Szene22.07.2008, 01:29
The 21st Century Begins Now
Dieser Slogan wird bald auf einem Print-Magazin blinken – Stopp! Blinken?! Das US-Amerikanische Magazin Esquire wird das erste Heftchen der Welt mit einem verbautem Display verkaufen. In einer Auflage von 100.000 Exemplaren, will man den nächsten Schritt gehen.
AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2008, vor 18 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Seit einigen Jahren wird bereits an der so genannten E Ink (elektronische Tinte) geforscht. Hierbei handelt es sich um extrem dünne Displays, welche zudem einen niedrigen Stromverbrauch vorweisen und in der Lage sind Bilder, Videos oder auch einfachen Text anzuzeigen. Wenn es nach den Forschern geht, soll das Ganze in Zukunft auch ohne eine anliegende Spannung funktionieren, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Esquire hat sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Mit Hilfe der neuen Technologie möchte man sich von der Konkurrenz abheben. Auf dem Cover soll der Slogan „The 21st Century Begins Now“ (Das 21. Jahrhundert beginnt jetzt) blinken. Die Fertigung ist sehr aufwendig und anspruchsvoll. Von Hand werden die kleinen Displays in das Magazin eingebettet und an die Batterie angeschlossen. Diese liefert Energie für 90 Tage.
Um dieses Vorgehen überhaupt realisieren zu können, nahm der Verlag hinter Esquire Kosten und Mühen auf sich. Für die Entwicklung der Batterie steuerte der Verlag eine sechstellige Summe bei. Dafür ist Esquire nun das einzige Magazin, welches die neue Technologie benutzen darf. Wer jetzt vielleicht denkt, dass der Preis des Heftes in bittere Höhen schießt, hat seine Rechnung ohne Ford gemacht. Diese übernehmen die zusätzlich anfallenden Kosten und dürfen dafür auf der Rückseite werben. Das Heft wird um keinen Cent teurer.
Esquire hat sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Mit Hilfe der neuen Technologie möchte man sich von der Konkurrenz abheben. Auf dem Cover soll der Slogan „The 21st Century Begins Now“ (Das 21. Jahrhundert beginnt jetzt) blinken. Die Fertigung ist sehr aufwendig und anspruchsvoll. Von Hand werden die kleinen Displays in das Magazin eingebettet und an die Batterie angeschlossen. Diese liefert Energie für 90 Tage.
Um dieses Vorgehen überhaupt realisieren zu können, nahm der Verlag hinter Esquire Kosten und Mühen auf sich. Für die Entwicklung der Batterie steuerte der Verlag eine sechstellige Summe bei. Dafür ist Esquire nun das einzige Magazin, welches die neue Technologie benutzen darf. Wer jetzt vielleicht denkt, dass der Preis des Heftes in bittere Höhen schießt, hat seine Rechnung ohne Ford gemacht. Diese übernehmen die zusätzlich anfallenden Kosten und dürfen dafür auf der Rückseite werben. Das Heft wird um keinen Cent teurer.
Quelle: http://winfuture.de,Winfuture
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