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Szene14.04.2008, 13:47← Alle News

Werden PC Magazine bald aussterben?

TorstenTorsten841 LeserLesezeit 1 Min

Damit unsere Frage auf keinen Fall überlest, kommt diese unüblicherweise gleich zu Anfang des Newsartikels. Wer von euch hat noch Computerzeitschriften abonniert oder steht zumindest regelmäßig am Kiosk vor den Computermagazinen? Antworten bitte über die Kommentarfunktion. Aber nun zur Quintessenz des Artikels.

Werden PC Magazine bald aussterben?
Vor kurzem hat die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) brandaktuelle Verkaufszahlen deutscher Spielemagazine für das 1. Quartal 2008 vorgelegt. wie unklar zu erkennen ist, sind die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr stark gefallen. Vor allem die Bravo Screenfun und die Gamestar machen deutlich, wie schlecht sehr die Leserschaft derzeit von Printmedien Abstand nimmt. Bis zu 57 Prozent weniger Leser mussten die Geschäftsführer hinnehmen.

verkaufte Auflage
Veränderung gegenüber Vorjahresquartal
Titel I/2008 I/2007 I/2008
in %
I/2007
(Stückzahl)
Bravo-Screenfun 27.704 69.874 -57,4 -40.170
Computer Bild Spiele 334.391 414.319 -19,3 -79.928
Game Master 49.926 71.761 -30,4 -21.835
GameStar 187.281 250.213 -25,2 -62.932
GamePro 42.767 50.676 -15,5 -7.909
PC Action 53.505 70.720 -24,3 -17.215
PC Games
140.364 192.270 -24,3 -47.906
PC Games Hardware 83.908 96.484 -13,0 -12.576
SFT 185.534 225.426 -17,7 -39.892


Auch Simon Cox, Redaktionsleiter des 1Up Netzwerks (amerikanisches Online Spielemagazin) melde sich zu Wort. So wie er es sieht, sind gedruckte PC Magazine in naher Zukunft dem Untergang geweiht. Natürlich gibt es dafür auch einige sichtbare Gründe. Einer davon ist, dass erst kürzlich das neu gegründete, amerikanische Magazin "Games for Windows" eingestampft wurde. Ein anderer ist, dass Online Magazine Nachrichten schneller und vor allem meistens kostenlos verbreiten. Wer sich also so aktuell wie möglich informieren will, kommt sowieso nicht mehr am Internet vorbei.

Da wird es für Magazine, die maximal im 2-Wochen Rhythmus erscheinen, Schritt zu halten. Selbst etablierte Magazine wie EGM, Nintendo Power oder PC Gamer, so Simon Cox, stehen vor dem Problem, über kurz oder lang auszusterben.

Die Frage, die man sich nun stellen könnte ist, wie es mit dem den kostenlosen Online-Angeboten aussehen wird, wenn es eines Tages keinerlei Printmagazine mehr gibt. Der Berufsstand der Journalisten könnte mit aussterben, wenn im Internet die Masse der Online-Magazine auch ohne die bezahlte Beschäftigung von Schreiberlingen agiert.

Quelle: http://demonews.de/kurznachrichten/index.php?shortnews=16164,Demonews;http://www.bit-tech.net/news/2008/04/14/games_magazines_on_the_way_out_/1,Bit-Tech

Kommentare 6
  • 0
    KhabarakhKhabarakh1. Kommentar

    Tja...

    ich hab viele Jahre (wann kam Diablo2 raus?) PC Games im Abo bezogen, bis ich irgendwann festgestellt habe, dass die beigefügten Datenträger dank Breitbandinternet für mich völlig uninteressant sind. Leider bietet PC Games ihre Ab18-Ausgabe nicht ohne Datenträger an, das Magazin hätte ich gern weiterhin gelesen. Unglücklicherweise fehlen der U18-Ausgabe die meisten der für mich relevanten Titel...
    Der Kundenschwund scheint auch bei den Verlagen für Kopfschmerzen zu sorgen, kürzlich hat mir Computec nen Fragebogen für ehemalige Kunden geschickt, und das über ein Jahr nach Aboende...

