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Allgemein24.06.2008, 04:47← Alle News

Call of Duty 5: Luftaufnahmen vom pazifischen Krisengebiet

TorstenTorsten1.777 LeserLesezeit 2 Min

Der Publisher Treyarch hat neues Bildmaterial zum voraussichtlich im Dezember erscheinenden fünften Teil der "Call of Duty"- Reihe für uns Online-Medien zur Verfügung gestellt. Vor allem liefern die beeindruckenden Bilder einen kleinen Vorgeschmack auf die Story der Einzelspielerkampagne. Die Bilder findet ihr in unserer Galerie.

Call of Duty 5: Luftaufnahmen vom pazifischen Krisengebiet
Da es nicht wirklich mehr dazu berichten gibt, wollen wir euch einen kleinen Blick in die echte Welt der Berichterstattung geben. In der Realtität liefern sogenannte Kriegsberichterstatter teils erschreckende Bilder. Diesen Beruf gibt es ansich eigentlich nicht, sondern stellt nur eine Spezialisierung dar. Ganz früher zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs gab es Journalisten, die in sogenannten Propaganda-Kompanien der Wehrmacht eingegliedert waren - Kriegsreporter. Dieser Begriff wurde dann erst wieder im Golfkrieg populär, stattdessen bürgerte sich der Begriff des "Kriegsberichterstatters" ein.

Es ist als Konsument sehr schwer zu unterscheiden, ob die Berichterstattung ihrer eigentlichen Definition dient, nämlich über einen Krieg objektiv zu berichten, oder ob sie vielmehr als ein Propaganda-Instrument genutzt wird. Bestes Beispiel dafür sind der Vietnam-Krieg, der Golfkrieg und zurzeit auch der Krieg im Nahen Osten. Ein einfaches Unterscheidungsmerkmal zwischen Propaganda- und echter Berichterstattung ist der Standpunkt, von dem aus berichtet wird. Es gibt Journalisten, die ihre Tätigkeit nur des Geldes wegen ausüben. Oberflächliche und propagandistische Berichte über die Kampfhandlungen und Erfolge der eigenen Truppen genießen dabei einen höheren Stellenwert, als Dokumentationen über die Veränderungen innerhalb der "Zivilbevölkerung".

American Troops in Iraq


Dass ein Krieg nicht nur die Bevölkerung stark beeinflusst, sondern auch diejenigen, die sich tagtäglich vor Ort ein Bild davon machen, ist ein sehr bekanntes Phänomen. Bekannte deutsche Journalisten berichteten, dass sich nach ihrer Heimkehr ihre Wahrnehmung stark verändert habe, was aber größtenteils nur ihre Angehörigen bemerkt hätten. Der ehemalige ARD-Korrespondent Brebeck hat sich dazu wie folgt geäußert: «Immer trägt der Partner daheim die größte Belastung eines Korrespondenten im Krieg: Angst. Und wenn wir zurück kommen, haben wir uns verändert. Ein Anderssein, das wir selbst gar nicht spüren. Umso mehr aber die anderen: Intoleranz. Aggression. Autistische Phasen. Verweigerung des öffentlichen Alltags». Gerade privater Rückhalt macht eine solche Tätigkeit also häufig erst möglich. (Quelle)

Against Iraq war


Auch wenn Krieg auf dem Computer cool spannend ist, so sollte man sich dennoch hin und wieder vor Augen führen, dass momentan unzählige Kriege in der ganzen Welt geführt werden, bei denen es kein Happy End, keinen Gewinner und keinen moralisch vertretbaren Sinn gibt. Man kann davon ausgehen, dass Kriege werden nur geführt werden, um Hierarchien zwischen Arm und Reich aufrecht zu erhalten - sie fest in die Zivilisation einzuzementieren. 

Bildergalerie

Kommentare 2
  • 0
    MajorRobMajorRob1. Kommentar

    Nein

    Ich dachte das Call of Duty 5 in der Zukunft spielt. Langsam wirds langweilig, immer nur in der Vergangenheit zu spielen. Werd ich mir von daher nicht kaufen. Sorry.
  • 0
    SNSNCWayne

    tja

    Sorry meiner Meinung nach ist das ein Schritt in die falsche Zeit.

    Was musste man sich mit dem Gedanken anfreunden in einer Zeit des G36c zu spielen.

    Nun wo CoD4 doch so gut angekommen ist, sollte man doch eher etwas weiter an diesem Blockbuster festhalten.

    Werde es wie MajorRob machen und mir das Game nicht antun.
??
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