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Hardware25.09.2006, 06:10

Tastatur als Hautersatz?

Einem Team von österreichischen und amerikanischen Forschern ist es gelungen, flache Drucksensoren auf Basis von TFTs zu entwickeln, mit denen in einigen Jahren papierdünne Tastaturen konstruiert werden könnten. Flächige Drucksensoren sind zwar schon länger bekannt, nur war es bislang nicht möglich, sie zur Schaltung von Dünnschichttransistoren (TFT) zu nutzen. Der Durchbruch gelang dem Team damit, dass die Schaltung der Transistoren vorübergehend ist.

AUS DEM ARCHIVDieser Artikel erschien 2006, vor 20 Jahren: damals noch unter dem Namen ProjectLAN.de, dem Vorgänger von ploynt. Termine, Preise und Links sind der Stand von damals.
Besonders verwiesen wird von den Wissenschaftlern auf die günstigen Produktionskosten, denn die Materialien sind schon heute in Verwendung, nur eben nicht in der nun gezeigten Funktion. So wird das für die Polymerschäume verwendete Propylen sowohl im Haushalt als auch in der Verpackungs- und Automobilindustrie verwendet, ohne dass die Eigenschaft als Ferroelektret genutzt wird. "Derzeit befinden wir uns noch in einem frühen Stadium der Forschungen", erläutert Bauer. "Jedoch denke ich, dass in etwa drei Jahren auf Basis dieser Technik hauchdünne Tastaturen fertig entwickelt sind." Die Überlegungen gehen allerdings noch weiter: So sollen die Sensoren als künstlicher Hautersatz oder als interaktive Kleidung Anwendung finden.
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Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060925014, Quelle: pressetext.de;http://img.pte.at//lowrespics/1159176009i24293.jpg, Bildquelle

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