Nvidia: Startschuss für 280 GTX und 260 GTX
Heute Nachmittag, pünktlich um 15:00 Uhr Ortszeit, ging die lange Wartezeit auf den neusten Sprösslinge aus dem Hause Nvidia´s vorüber. Mit der neuen GPU will Nvidia wieder voll angreifen und von vorn herein klar machen, dass AMD´s kommender Chip am besten direkt zu Hause bleiben soll.

Kommen wir vorerst zu den technischen Eckdaten. Den neuen GT200 wird es erst einmal in zwei Ausführungen geben. Zum Einen in Form des 260 GTX und zum Zweiten in der des 280 GTX. Letzterer bildet dabei die neue Leistungsspitze.
Insgesamt besteht die neue GPU aus 1,4 Milliarden Transistoren. Zum Vergleich: Der G92, auf diesem basiert die 8800GT, besteht aus „nur“ 754 Millionen dieser kleinen elektrischen Bauteile. Die Anzahl dieser ist auch in der Größe des Chips sichtbar. Mit einer Fläche von stolzen 576 mm² ist die GPU rund 1,7 mal so groß, wie eben erwähnter G92.
Mit kleinen Verbesserungen innerhalb der Architektur hat Nvidia die Leistung weiter aufgebohrt. Den größten Effekt hat wohl die Vergrößerung der Shader-Cluster. Bei älteren GeForce Chips bildeten zwei mal 8 Shader-ALU´s eine Gruppe. Beim neuen GT200 sind es nun drei mal 8. Daraus ergibt sich eine größere Leistung bei Shader-Programmen. Diese kommen bekanntlich immer häufiger vor und beanspruchen viel Leistung.
Ein großes Augenmerk legt Nvidia auch auf die neue CUDA Plattform. Diese Eigenentwicklung ähnelt Microsoft´s DirectX und ist eine Schnittstelle zwischen Hard- und Software. Hiermit ist es möglich, bestimmte Rechenschritte von der CPU auf die GPU zu verlagern. Besonders geeignet sind dabei Rechnungen, welche sich in viele Teile aufsplitten lassen. Als Beispiel führt Nvidia Folding @ Home Projekte oder das Encoding von Video Material auf.
Wie fast alle neuen Grafikchips kommt auch der GT200 nicht ohne eine zusätzliche Stromversorgung aus. Die 260 GTX wird über zwei 6-Pin Stecker mit zusätzlicher Energie beliefert. Die 280 GTX ist da schon hungriger. Diese benötigt gleich einen 8 sowie einen 6-Pol Stecker. Wird dieser Wunsch nicht erfüllt, verweigert die Karte selbst den Start. Ist die Karte dann allerdings angeschlossen und gestartet, kann das große stromsparen beginnen. Die Nvidia Ingenieure haben viel Schweiß gelassen, um den Energieverbrauch im Idle-Modus möglichst gering zu halten. Durch das herunter takten der GPU und des Speichers, sowie dem Abschalten einzelner Funktionsblöcke, soll ein Idle-Verbrauch von nur 25W erreicht werden. In unterschiedlichen Test´s konnte bisher allerdings nur ein Wert von 45W erreicht werden. Mal sehen ob die 25W Marke noch geknackt wird.
Kommen wir zum Schluss zur Leistung des Ungetümes. Diese fällt sehr gut aus. In den unterschiedlichsten Test´s konnten sich Karten mit dem 280 GTX Chip auf den 2. Platz vor kämpfen. Lediglich die 9800GX2 ist des öfteren noch ein wenig schneller, in Anbetracht der Tatsache dass es sich dabei um eine Dual-GPU Karte handelt auch nicht wirklich überraschend. Das so viel Leistung nicht gerade billig ist spiegelt sich in den Preisen wieder. Karten auf Basis des 280 GTX werden für rund 530€ angeboten. Die 260 GT gibt es schon für 300€ zu
| 280 GTX | 260 GTX | |
| Chiptakt | 602 | 576 |
| Speichertakt | 1107 | 999 |
| Shadertakt | 1296 | 1242 |
| Shader-ALUs | 240 | 192 |
| Speicherinterface | 512bit | 448bit |
| Textureinheiten | 80 | 64 |
| ROPs | 32 | 28 |
| Speichermenge | 1024MB GDDR3 | 896MB GDDR3 |
| TDP | 236W | 182W |
| Stromanschluss | 1x 8-Pin, 1x 6-Pin | 2x 6-Pin |
Insgesamt besteht die neue GPU aus 1,4 Milliarden Transistoren. Zum Vergleich: Der G92, auf diesem basiert die 8800GT, besteht aus „nur“ 754 Millionen dieser kleinen elektrischen Bauteile. Die Anzahl dieser ist auch in der Größe des Chips sichtbar. Mit einer Fläche von stolzen 576 mm² ist die GPU rund 1,7 mal so groß, wie eben erwähnter G92.
