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Software18.07.2008, 02:27← Alle News

Intel: Neue Prozessor-Roadmap aufgetaucht

Fr3dd1Fr3dd11.986 LeserLesezeit 2 Min

Intel, und auch AMD, verfolgen weiterhin ihre geschmiedeten Pläne. Im Normalfall sollen diese nicht all zu öffentlich werden, um den jeweiligen Kontrahenten im Dunklen stehen zu lassen. Dass das nicht immer klappt, beweist eine neue Roadmap von Intel.

Intel: Neue Prozessor-Roadmap aufgetaucht
In der neuen Roadmap wird Auskunft über die geplanten Erscheinungstermine der kommenden Intel Prozessoren gegeben. Die Karte reicht bis ins 3. Quartal 2009 und gibt somit Intels zukünftige Pläne frühzeitig preis. Den Anfang mach der in Kürze erscheinende E5200. Dieser wird die kleinen Modelle der E2xxx Reihe ablösen. Der Chip ist weitestgehend ein Wolfdale, im Gegensatz zu diesem ist jedoch der L2-Cache auf 2MB geschrumpft und auch der FSB ist nur noch 800MHz schnell. Der hohe Multiplikator von 12,5 erlaubt jedoch eine leichte Übertaktung.



Die ersten Modelle der neuen „Bloomfield“- Generation erscheinen demnach im 4. Quartal diesen Jahres. Mit drei quadcore-Varianten, mit Taktraten von 3,2GHz, 2,93GHz und 2,66GHz,  wird Intel die Karten im „Extreme“ und „Performance“ Markt neu mischen. Im Einsteiger bzw. Mainstream Segment wird Intel mit dem E7400 aufwarten. Mit 2,8GHz getaktet, soll der Prozessor das Niveau in diesem Bereich neu aufteilen. 



Im 1. Quartal 2009 gönnt sich Intel eine kurze Pause. Im folge Quartal geht es dann aber wieder los. Neue Bloomfield Prozessoren mit höheren Taktraten werden erscheinen. Damit einhergehend werden die drei anderen Modelle wahrscheinlich im Preis fallen. Den größten Coup möchte Intel dann im 4. Quartal 2009 landen. Dann wird „Lynnfield“ und „Havendale“ kommen. Mit insgesamt 8 Modellen kann von dort an jedes Segment, vom Performance bis hin zum Value, einen der neuen begrüßen. Der Lynnfield ist ein Quadcore-Prozessor welcher, wie die CPU´s der Bloomfield-Familie, HyperThreading (HP) unterstützt und somit bis zu 8 Threads gleichzeitig bearbeiten kann. Weiterhin ist ein integrierter Speichercontroller sowie  8MB Cache mit an Bord. Der Havendale ist ein Dualcore-Chip und kann nur auf die Hälfte des Caches, also rund 4MB, zurückgreifen. Er unterstützt weiterhin HyperThreading und auch der Speichercontroller ist dabei. Größter Unterschied zur Bloomfield-Serie ist der Sockel. Lynnfield und Havendale werden in den LGA1160 passen, der Bloomfield in den LGA1366.



Interessante Daten gibt es auch über die Preise. Die Preise für die im 4. Quartal diesen Jahres erscheinenden Bloomfield Prozessoren sollen wie folgt aussehen: Das High-End Modell soll für rund 999 US-Dollar über die Theke gehen. Die beiden kleineren Geschwister für 562 bzw 284 US-Dollar.

Quelle: http://en.expreview.com/,Expreview

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