Regierung ist geschockt über dieses Ereignis und fordert unterdessen schärfer Kontrollen für das Internet. Einige Politiker bezeichneten das Internet als „Toilettenwand“ an der jeder seinen Schmutz hinterlassen kann. Seit mehreren Monaten beschäftige die Regierung ein Team aus 900 Agenten des nationalen Cyber Terror Response Centers, das sich speziell mit dem Auffinden von rufschädigenden Inhalten und Cybermobbing-Attacken im Web befasse. Im Fokus der Fahnder stehen dabei vor allem Online-Foren und Blogs.
Südkorea ist eine Hochburg des Internets. Bis 2006 war es das Land mit den meisten Breitbandanschlüssen pro Einwohner. Die Anzahl der Internetnutzer wird bei einer Bevölkerung von 50 Millionen auf knapp 36 Millionen geschätzt.
Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=081014032, pressetext.de;http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdkorea#Menschenrechtssituation, Wikipedia
- 0
??
öffentlich · unter dem Artikel
als … · +2 PLoints
Womit willst du anfangen?
2.000 Zeichen, öffentlich, bleibt im Archiv.
0 / 2.000 Zeichen
Enter = Zeilenumbruch · Strg+Enter = senden

Szene26.04.2011, 16:48
Playstation: Wie Sony seine Kunden über 77 Millionen gestohlene Daten informiert
Torsten0
Szene09.05.2010, 09:15
Beatboxender Hund
aD0
Szene21.04.2010, 11:24
Platzverbot: Warum Blizzard 320.000 Warcraft 3 und Diablo 2 Spieler sperrt
Torsten0
Szene18.04.2010, 03:23
Wie SouthPark Facebook aufs Korn nahm
Torsten0