    Meiner Meinung nach muss eine radikale Umgestaltung der Magazine her, wenn man da noch was reissen will. Aktuelle Informationen gibts via Internet schneller, Datenträger auf Magazinen braucht kein Mensch mehr. Was die Magazine bieten können, und was das Internet bisher nicht bieten kann, sind ordentliche Spielevorschauen, rechercheintensive Sachen wie ausgedehnte Tests...halt Dinge, die eine finanziell und personell gut ausgestattete Redaktion voraussetzen und nicht einfach vom heimischen Rechner aus erledigt werden können.
    Bleibt nur die Frage, ob das reicht, um ein monatliches Magazin zu füllen...
  • 0
    RheinlnderRheinlnder

    schade eigentlich

    Ich gebs zu, ich kaufe noch die guten alten Zeitungen, warum?

    Die Frage kann leicht erläutert werden, in den Pausen auf meiner Arbeit habe ich keine Möglichkeit aufs I-Net zuzugreifen und damit muß ich leider auf diese antike Möglichkeit zurückgreifen.
    Auch habe ich nicht immer Lust meinen Schlepptop auf die Terasse zu tragen und auch da greift eine Zeitung eher. Jeden Monat kaufe ich mir die PC-Games Hardware, seltener andere, kommt auf Lust und Laune und natürlich auf den Inhalt der Zeitungen an. Der Datenträger ist für mich auch oft noch interessant, da ich nur eine DSL-Light Verbindung habe ( 384er DSL)!
  • 0
    windfuxwindfux

    hmmm...

    lese seit Jahren regelmässig die Gamestar, zumeist doch eher ohne die Datenträger (was halt grad im Regal verfügbar is^^), lese ich gerne im Bett oder am Sofa. Mit Gamestar.de konnte ich mich jedoch nie anfreunden, ist mir zu überfüllt und kein vergleich zum Heft, weiss nicht, ob es PDFs auch gibt, abeer dazu hab ich wirklich keine Lust, ausserdem kann ich PDFs nicht am Klo lesen, mitn Heft kann ich überallhin.
    War ja klar, dass Papier irgendwann ausstirbt, kann mich erinnern, damals habe ich ständig Rechnungen im Briefkasten gehabt, heute ist das Kastl leer davon, da die Rechnungen online abgerufen werden, einziger nachteil....damit der briefkasten net immer nur leer ist, wird er heutzutage vermehrt mit Werbezeug zugemülllt^^
    ich hoffe doch sehr gerne, dass es meine geliebte Gamestar noch länger geben wird, notfalls helfe ich auch gerne mit einem Jahresabo 🙂
  • 0
    CACarsten

    Ich denke...

    es liegt nicht nur daran das die Printmedien "veraltete" News abdrucken, sondern auch an deren Qualität. Ich hab vor fast 15 Jahren meine erste Computerzeitung gekauft, und danach immer wieder hin und her gewechselt, ziwschen Gamestar, PC Games, PC Action usw. Meinem Empfinden nach werden die Zeitschriften auch einfach immer schlechter. Die Krönung ist ja die PC Action.
    Ansonsten kauf ich ab und an irgendeine Computerzeitung als Klolektüre 😉
  • 0
    zOiDzOiD

    Endlich

    Wurde Zeit, dass diese grauenhaften und völlig sinnlosen Zeitungen die dazu absolute Ressourcenverschwendung sind abgeschafft werden. Sowas regelt sich sehr elegant von allein über den Nutzen.
    Die sogenannten Journalisten die für diese Zeitschriften gearbeitet haben können genauso in dem entsprechenden Portal im Internet weiterarbeiten. Das Zeug muss ja nicht kostenlos sein. Wenn der Inhalt stimmt kann man da durchaus nen Preis draufkleben. Insbesondere geht der Verdienst direkt an den "Verleger". Auf dem herkömmlichen Weg bekommt er nur Bruchteile.
  • 0
    DAdaonkel

    Gamestar online

    Schade das Gamestar ihren neuen Onlineauftritt nicht richitg auf die Reihe kriegen. Langsam, unübersichtlich und auch mit so manchen Fehlermeldungen gesprickt. Schade eigentlich, denn bisher hat gamestar online mir die Zeitschrift komplett ersetzt. (war mal Abonent vor Jahren). Im Grunde hat die Heftausgabe keine Zukunft mehr, generell
??
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