Mit kleinen Verbesserungen innerhalb der Architektur hat Nvidia die Leistung weiter aufgebohrt. Den größten Effekt hat wohl die Vergrößerung der Shader-Cluster. Bei älteren GeForce Chips bildeten zwei mal 8 Shader-ALU´s eine Gruppe. Beim neuen GT200 sind es nun drei mal 8. Daraus ergibt sich eine größere Leistung bei Shader-Programmen. Diese kommen bekanntlich immer häufiger vor und beanspruchen viel Leistung.
Ein großes Augenmerk legt Nvidia auch auf die neue CUDA Plattform. Diese Eigenentwicklung ähnelt Microsoft´s DirectX und ist eine Schnittstelle zwischen Hard- und Software. Hiermit ist es möglich, bestimmte Rechenschritte von der CPU auf die GPU zu verlagern. Besonders geeignet sind dabei Rechnungen, welche sich in viele Teile aufsplitten lassen. Als Beispiel führt Nvidia Folding @ Home Projekte oder das Encoding von Video Material auf.
Wie fast alle neuen Grafikchips kommt auch der GT200 nicht ohne eine zusätzliche Stromversorgung aus. Die 260 GTX wird über zwei 6-Pin Stecker mit zusätzlicher Energie beliefert. Die 280 GTX ist da schon hungriger. Diese benötigt gleich einen 8 sowie einen 6-Pol Stecker. Wird dieser Wunsch nicht erfüllt, verweigert die Karte selbst den Start. Ist die Karte dann allerdings angeschlossen und gestartet, kann das große stromsparen beginnen. Die Nvidia Ingenieure haben viel Schweiß gelassen, um den Energieverbrauch im Idle-Modus möglichst gering zu halten. Durch das herunter takten der GPU und des Speichers, sowie dem Abschalten einzelner Funktionsblöcke, soll ein Idle-Verbrauch von nur 25W erreicht werden. In unterschiedlichen Test´s konnte bisher allerdings nur ein Wert von 45W erreicht werden. Mal sehen ob die 25W Marke noch geknackt wird.
Kommen wir zum Schluss zur Leistung des Ungetümes. Diese fällt sehr gut aus. In den unterschiedlichsten Test´s konnten sich Karten mit dem 280 GTX Chip auf den 2. Platz vor kämpfen. Lediglich die 9800GX2 ist des öfteren noch ein wenig schneller, in Anbetracht der Tatsache dass es sich dabei um eine Dual-GPU Karte handelt auch nicht wirklich überraschend. Das so viel Leistung nicht gerade billig ist spiegelt sich in den Preisen wieder. Karten auf Basis des 280 GTX werden für rund 530€ angeboten. Die 260 GT gibt es schon für 300€ zu
Quelle: http://www.nvidia.de/page/home.html,Nvidia
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Forceware
Kleine Info am Rande:
Die Leistung wird, wie bereits bei jedem Modell noch durch die Forceware verbessert und entsprechend der Auslastung angepasst, sodass sie bald auch die angepeilten Werte von 25W schlagen oder erreichen soll. Abzuwarten ist aber ob die neuen Forcewaretreiber einen solchen Leistungsschub bewirken, dass sie die 9800 GX2 überholt.
Leider stehen die Forcewaretreiber nie zum Test bereit 🙁 , da sie erst nach der Entwicklung des Chips optimiert werde. - 0
hiho
ForceWare gibts nimmer mehr, das heisst jetzt GeForce 😉
Aber du hast schon recht, das Restliche erledigt der Treiber. - 0
Stimmt
Stimmt hast recht.
Wurde ja erst umbenannt. Forceware war ja für die alte 7ner, von den ich noch eine habe. 🙂 - 0
??
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